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Jürgen Trappen     19 Juni 2013 07:54 |
Yellow Belt Prüfung
Vor acht Monaten habe ich nicht einmal im entferntesten an Prüfung gedacht. Kampfkunst, Kenpo, Cogito-Meum, Liga, Prüfung ? Das hat sich im Herbst 2012 grundlegend geändert. Ich habe mit einem 2wöchigen Probetraining angefangen und war von der 1. Stunde an begeistert. Jede weitere Trainingsstunde hat mir gezeigt, dass ich den richtigen Weg gewählt habe. Danke an alle Trainer und Kenpoisten.
Am 14.06.2013 war es dann soweit, meine (unsere) Yellow Belt Prüfung. Es war keine 08/15 Prüfung. Wir mussten unser bisher erlerntes zeigen. (obwohl die Trainer bestimmt des öfteren kopfschüttelnd gedacht haben, wo haben die das her). Bestimmt nicht von uns! Die eine oder andere Überraschung war auch dabei. Trotzdem, wir haben es alle geschafft. Auch die anschließende Zeremonie, in der wir uns den verdienten Gelbgurt nehmen durften, war sehr emotional und rundet das Bild vom Cogito Meum ab. Danke an alle Trainer und Mitprüflinge.
Danke und Lob auch an unseren Klaus, der den Prüfungsabend mit einem guten Buffet abgerundet hat.
- Nach der Prüfung ist vor der Prüfung -
Wir sehen uns auf der Matte
Jürgen

Dirk Ballhausen     18 Juni 2013 06:05 |
Danke!

Ich möchte einfach nur Danke sagen. Danke für die bestandene Prüfung zum Yellow Belt, den wir nun tragen dürfen. Danke für die Erfahrungen - gerade auch in Bezug auf mich selbst - die ich in den letzten Monaten während der Vorbereitung auf die Prüfung machen durfte.

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Ein einfacher und doch so gehaltvoller Satz, den ich öfters von Robert hören durfte. Wo meine Gedanken sind da ist meine Aufmerksamkeit und dann auch jene Form der Energie die ich für bestimmte Aufgaben benötige…und deshalb muss ich auch hinsehen. Mein Ziel anschauen, sonst treffe ich nicht und ziele vorbei.
Diese Erkenntnis kann ich wunderbar in mein eigenes Leben übertragen.
Ja..auch über Kenpo lernte und lerne ich sicherlich noch weiter über mich dazu.
Ein schönes Gefühl.…
und natürlich auch die Tatsache sich für das Leben dort draussen Referenzerlebnisse zu schaffen, auf die man ggfls. zurückgreifen kann. Frei nach dem Motto , wenn du dies schaffst , diese Technik, diese Form , diese Prüfung , dann schaffst du auch ganz andere Dinge…. Es sind ja viele erfolgreich absolvierte Erlebnisse die unser Selbstvertrauen prägen und so ist auch für mich diese Prüfung ein weiteres Erlebnis in diese Richtung.

So wie Frank schon erwähnte ..einen großen Dank an Robert und Monika und alle Trainer die ich kennenlernen durfte. Aber einen besonderen Dank an unseren
„Kumpel“/-Trainer Norbert.

TCB/S Dirk

Melvyn Mclean     16 Juni 2013 20:03 |
Hi @ all,
das meiste,was ich am Freitag den 14.06 erlebt habe,wurde hier schon niedergeschrieben und ich kann diese Intensität und Emotionen nur eigentlich bestätigen!! Dennis hat mir ja schon mitgeteilt, das die erste Prüfung/Zeremonie die schönste ist und dieses hat sich voll und ganz bestätigt!!! Ich bin auf die Truppe stolz und auf mich, das wir/ich unsere Ziele geschafft haben und die Zukünftigen Ziele auch erreichen werden. In jeder Lebenssituation! Mein Dank gilt den Trainer, für die Positive "Arschtritte", die ihr uns bei jeder Training-Session gibt. Give me more und man sieht sich wieder auf der Matte....

Greetz Mel

Jürgen Hauth     16 Juni 2013 12:04 | Wegberg
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Meine herzlichsten Glückwünsche an meine lieben Mitstreiter, die einen wichtigen Meilenstein erreicht haben.
Wie gerne wäre ich bei euch gewesen... Statt dessen habe ich mir vorgestellt, welchen Eindruck meine erste Prüfung damals auf mich gemacht hat und war zumindest in Gedanken bei Euch..

Alles Gute für Euren weiteren Weg, wir sehen uns nächste Woche auf der Matte...

