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Robert Fuhr     16 Dezember 2012 17:01 |
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Liebe Kenpoists!

Ein neuer Meilenstein wurde gesetzt für die Entwicklung des CM Kenpo. 
Am 07.12.12 war es soweit oder stimmt das gar nicht?
Genauer gesagt, begann die Prüfung schon im November. In dieser Zeit nahm ich Prüflinge immer wieder raus und versuchte, ihnen etwas klar zu machen. 
Klar zu machen, dass im Kenpo nichts alleine so ist wie es scheint, dass es ein System hinter dem System gibt. Eine Antwort hinter der Antwort und eine Technik zu meistern bedeutet im gleichen Moment sie wieder zu hinterfragen.
„What if“ war die Frage der letzten Wochen, allerdings wieder einmal anders als sie in anderen Clubs gestellt wird.
Alle erwarteten, dass sie genau diese Fragen gestellt bekämen in der Prüfung und entsprechend gross war die Vorbereitung. Allerdings hatten sie da wieder mit Zitronen gehandelt.

Nach mehr als 2 Jahren, in denen die Prüflinge Blue Belt`s waren, kam es also zur Prüfung.
Waren sie denn so schlecht, dass es so lange gedauert hat die Prüfung zu machen?
Ganz im Gegenteil, gehören Sie doch zu meinen Besten. Warum aber dann diese lange Zeitspanne?
Meine Antwort ist, dass es Ihnen in der Lehrzeit wohl kaum langweilig geworden ist und auch das Verbessern der Techniken, Formen und der Drills über die Jahre, ist eine Charakterprüfung.
Um ganz ehrlich zu sein sind mir die „Gürtel-Erschleicher“ zuwider, dazu gehören die hemmungslosen Karrieristen wie auch die „good old boys“, die sich trotz vollkommener Ahnungslosigkeit die Gürtel zuschieben. 
Von solchen Figuren ist bei unseren Leuten nichts zu sehen.
Eine CM Prüfung läuft aber auch nicht nach dem gleichen ewig langweiligen Schema ab: Basics, Techniken und Formen; sondern es gibt immer eine Überraschung. Je höher man allerdings kommt, desto mehr wird die ganze Prüfung zur Überraschung!  So sollte es auch diesmal kommen.

Diese Prüfung stand unter dem Motto, dass sich Kenpo dem Menschen anpasst und nicht vice versa.
Darüber reden können alle, aber es zu beweisen, ist eine ganz andere Sache, oder wie Ed Parker sagt: „ I can is never as convincing as I did!“
In der Gruppe gab es 2 Verletzte, die die Prüfung schon 10 mal hätten bestehen können in den letzten beiden Jahren; dennoch ist es wie auf der Strasse oder allgemein im Leben. Man weiss nie wann es einen trifft.
Trotzdem ist es immer besser, wenn man gute Freunde hat und genau die muss man prüfen und an ihnen wachsen.
Also war das 2. Motto der Prüfung klar:
Entweder bestehen alle oder es besteht keiner.
Entsetzen in den Augen und besonders bei den Verletzten, denn sie wollten nichts geschenkt haben; also mussten die gehandicapten alles geben um zu kompensieren, und die Anderen mussten sie so gut wie möglich unterstützen, das Tempo und die Härte drosseln, einige Stellen besser nicht berühren usw. usw. usw.
Das Vertrauen ins Team war so gross, dass einer der Prüflinge den Schutzpanzer ablegte, den er wegen der Verletzung (Rippenfraktur durch Arbeitsunfall) seit Wochen trägt. Das Vertrauen sollte nicht enttäuscht werden.


Das klingt schon kompliziert genug, nicht wahr?
Wenn da nicht noch Kenpo an sich wäre...

Zum ersten mal habe ich in einer Prüfung von Anfang an Passe-Partout-Techniken  abgefragt, und so erschienen schon die Yellow-Techniken als eine fremde Welt. 
Man muss sich dafür von vorgefertigten Meinungen lösen und das auch noch in Sekundenschnelle um eine Situation zu klären, in den Griff zu bekommen und derer Herr zu werden.
Das sollte uns zu denken geben für den Alltag und die dort anstehenden Situationen.
Damit aber nicht genug,  wechselten doch die Prinzipien ständig. Mal waren es normale Techniken, mal waren es EMTs, aber alle wechselten von Gurtklasse zu Gurtklasse oder übersprangen sie sogar. 
Bringt „five swords“ und „hookings wings“ zusammen, oder „twirling wings“ und „circling the horizon“ hiess es, und dann macht „circling wing“ gegen einen rechten cross usw.
Stress, Stress, Stress und alle hielten durch ohne unsere Themen zu vergessen.
Das Gleiche bei den Formen. Die  Formen „tanzen“ hat man schnell gelernt, aber was steckt in der Form und noch wichtiger, was verbirgt sich dahinter. Die Fragen waren wie der Test: Hart! Mental! und die Prüflinge meinten auch, dass es körperlich sehr anspruchsvoll gewesen sei. Vielleicht war es körperlich nur so hart, weil es mental so hart war?!
...und was ist, wenn alles Eins ist (-:

