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Bettina Mondorf     08 April 2012 10:10 | Mönchengladbach
Bettina

Liebe Kenpoisten,

ich war bereits in einigen Vereinen und freue mich, dass hier endlich mal ein Verein ist, der für eine Prüfung den
besonderen Rahmen schafft.
Danke, mehr wird nicht verraten.
Bettina M

Guido     06 März 2012 16:25 |
Warum die Aussage „Kampfkunst ist was für andere, aber nicht für mich“ ein Irrtum sein kann.

Anfang des Jahres 2011 erfuhr ich von Cogito Meum aus einem Zeitungsartikel, auf den mich ein Nachbar aufmerksam gemacht hatte. Ich informierte mich über die Homepage von CM und fand Kenpo interessant - aber doch nur für andere, nicht für mich!!!

In einem längeren Telefongespräch überzeugte mich Robert, dass ich meine
Vorurteile über mich und diesen Sport erst einmal beiseite lassen und zum Probetraining kommen solle. Gesagt, getan. Schon nach den ersten Einheiten erinnerte ich mich an die Erschöpfungszustände, die ich aus meiner Zeit als Triathlet kannte. Nur, dass die Trainer dafür weniger als 15 Minuten am Ende des Trainings benötigten und ich nicht stundenlang radfahren oder laufen musste und sie das Ganze liebevoll GYMNASTIK nannten. Hinzu kam, dass ich die 90 minütigenTrainingseinheiten gar nicht als so lang empfand (abgesehen von den Spezial-Trizeps-Liegestütz - Danke Norbert!!!) und ich immer überrascht war, wenn die Einheit beendet war.
Eigentlich war mein Vorhaben gewesen, etwas gegen meine Rückenschmerzen und Schulterprobleme zu unternehmen und meine allgemeine Fitness wieder etwas auf Vordermann zu bringen und ich wollte Kenpo machen, wie man Medizin nimmt - muss eben sein.
In den letzten Monaten stellte ich fest, dass Medizin schmecken kann und Spaß macht und man vielleicht sogar mehr davon haben möchte. Warum? Weil es die Trainer ausnahmslos schaffen, dass kein Training dem anderen ähnelt, weil jeder GENTLEMAN der LIGA die Ansprache bekommt, die er „braucht“. Weil Kenpo den Kopf und die Physis fordert. Weil ich immer entspannter vom Trainung nach Hause komme, als ich hingefahren bin. Weil ich mich wieder fit fühle und vor allem frei von Rückenschmerzen bin und Spaß dabei habe. Weil das CM ein netter Ort ist, an dem sich nette Menschen treffen...

Warum es sich lohnt, Prüfungen NICHT aus dem Weg zu gehen.

Alle, die „es“ schon hinter sich hatten, sagten in den letzten Wochen, eine Gürtel-Prüfung, besonders die erste, sei ein tolles Erlebnis. Das konnte ich nicht so recht glauben, schienen mir doch Prüfung und „toll“ genauso wenig zusammenzugehören wie Kampfkunst und ich. Warum sollte ich denn freiwillig eine Prüfung machen??

Wieder gefehlt!! Die Prüfung war ein Erlebnis: anstrengend, lehrreich und selbst als geborener Skeptiker kann ich nur sagen, es lohnt sich, dieser Prüfung NICHT aus dem Weg zu gehen, nicht zuletzt, weil es den Trainern gelungen ist, die Spannung bis zur letzten Minute aufrechtzuhalten und alle Teilnehmer fair und kameradschaftlich miteinander umgegangen sind.
Alles Weitere muss man allerdings selber erfahren!!!

Ein dickes Lob und Dankeschön an Robert, Moni, Serge, Marco, die geduldigen Trainer und die „Mitstreiter/innen“, die den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Guido

Torsten     04 März 2012 14:09 |
Auf white folgt yellow,

so ist es nicht nur im Kenpo! In den letzten Tagen hörte ich immer wieder „Das wirst Du nicht vergessen!“ oder „Ein echtes Highlight“ - wie auch immer, ALLE HATTEN RECHT.