LG

Jürgen

Frank Pfennig     15 Juni 2013 19:53 |
Vor gut 7 Monaten konnte ich mit "Cogito-Meum" noch nicht wirklich viel anfangen. Heute, nach unserer ersten Prüfung fällt mir dazu ein Zitat von Irina Rauthmann ein: "Tiefe Dankbarkeit für alles, was ist, kennzeichnet den, der sich erkannt"
Danke, dass ich diese beeindruckende Zeremonie erleben durfte. Danke, ein Teil von Euch sein zu dürfen und danke für die bis jetzt erfahrenen Lehren.

Danke an Robert und Monika, alle Trainer und ein besonderer Dank an Norbert für seine unermüdliche Geduld.

Ich hoffe, dass unsere Gruppe Euch irgendwann vieles von dem zurück geben kann, was ihr uns gegeben habt.

TCB/S Frank

Patrick Peters     15 Juni 2013 13:52 |
Nun ist die erste Kenpo-Prüfung für unsere Gentlemen-Gruppe gelaufen - und wir haben alle bestanden, auch wenn wir wissen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, unsere Techniken und Basics der ersten Stufe zu verfeinern. Die Prüfungskommission bestehend aus Robert, Elke und Norbert hat uns mächtig schwitzen lassen, was aber, wie nicht anders zu erwarten, fair und konstruktiv. Auch die von Robert angekündigte Überraschung tat nicht weh, sondern hat, zumindest für mich, die Prüfung nur abgerundet. Meine Glückwünsche gehen auch an die beiden Damen, die im Rahmen ihrer Orange-Belt-Prüfung eine außerordentliche Performance hingelegt haben!

TCB/S
Patrick

Lars Schaath     15 Juni 2013 11:12 |
Endlich nach fast einem Jahr Basics und Techniken "büffeln" ( der Spaß war immer mit dabei) war es soweit die lang ersehnte erste Prüfung zum Gelbgurt. Alle waren gespannt, hatte man doch schon soviel gehört aber wir wissen ja only to Feeling is to believe. Jetzt einen Tag da nach mit dem erwarteten Muskelkater aber stolz auf das Ereichte kann ich sagen es war alles wie vermutet und doch alles anders als erwartet. Fühlte man sich zu Beginn noch sicher, ein Blick in das Gesicht der Prüfer und alles Können stand in Frage. Die Prüfung war hart aber die Prüfer holten alles aus uns heraus. Vor der Prüfung war ich mir sicher alles drauf zu haben die letzten Trainings liefen ohne größer Probleme. Einige von uns waren sehr nervös, weswegen ich dachte stellst du dich mal direkt zu Beginn nach vorne dann haben die anderen ein bisschen zeit reinzukommen. Es kam wie es kommen müsste die ersten Basics gingen mal voll daneben. Aber die Trainer hatten uns super vorbereitet und so kam ich wieder rein und die Prüfung nahm ihren Lauf. Uns wurde nichts geschenkt, aber das hatte auch niemand erwartet und auch niemand gewollt. Wir wollten uns unseren Gürtel verdienen. Nachdem die Prüfer uns auf Herz und Nieren geprüft hatten war glaub ich niemand sicher was seine Leistung anging. Im Rahmen der festlichen und sehr emotionalen Zeremonie dann die Erleichterung alle hatten es geschafft und das in dem Wissen das uns alles abverlangt hatte und wir uns den Gürtel wirklich verdient hatten. Und das ist befriedigender als jedes Geschenk. Ich freue mich jetzt auf neue Herausforderungen wir hören nicht auf zu lernen.
Vielen dank an die Trainer und an meine Mitstreiter denn der Erfolg ist auch Teamarbeit.
Ich seh euch auf der Matte!

Josef Lang     17 Februar 2013 11:10 |
Endlich, nach 4,5 Monaten krankheitsbedingter Verspätung die nächste Gelegenheit zur Prüfung.

Danke Robert, Serge, Marco
so naß war ich nach Trainingseinheiten lange nicht mehr. Adrenalin ist schon ein starkes Zeug.
Dank auch an Moni für die "Kleinigkeiten" drumherum.

Noch mal für alle:
vor zwei jahren konnte ich nur noch für ca. 4 Stunden auf einer Seite schlafen.Durchschlafen war unmöglich. Rückenlage und rechte Seite ging gar nicht.
Auch im Alltag schmerzten n Rücken und Schultern immer wieder.
Nach längeren Arbeiten am Computer mit vielen Klicks ging am rechten Arm und Schulter bis zum Rücken nichts mehr.
Stand heute: trotz Krankeitsbedingten Trainigspausen von mehr als einem Monat sind diese Probleme verschwunden und ich freue mich wieder auf einen gesunden Schlaf und die gesteigerte Lebensqualität

Dies ist inzwischen allerdings nur noch ein ganz kleiner Beitrag zur Motivation. Jetzt will ich einfach nur die nächsten Techniken lernen und freue mich auf's nächste Training

Also bis bald
Josef :)

Frank Pfennig     22 Januar 2013 17:49 |
"Worte sind geduldig oder Versuch macht klug"

Wer es nicht selber erlebt hat glaubt es nicht, so hat man es mir vor gut 2 Monaten gesagt. Geglaubt habe ich es nicht. Nach ausgiebigen Studium der kenpo-mg Seite, dachte ich mir: hier war wohl ein Kollege von mir aus der Werbung am Werk. Klar, gut gemacht. Die Mitglieder perfekt instruiert was "Nettes" zu schreiben und von einer tollen Gemeinschaft erzählt.