Die meisten der Prüflinge waren Lehrer und die Schüler können stolz darauf sein, von ihnen unterrichtet zu werden. 
Bei den anderen ist es schade, dass es deren Zeit nicht zulässt zu unterrichten.
Eines ist aber ganz sicher: CM Kenpo hat die Messlatte wieder sehr hoch gelegt und wenn ich einmal Revue passieren lasse wie früher die Prüfungen abliefen, kann ich nur sagen, dass keiner mit den damaligen Prüfungsanforderungen durch eine CM Prüfung kommen würde.
Alleine in dieser Prüfung waren neben dem alten Standard sechs CM - Situationsprinzipien, die normal im Kenpo nie unterrichtet wurden.

Was ich wollte, was ich tat!

Die Trainer reissen sich das ganze Jahr über ein Bein aus, um Euch zu unterrichten. Nebenbei müssen sie sich fortbilden und trainieren.
Alleine das wollte ich würdigen, indem ich einen Zwischenschritt prüfte: den Grün - braunen Gürtel.
Das konnte ich nach dieser Prüfung nicht mehr tun, denn alle haben es geschafft und alle haben alle unterstützt.
Das nichts verliehen wird... hatten sich also auch Alle als Team die dunkle Welle verdient. Diese Entscheidung traf ich in letzter Minute.
Der Lehrer hat das Recht über den Gürtel verloren, die Schüler nehmen sich den Gürtel: Keine Geschenke!!!!!
Übrigens sind die Wellen im CM Kenpo relativ klein und es gibt auch nur eine für den ganzen grünen Gürtel. Auch meine Welle am Gürtel, den ich nur zu Prüfungen trage, ist sehr klein und  je weiter ich komme, desto roter wird die eine Welle an meinem Gürtel.
Der Grund: Ich will mich auf mich besinnen und sehe die Welle als Ermahnung und Wegweiser wo ich stehe und wie weit ich kommen kann.
Ich will nicht andere beeindrucken durch riesige Merkmale scheinbarer Würde.
Das ist das Motto des CM: „Mehr sein, als Schein!“
Meinen herzlichen Glückwunsch an die frisch gebackenen Grüngurte!

Ich seh´ Euch auf der Matte!

TCB/S

Robert


P.S. Flieg nicht zu hoch, mein .....

Norbert Greggersen     16 Dezember 2012 14:56 | Mönchengladbach
Ein Tag wie kein anderer.
Liebe Kenpoists,
nach einem anspruchsvollen Arbeitstag fuhr ich gegen 17 Uhr zur Mühlenstraße. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt ein sehr gutes Gefühl. Nervosität hatte sich bei mir noch nicht eingeschlichen. Was sollte auch nach einer dreiwöchigen knallharten Prüfungsvorbereitung zum Green Belt noch außergewöhnliches passieren, dachte ich! In den Trainingseinheiten floss viel Schweiß. Es wurden Fragen über Fragen gestellt. Techniken wurden miteinander kombinieret. Angeschlagen durch diverse Verletzungen musste ich oft bis an meine Schmerzgrenze gehen. Ich habe jetzt noch Roberts charmante Stimme im Ohr. Norbert, stell dich nicht so an. Oder, mach weiter, es sind doch nur Schmerzen. Ja Robert, ich hab dich auch lieb!!!
Wie oft habe ich leise geflucht. Wie oft habe ich mich gefragt, was machst du hier eigentlich? Was will der noch alles von dir? Ich war teilweise soweit, dass ich dachte, dem könnte ich jetzt eine klatschen! Darauf hat sich sofort mein Unterbewusstsein gemeldet und mir signalisiert, ruhig brauner, wenn du jetzt die Nerven verlierst, bist du gleich Tod.
Entspannt betrat ich unsere Kampfkunstschule. Roberts Begrüßung war wie vor jeder Prüfung. Na Norbert, bist du fit? Kannst du alles? Du stehst heute im Mittelpunkt! Alles Sätze, die ich überhaupt nicht gebrauchen konnte. Ich habe mich sofort zurückgezogen, weil ich merkte, dass Fracksausen geht los. Er hatte es mal wieder geschafft, mich trotz bester Vorbereitung nervös zu machen. Meine Gedanken gingen jetzt in Richtung Serge. Wenn jetzt der zweite Wahnsinnige auch noch auftaucht (Entschuldigung Serge):)dann Nacht Mattes.
Aber es kam alles anders.