Eine tolle Atmosphäre von der ersten bis zur letzen Minute. Anstrengend, emotional, feierlich und ein echter Grund weiter zu machen.

Nachdem ich 25 Jahre erfolgreich jedem Sport aus dem Weg gegangen bin, mal abgesehen vom Sport auf der Mattscheibe oder in einer Sitzreihe im Stadium, hat mich ein Zeitungsartikel überrascht. Es soll möglich sein, solch eingerosteten Typen (Jahrgang 62 oder „niedriger“) wieder in Bewegung zu bringen und das, ohne das sie auseinanderfallen.
Gelesen und getan, im Juni 2011 ging es los.

Das erste Training „Zum Schnuppern“, da war nichts mehr mit schnuppern... Ich muss so mitleidsvoll ausgesehen haben, dass Moni (die gute Seele des Hauses) mir eine Packung Meersalz in die Hand drückte – ein heißes Vollbad und Du spürst den Muskelkater nicht. Irgendwie hatte der Muskelkater einen anderen Plan.... Aber ich lebte noch und das hatte ich bestimmt dem Salzbad zu verdanken!

Warum muss man sich das antun? Weil es Spass macht und sie schwitzen alle wirklich ALLE.

November 2011, die letzten Zweifel wurden beseitigt. Eine große Messe stand an, das bedeutet 10h stehen und dies jedes Jahr mit heftigen Rückenschmerzen (kein Wunder bei über 120kg Lebendgewicht). Aber nicht dieses Jahr! Eine Messe ohne „Rücken“ und es lag nicht am Schuhwerk – Kenpo war der Täter!

Ein großes Dankeschön an Robert, Moni, unsere Trainer und meine „Leidensweggefährten“!

Torsten

Robert Fuhr     11 Februar 2012 20:16 |
BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung
Liebe Kenpoists!
Liebe Komplizen von Moni!
 
Ihr hättet mein Gesicht sehen sollen, als Moni am 28.01. Punkt 00.01 h mir das Geschenk in Form einer Reise übergab.
Schock, Sorge um die Arbeit, und dieses Unwohlsein, das sich mit dem Gedanken an ein Aufstehen um 03.00 h ergibt, mischten sich mit der Vorfreude auf die Reise.
Nachdem Moni erzählte, wie Ihr alle dicht gehalten habt, wie die Trainer alles organisiert hätten und dass es keine Probleme mehr gäbe, war alles klar.
Es waren tolle 5 Tage bei 20 bis 25 Grad. Ich danke Euch allen, vor allen Dingen den Trainern für die tolle Unterstützung.
Ich bitte um Nachsicht, dass ich nicht alle Emails, SMS und Anrufe beantworten konnte, und auch nicht die Ständchen, die man auf meinen AB sang; konnte und wollte ich in Eurem Interesse nicht erwidern oder darin einstimmen. Trotzdem, vielen, vielen Dank!
Zeitweise erinnerten mich die eingehenden SMS auf dem Handy an das Herannahen eines Bienenschwarms...
Auch möchte ich die an der Theke geäußerten Bedenken der Schüler entgegenwirken, dass bei mehr Geburtstagswünschen der „Gürtelturbo“ einsetzen würde...
 
Kaum angekommen, die nächste Überraschung:
Das Geschenk der Regular Class: Ein Moped- Auspuff der Sonderklasse. Jetzt heißt die Rocket nicht nur Rocket, sondern sie klingt auch wie eine. Das Ergebnis werden wohl alle im Frühjahr hören können, und zwar alle, egal wo sie wohnen... Das macht die Sache auch für Euch sehr komfortabel.
 
Vielen Dank Ihr Lieben. Das versüsst mir die 50 deutlich. Wenn auch die Knochen rosten, kann ich wenigstens noch laut sein.
 