Robert begann pünktlich mit der Prüfung. Nachdem er uns mitteilte, dass wir jetzt kein Training sondern eine Prüfung haben, wurde uns mitgeteilt,dass Serge nicht dabei ist. Mir war gleich klar, dass Serges Abwesenheit kein Vorteil sein wird.Egal.

Nach der Aufforderung von Robert eine Technik Line zu bilden, wollte ich mir meinen Brustpanzer anziehen. Ich hörte nur ein leises Stimmchen aus dem Hintergrund folgende Worte sagen: Norbert, der Brustpanzer bleibt aus. Scherzle gemacht Chef oder? Aber wer einmal Roberts Sympathisches Prüfungsgesicht gesehen hat, der weiß sofort, dass ist ernst.
Und schon ging es zur Sache. Die Prüfungsanforderungen waren sehr hoch. Robert hatte es wieder einmal geschafft, ein Prüfungsprogramm zusammen zu stellen, was seines gleichen sucht. Was mir besonders imponiert hat, war der Umgang miteinander. Wir haben alle aufeinander aufgepasst. Bei der abschließenden Zeremonie verkündete Robert, dass jetzt die eigentliche Überraschung kommt. Nein, was kommt jetzt noch?
Salto rückwärts? Oder noch besser, Freikampf mit Robert? Ich glaube das jetzt nicht!
Weit gefehlt. Robert würdigte unsere Leistung mit einer zusätzlichen Auszeichnung. Die braune Welle. Bei seinen berührenden Worten war ich froh, dass der Raum abgedunkelt war. Denn jetzt hatte es mich erwischt .Ich glaube, es sind ganz leise ein paar Tränen geflossen. Jetzt nur zusammenreißen, bevor das Licht angeht.

Danke an alle Weggefährten. Danke auch an meine Vorbilder und Trainer Robert und Serge für die Ausbildung.
Allen Kenpoisten wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, erfolgreiches 2013.
Eine Frage habe ich noch an Robert? Wann haben wir Braungurtprüfung?
Liebe Grüße.
Norbert

LarsS     10 Dezember 2012 16:06 |
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Hallo,

herzlichen Glückwunsch an alle neuen Grün-Belt´s. Eure Leistung zeigt welchen langen aber mit Sicherheit spannenden Weg wir "Green"-horns noch vor uns haben. :grin

Gruß

Lars

Bis gleich auf der Matte!

Stefan Osthoff     10 Dezember 2012 12:14 | Mönchengladbach
http://www.lawplus.de
Liebe Kenpoists,

eine sehr umfangreiche Prüfung zu Grün liegt hinter uns. Techniken und Formen sind nicht nur vorgeführt worden, sondern wir mußten auch Rede und Antwort stehen nach dem Sinngehalt und der Bedeutung dessen, was wir da gezeigt haben. Außerdem galt es, Techniken miteinander zu kombinieren, von denen wir niemals gedacht hätten, das dies flüssig geht. Hierbei galt es, unbekannte Verbindungen zu schaffen aus den bekannten stances und moves. Das hinzukriegen war für jeden von uns Herausforderung der Prüfung und ein gutes Gefühl beim Gelingen, ganz im Sinne eines "Cogito Meum".

Ein Dankeschön gebührt den Kameradinnen und Kameraden. Manche der neuen Techniken haben es ja in sich in Bezug auf Härte und auf Hinfallen und man fragt sich, wie man dies als Proband unbeschadet überstehen kann, zumal in einer Prüfungssituation. Wir haben aber alle aufeinander aufgepasst und dank Präzision hat sich niemand verletzt. Ein wunderbares Gefühl, sich aufeinander verlassen zu können.

Großer Dank gebührt Robert. Er hat uns in den Trainings dazu hingeführt, Dinge zu kombinieren und verschiedene Ebenen zusammen zu führen, so dass wir in der Prüfung fähig waren, auch in unbekannter Situation zweckmäßige Zusammenhänge herzustellen und schlagartig auf den Punkt zu bringen. So konnten wir den Prüfungsanforderungen gerecht werden trotz der ein oder anderen Schwäche im Detail, die jeder von uns auf unterschiedliche Weise als Handicap mitbrachte.

Für mich war die Prüfung auch aus einem anderen Grunde sehr bedeutungsvoll. Die Prüfung hat mir gezeigt, dass gesundheitliche Einschränkungen nicht Verzicht auf Weiterkommen bedeuten. Vielmehr galt es, Dinge kompensieren zu können dürch Rückgriff auf Variation und Präzision. Kenpo in seiner reichen Flexibilität passt sich dem Menschen und seinen Fähigkeiten an, nicht umgekehrt. Wo gibt es das sonst?

Liebe Grüße und TCB an Alle,

Stefan Osthoff

Monika K.     09 Dezember 2012 18:41 |
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So schlimm wie heute, war es noch nie!!! Diesen Satz höre ich immer nach dem Sandsacktraining, und bei dieser Prüfung schoss mir genau dieser Gedanke durch den Kopf ...

Von wegen, keine Schwitzprüfung, da hat uns Robert mal wieder so richtig reingelegt.

Die Anforderungen waren so hoch angelegt, dass man die Techniken und Formen von Yellow- bis Green-Belt aus dem eff eff beherrschen sollte, um die Aufgaben erfüllen zu können; und so manches Mal hat mein Gedächtnis ordentlich versagt und meine Physis schrie: Warum tust Du mir das an??? Was habe ich Dir getan??? Weitermachen, Kämpfen, Durchhalten ...

Ich weiss mal wieder, woran ich arbeiten muss, um eines Jahres bei der nächsten Prüfung hoffentlich besser zu werden.

Interessant war allerdings die Feststellung, dass ich auf jeden Fall auf der Strasse verteidigungsfähig bin, dies hat mir diese Prüfung gezeigt durch die Kombination verschiedener Techniken, die mein Gehirn einfach abgespult hat. Eine tolle Erfahrung.

Viel Wichtiger allerdings ist unsere Gemeinschaft:
Zu Anfang der Prüfung sagte Robert, dass entweder alle durch die Prüfung kommen oder Keiner, da zwei „Verletzte“ dabei waren und wir somit entsprechend agieren sollten. Ich denke, dass wir nicht über das Bestehen der Prüfung nachgedacht hatten, sondern daran, dass den Beiden nichts passiert. Das ist Kenpo: Einer für Alle und Alle für Einen!!!

Ich bin froh, dass es vorbei ist und ich bin glücklich, über diese Gemeinschaft, die wir wieder erleben durften. Schön, dass wir es alle geschafft haben und Danke an Sabine, Norbert, Marco, Stefan, Huschang, Hubert und Michael, der für uns die Kamera geführt hat.

Wir sehen uns auf der Matte und ich freue mich AUF DIE NEUE FORM ....!!!! grrr

TCB/S
Moni

Sabine Keuchel     08 Dezember 2012 19:06 | Düsseldorf
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Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. http://www.bkj-steuer.de
Kennt Ihr dieses Gefühl? So ein Schweben - gefühlte 20 cm über dem Boden!? So wie gerade frisch verliebt!? So eine Hochstimmung als wenn man die ganze Welt umarmen möchte!? Ich glaube so ein green belt "verleiht Flügel". Oder war es - wie immer!? Morgens Aufstehen; Grummeln im Bauch; Form nicht richtig drauf und.... wie hieß nochmal die Technik... na Du weisst schon... halt die eine, die man sich neben den vielen anderen wahrscheinlich nie mehr im Leben merken kann. Leute es ist immer dasselbe. An Michael: auch wir werden niemals "alte Hasen", denn bei Robert ist man (selbst nach Jahren)vor Überraschungen nicht gefeit. Wochen vorher: Robert warnt!!! Mit dieser allbekannten ernsten Miene die, wenn man ihn nicht kennen würde, einem das Fürchten lehrt. O-Ton: Dies wird keine Schwitz-Prüfung sondern Wissen ist gefragt. Und was war dann so nass in meinem Anzug?? Ach ja, wahrscheinlich war es doch die kleine Träne, die ich bei der feierlichen Übergabe und den berührenden Worten von Robert vergossen habe, seufz. Dank an alle meine lieben Weggefährten. Einer für alle - alle für einen. Ohne Euch und Kenpo kann ich mir ein Leben nicht mehr vorstellen....puhh jetzt wird`s sentimental (liegt wahrscheinlich an der Jahreszeit :) ) Auf die kommenden "geilen" Jahre auf der Matte !!!! Eure Sabine

Udo O.     01 Dezember 2012 14:36 |
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ich wünsche meinen alten Weggefährten aus der Gründungsliga viel Erfolg.
Den anderen selbstverständlich auch.