Kaum kommt der Dienstag, schon wieder eine Überraschung, obwohl hier einige ernste Anmerkungen angebracht sind.
Ich liebe diese Jacke, die mir die Liga geschenkt hat. Sie ist ein lang gehegter Wunsch von mir, allerdings schreckte ich immer vor der Bezeichnung OLDTIMER - Jacke, GROSSVATER – Jacke und OLDSTYLE - Jacke zurück.
 
Es irritierte mich natürlich sehr, dass Ihr, liebe Liga, damit gar kein Problem hattet und ich werde mich auf meine ganz eigene Art dafür bedanken;: Mit roher, völlig unbegründeter und plötzlicher Gewalt. Schließlich ist das unser amerikanisches Erbe im System und ich bin es auch meinem Ruf schuldig (-:
Ich denke auch, dass Norbert da einen wesentlichen Anteil daran hatte...na, Ihr wisst schon.
Zum Dank zeige ich Euch allen eine ganz neue Technik mit Norbert als Dummy.
Der Name: BACK/NECK/SPINE/Buster-ARM/LEG-tearer/GUTS destroyer in Explosion.
 
Viele konnten es einfach nicht verstehen, dass ich die Vorbereitungen nicht bemerkt hätte in den Wochen vor dem denkwürdigen Tag. Einer der Herren hat mir sogar geschrieben:“ Die Welt hält den Atem an und Du DOOOF merkst nichts....“ zu dem „Doof“ werde ich mich dann noch mit einem „aggressiven Ausdruckstanz“ äußern...
 
Dass ich nichts bemerkt habe, beruht auf 3 wesentlichen Faktoren:
 
Mit zunehmendem Alter vertrottelt man
Mit zunehmender Arbeit vertrottelt man noch mehr
Ihr seid und bleibt eine verschworene, tolle Gemeinschaft, der man eben trauen kann, ja trauen muss. 
 
Die wichtigen Sachen bleiben bei Euch; und so sind sie eben: meine CM  -ler. Jede(r) Einzelne ein(e) Prachtweib/Prachtkerl und im Rudel fürchterlich (nett).
So da kann sich jetzt jeder was daraus stricken.
 
Zur Geheimhaltungsstufe: Mein Kompliment! Und jeder der mich kennt weiß, dass ich mit Lob eher nicht durch die Gegend werfe.
 
Was lernen wir daraus?
 
Ich komme zwar nicht mehr so leicht auf die Mopeds wie früher (auf die Guzzi kam ich noch nie leicht (-:), aber ich bin jetzt sehr, sehr laut unterwegs.
 
Damit jeder weiß wie alt ich bin, habe ich jetzt die OLDTIMER-JACKE, und zur Kompensation, damit es niemand sieht, werde ich nur noch unter Voll - Vermummung fahren.
 
Wenn ich jetzt auf der Straße unterwegs bin, die Jacke fühle und den Auspuff höre, gerate ich in genau die Meditationsstufe, in der ich mich an Euch erinnere und mir neue Trainingskonzepte auch und gerade im Gymnastikteil überlege, der Euch so gut tut. Man will eben etwas zurückgeben.
 
Die Jacke und der Auspuff werden meine absoluten Lieblingssommer/Spaß-Spiel-Teile.
 
Tja, jetzt bin ich also 50 Jahre und kein bisschen weise. Ich treffe mich weiter mit den Jungs und Mädels zum „fröhlichen, aber fachlich einwandfreien „Verkloppe“.
Ich treffe mich weiter mit meinen Sparringspartnern und gerade heute errahre ich, dass wohl noch eine paar dazu kommen. 
 
...und so wird es weitergehen.
 
Ich verspreche Euch, weiter Kenpo zu machen, aber immer etwas Neues.
 
Ich verspreche Euch, immer auf Qualität zu achten, aber es weiter spannend zu halten.
 
Ich verspreche Euch Allen, Euch weiter zu bringen, aber ich verspreche nicht, dass es einfach ist, und Geschenke verspreche ich schon gar nicht.
Die hat aber auch wirklich keiner von Euch nötig oder erwartet.
 
Ich verspreche Euch weiter den Geist des Kenpo zu lehren.
 
So jetzt aber Schluss mit dem Geschreibe und Gerede nach gefühlten 3 Wochen Geburtstagsfeiern. Genug geschrieben und rauf auf die Matte, ran ans Eisen, an den heavy bag und los auf die Straße.
 
Nochmals meinen herzlichen Dank und viele Grüße
 
TCB/S
 
ROBERT
 
P.S. Bald schreibe ich auch mal meine „Kenpo Geschichte“ und wie ich die Entwicklung in Deutschland und Europa erlebt habe. Das wird sicher nicht uninteressant (-:

Robert Fuhr     21 Dezember 2011 23:01 |
BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung
Liebe Kenpoists!
 
Im vergangenen Jahr hatten wir mehr Prüfungen denn je, und so kann ich wieder voller Stolz sagen, dass es weit über 100 Kenpoists waren, die den Sprung in eine neue Gurtklasse geschafft haben.
In diesem Jahr habe ich mir besonders viel Zeit genommen, die Oktober- und November-Prüfungen zu kommentieren und der Grund liegt darin, dass ich mich ausnahmsweise einmal sehr kurz fassen möchte.
Lasst mich einige Wenige als Beispiele anführen, stellvertretend für so viele.
Wenn man einen 70jährigen Mann kämpfen sieht, als ginge es um sein Leben, neben einer 18 Jahre jungen Frau, die alles gibt, als hinge ihre Zukunft davon ab, dann weiß man, was CM kenpo bedeutet: Der Gürtel hat keine Bedeutung es sei denn, dass man sie ihm gibt.
Wenn man dann noch die Jungs aus der Liga sieht, die trotz aller Angespanntheit nicht vergessen, dass sie in diesem Club sind um Spaß zu haben, um Freunde zu treffen und sich zu entwickeln, fällt es einem sehr schwer, nicht pathetisch zu werden.
Noch schwerer fällt es dieses Lebensgefühl rüber zu bringen und da mir Sentimentalität ganz und gar nicht liegen will, haben wir uns etwas Besonderes überlegt.
Moni und Uli haben alles „auf Platte gebannt“ und Uwe hat sich von mir überreden lassen (das war sehr leicht), die Foto - Show, die mehr als 1000 Worte sagt, zu gestalten. Der Text des Songs sagt es besser, als ich es je könnte.
Danke an meine Trainer und an Euch, unsere Schüler.
Danke Euch allen, meinem Kamera-Team und vor allen Dingen Uwe, der so manches mit mir erleiden muss: Ich weiß, dass es nicht leicht ist, mit mir zu arbeiten (-:

Alles weitere überlasse ich der Fotoshow.
 
Ich seh' Euch auf der Matte!
 
TCB/S
Robert

Jan van der Nagel     06 Dezember 2011 16:58 | Mönchengladbach
Hallo Robert, liebe Kenpoists,

oftmals wird die Frage gestellt, Ist das was für mich??

Ich hab doch ein Rückenproblem!

Ich kann diese Frage jetzt aus eigener Erfahrung mit JA beantworten.

Mal davon abgesehen, dass man selbstsicherer wird , folgendes:

Mitte der 80er Jahre, bekam ich Probleme mit der Bandscheibe.
Mal mehr mal weniger. Wurde von Jahr zu Jahr schlimmer

Voriges Jahr im September, dann die Spitze.
Völlig unverhofft bekam ich eine Fußheberparese (Schlappfuß), wurde glücklicherweise von meinen Arbeitskollegen sofort in die Klinik gebracht, da innerhalb von Minuten
mein rechtes Bein völlig gefühllos wurde. Sprich „Beinlähmung“ (Neurologischer Ausfall)
In der Klinik wurde dies dann konservativ behandelt, ohne OP.
Die nächsten 4 Tage war Bewegung nur im Rollstuhl möglich, danach Entlassung aus der
Klinik. Ich musste regelrecht wieder laufen lernen.
Im Frühjahr war Gehen wieder möglich und somit landete Ich in der Reha.
Dies brachte wenig erfolg, und Spass hat es auch nicht gemacht.