Udo

Lars S.     29 November 2012 13:22 |
Hallo an alle Grün-Anwärter,

ich wünsch euch alles Gute für die Prüfung am Freitag und ganz besonders Norbert, nicht weil ich auch nur den geringsten Zweifel an seinen Fähigkeiten hätte, sondern nur weil seine Verletztung ihn zuletzt etwas gehandicapt hat. Also alles Gute Norbert auf das deine Schulter durchhält, du tust es auf jeden Fall!

Gruß

Lars

Robert Fuhr     27 November 2012 11:14 | Mönchengladbach
http://www.kenpo-mg.de
Hallo Kenpoists!

Wieder liegt eine Prüfung hinter uns, oder sollte ich sagen vor uns? Auch für die Lehrer, denn neben den Techniken, Flow Drills und Formen usw. tut sich gerade in dieser Gruppe der Liga noch eine ganz andere Welt des Kenpo auf.
Ich kann mich in den mehr als 30 Jahren an keine Gruppe erinnern, die so aus „einem Guss“, wie diese Liga ist. Es fühlt sich Jeder wohl, der kommt; und Jeder der geht, geht mit einem Lächeln im Gesicht.
Die Lehrer sind also sehr bemüht die Gruppe zusammenzuhalten, wenn auch der Eine oder Andere verletzungsbedingt einmal „nachlegen“ oder aus beruflichen Gründen einmal hinten anstehen muss.
Keiner wird zurückgelassen.
Es gibt aber noch mehr Neues in dieser Gruppe: Die Prüfung ist gerade vorbei, da stehen sie schon alle wieder auf der Matte....das hat es noch nie gegeben.
Fehlt mal einer, meldet er sich bei mir, Stefan oder Norbert ab. Weltklasse...
Kommen wir zur Prüfung! Und die ist eben immer auch eine Prüfung für die Lehrer, denn dort sehen sie, wie sie gearbeitet haben, und wie die Schüler „unter Druck“ arbeiten.
Auch ich erkenne mich wieder, denn bei allem was im CM - und erfrischenderweise in der Liga - anders läuft, ist eines doch gleich geblieben:
Der Chef gibt den Ton an und der Ton liegt eindeutig nicht bei den Formen.
Die Formen sind sicher wichtig und sie beinhalten sehr viel; nur darum geht es, und nicht, die Form zur Gottheit zu erheben. Form follows function!!! Deutlicher kann man es nicht sagen und man sehe mir dieses Wortspiel nach; Tänzer gibt es eindeutig nicht bei uns!
Auch Aussagen über mögliche Irritationen (die Steckdose hat mich irritiert, die Prüfung hat mich irritiert, die Frisur des Trainers hat mich irritiert...) konnten nicht gewertet werden zu Gunsten des Schülers.
Also war die Prüfung wie eine Prüfung sein muss. Es wurde getreten, geschlagen und gekämpft, es wurde „Mist gebaut“, man überraschte durch Leistung (sich und die Lehrer), und nach 30 Minuten war der Boden schon so nass, dass ich daran dachte die Halle zu wechslen, verwarf den Gedanken aber schnell, denn CM-ler müssen auch auf diesem Boden kämpfen können.
Wir setzten die Schüler unter sehr hohen psychischen Druck und sie hielten stand.
Hier und da fiel einmal jemand um, stand aber immer wieder auf zur Erleichterung der Lehrer...wie eine Prüfung eben so ist.
90 Minuten knallhart, 90 Minuten alles geben, 90 Minuten Unsicherheit und dann die Szenen der Freude nach bestandener Prüfung:
Dieses Bild der Männer untereinander entschädigt für jede gequälte Form.
In der Promotion sage ich immer den gleichen Satz und ich werde nicht aufhören ihn zu wiederholen:
„Dies ist CM - Kenpo, Ihr habt hart gekämpft und Eure Trainer haben das Recht über den Gürtel verloren. NEHMT Euch den Gürtel!“

Mein Kompliment an die Lehrer, die wirklich alles geben.

Ich seh´Euch auf der Matte

TCB
Robert

Christoph Achternbosch     26 November 2012 14:50 |
http://www.titzkus.de
PURPLE PRÜFUNG

Ein weiterer Schritt ist geschafft !

Dank an alle die mich/uns soweit gebracht haben.

Dank an Robert.
An all unsere Trainer.
Dank an Moni und Uli für die gute Bewirtung nach dem Training.
Dank an meine Mitstreiter.

Bis bald auf der Matte.


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