Durch Zufall landete ich mit Shortys zutun in den Hallen von Kenpo.

War sehr angetan von dem ganzen, aber hatte bedenken wegen meinem Rücken.

Auf gutes Zureden von Robert, habe ich dann an einem Probetraining teilgenommen, habe dies überlebt, konnte es selber kaum glauben und bin wiedergekommen.

Jetzt neun Monate später ( gehe nicht mehr zur Reha),
habe ich keine Rückenprobleme mehr,
kann sogar wieder Sprints machen
bin keinen Tag mehr ausgefallen im Betrieb.

Danke ich dies den aufmerksamen Trainern die immer ein Auge auf die Teilnehmer haben und niemals überfordern.

Jetzt gehe Ich einmal in der Woche zum Training, weil es Spass macht und Erfolg gebracht hat.

Euer Jan

Jochen Pfefferle     03 Dezember 2011 17:00 |
Nach Yellow folgt Orange…

Die zweite Prüfung 2011 und das für jemanden der bis Mitte letzten Jahres Kampfsport aus Kung Fu Filmen kannte, in denen die Kämpfer auch fliegen konnten.

Nun trainiere ich seit 14 Monaten Kenpo, bin Teil einer außergewöhnlichen Liga geworden und habe mir am 25.11.11 meinen orange belt geholt!
Wie konnte das geschehen, zum ersten durch Robert, der hartnäckig bei mir nachfragte, bis mich das erste Probetraining infizierte, zweitens durch die Liga und die außergewöhnlichen Gentlemen. Eine Super Truppe die einem Fehlzeiten nicht verzeihen und immer volle Konzentration fordern. Dazu kommen hoch motivierte und überzeugte Trainer (maßgeblich beteiligt: Robert, Norbert, Stefan). Nicht zu vergessen, eine verständnisvolle Familie zu Hause (wobei ich schon das ein oder andere Kopfschütteln ertragen musste, wenn ich wieder mal zum Kühlschrank schlich, um mir die kühlende Arnika Salbe zu holen) 

Ich habe den Orange Belt, mit Urkunde und Foto! Allen Beteiligten: Vielen Dank für Unterstützung.

Gerne schließe mich den Worten von Jürgen an, es ist sehr clever einen Caterer in der Liga zu haben. Danke an Klaus, Moni und Ulli.

Freue mich auf alles was jetzt als nächstes kommt.
Jochen

Jürgen M.     30 November 2011 08:30 |
Die Liega der außergewöhnlich orange gegürteten Gentlemen!

Männer! Wir waren gut! Was kurz geagt heißt, dass sogar bei der Long-Form-One alle am Ende richtig herum standen (auch die eingeschlossen, die die LFO ab und an in eine Art modernen Ausdruckstanz verwandeln oder bei der vielen Dreherei gerne einmal die Orientierung verlieren, wie z.B. der Autor dieser Zeilen....).

Natürlich ist das nur unsere Perspektive und von Trainerseite sieht das alles etwas anders aus; aber dafür, dass wir erst 14 Monate Kenpo trainieren, sind wir - dank der hervorragenden Trainer - sehr weit gekommen: Bis zum Orange-belt!

Hierbei sollte nicht vergessen werden, dass einige von uns vor 14 Monaten noch recht "plüschig" waren (um die Worte "fett", "kurzatmig" und "konditionslos" zu vermeiden ....) und ständig mit Herzinfarkt und Schlaganfall kämpften, sowie sie die Matte betraten. Was haben sich die Zeiten diesbezüglich geändert: "Airbags" sind verschwunden und die ächzenden Leichenwagenkandidaten von damals sind heute fit und, ob ihres Könnens, geschätzte Trainingspartner und Freunde!

Die Prüfung selbst war erwartungsgemäß hart, aber mit der exzellenten Vorbereitung gut zu schaffen (Ein ganz besonderer Dank an dieser Stelle noch einmal an Norbert, der uns (u.a.) nicht nur sehr gut vorbereitet, sondern am Prüfungstag mit "seinen Jungs" echt mitgezittert hat! Das nenne ich Engagement!)

Nur bei der "Überraschung" ging dann dem einen oder anderen "das Licht aus" - mir jedenfalls war die meiste Zeit schwarz vor Augen.... Auch wenn im Anschluss die Formen bei allen, d.h. also auch bei mir, klappten (zumindest was die Orientierung im Raum betraf...), muss ich gestehen, dass mich diese Art Karate-Eurythmie echt Nerven kostet. Bevor wir also mit der "Kurzen 2" weitertanzen (und uns damit dem absoluten Grauen, der "Langen 2" gefährlich nähern), möchte ich hiermit ausdrücklich noch einmal (voraussichtlich wieder völlig erfolglos...) formlos meine Befreiung von dieser Art des Mattentanzes, beantragen. Wie bereits mehrfach ausgeführt, sieht das bei Typen über 1,90m wirklich seltsam aus und ich habe offenkundig einen genetischen (?) Defekt, der mir jegliche Art eines würdigen Tanzes unmöglich macht. Wer es nicht glaubt, kann sich gerne auf dem Prüfungsvideo davon überzeugen (Ja, es gibt tatsächlich ein solches Video, sogar mit hervorragenden Aufnahmen von der gesamten Prüfung - jeder Tropfen Angstschweiß ist zu erkennen!).Ich darf daher auf eine wohlwollende Entscheidung hoffen...!?!

Wirklich beeindruckend war im Anschluss an die Prüfung erneut die feierliche Übergabe der neuen Gurte. Ich könnte jedenfalls wöchentlich an einer solchen Zeremonie teil nehmen und mir die Ansprache von Robert anhören!

Sehr gut war auch Roberts Idee, einen Gentleman in die Liga aufzunehmen, der ein Catering-Unternehmen hat: So war erneut ein gutes Essen nach dem Prüfungsstress garantiert.

Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächste Gurtprüfung - aber genauso sehr auf den gemeinsamen Weg dorthin, in der Liga der außergewöhnlichen Gentlemen!!

Jürgen

Michael Gubanski     28 November 2011 08:45 |
Prüfung Orange belt 25.11.2011
Die nächste Etappe ist geschafft. Danke an das gesamte Team. Moni und Ulli für den tollen Service. (Hätte wohl besser ein kleineres Glas genommen um die Prüfung zu begießen. Hatte am nächsten Tag ein dickes Köpfchen )
An dieser Stelle noch einmal sorry an Hartmut. (Er musste die Matte etwas genauer prüfen  war aber kurze Zeit später wieder fit und mutig genug wieder weiter mit mir zu kämpfen.)
Danke auch an die gesamte Truppe. Es macht riesen Spaß mit den Jungs zu trainieren.
Klaus, ist nicht nur auf der Matte ein Kämpfer, ich konnte ihn nur mit Mühe auf der Heimfahrt mit einem LOCKING HORNS vom Beifahrersitz aus davon abhalten noch meine BAR zu entern. 
Ich bin dann mit einem kleinen Schwips  und meinen Orange Belt glücklich und schnarchend eingeschlafen.
Michael
:)

Meissen, Hubert     27 November 2011 10:17 | 41238 Mönchengladbach
Wenn ich nun mit zeitlichem Abstand meine Orange-Belt-Prüfung betrachte, muß ich doch sagen, es war eine gute Prüfung, ein schöner Abend und wir haben nett gefeiert. Robert, Norbert und Serge, nicht zu vergessen Monika haben für das Gelingen des Prüfungsabend am 14.Okt 2011 sehr viel beigetragen und organisiert. Ich wollte mich nochmals auf diesem Wege dafür bedanken.
Hubert Meissen


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