Aber irgendetwas weckte trotzdem meine Neugierde.Die Art wie Robert Fuhr hier schreibt, erzählt wie er denkt und welche Möglichkeiten die Schule bietet lies mich dennoch ein Probetraining machen. Gesagt getan.

Heute kann ich sagen, dass es einer der besten Entscheidungen war, die ich in den letzten Jahren getroffen habe. Ich freue mich jeden Tag auf das kommende Training, die Trainer sind das Beste was ich an Trainern bis jetzt kennengelernt habe. Und es gibt sie,hier die Gemeinschaft die man nicht beschreiben kann, sondern die man erleben muss.

Trotz dieser Gemeinschaft ist jede Trainingsstunde so individuell auf die Möglichkeiten des Einzelenen abgestimmt, dass sich Erfolge schnell einstellen. So macht Training einfach nur Spaß. Danke, dafür an alle Trainer.

Wie bereits gesagt: Versuch macht klug.
Und das ist auch gut so :)

Wir sehen uns beim Training - Gruss Frank

Patrick Peters     20 Dezember 2012 14:03 |
Die Geschichte beginnt 1996. Mit 13 Jahren stehe ich erstmals in einem schwarzen „Kampfanzug“, dessen Hose von einem weißen Gürtel gehalten wird, auf einer Matte, verneige mich vor dem Meister und nehme das Training in einem chinesisch-japanischen Kombinationssystem (Shaolin Kempo) auf, das auf dem nordchinesischen Kampfstil Chuang Su sowie japanischem Karate und Shorinji-Kempo beruht. Dieses System und der Meister werden mich viele Jahre begleiten und in die Phase kurz vor dem First Degree Black Belt führen. Weshalb ich schließlich kein Dan-Träger in „meiner“ Disziplin geworden bin, gehört nicht hierher.

Danach folgen Jahre der Rastlosigkeit. Parallel zu Studium und Jobeinstieg trainiere ich zahlreiche weitere Systeme, von sehr traditionsbewusstem Ninjutsu, das seine Wurzeln in den Lehren der historischen Ninja-Schulen hat, über Wing Tsun und (eher nebenher gelehrtes) 'Escrima' bis hin zu einer Mischung aus Chan Shaolin Si und Kickboxen auf einem üblen intellektuellen und gesellschaftlichen Niveau. Nichts davon konnte mich nachhaltig binden, begeistern oder beeinflussen, weshalb ich durch Schulen wanderte, privat trainierte und viele Gespräche führte, ohne aber tatsächlich irgendwo mit Elan oder wirklichem Interesse dabei zu sein.

Irgendwann bricht das Training ganz ab, ich verlege mich – teils aus Verlegenheit, teils aus Enttäuschung über mich und andere – auf banale 'Sportarten' wie Gewichte stemmen und Laufen – rückblickend gesehen verschenkte Lebenszeit ohne Ergebnisse für Körper und Geist.

Im Januar 2011 lerne ich zufällig Robert Fuhr kennen. Ein Kollege aus dem Medienbüro, in dem ich seit mittlerweile sechs Jahren tätig bin, setzt mich, da er meine Neigung zu den Kampfkünsten kennt, auf eine Geschichte über die „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ an, von der er in einer Mönchengladbacher Postille gelesen hat. Der erste Gespräch geht ca. 20 Minuten über den Artikel – und dann mehr als zwei Stunden über Gott und die Welt, Kenpo und Berufliches. Viele Artikel sollen folgen, unter anderem über Kettlebells. Und mit Kettlebells stehe ich im August 2011 erstmalig auf einer CM-Matte. Unter Monikas Anleitung schleudere ich die Kugeln und übe auch zu Hause viel. So viel, dass ich heute je nach Übung mit 24 Kilogramm trainiere und Nacken- und Rückenprobleme beinahe komplett los geworden bin.

Robert hat es bei vielen Gesprächen und in vielen Mails nie unterlassen, mich immer wieder zum Kenpo motivieren zu wollen. Ich hatte einige Sitzungen aus journalistischen Gründen beobachtet, mich eingelesen und mich interessiert. Aber ich habe immer Ausreden vor mir selbst und vor Robert gefunden, nicht mit dem Training zu beginnen, insbesondere auf fehlende Zeit bezogen. Der 'offizielle' Grund, Kenpo nicht zu machen, war ein also ein zeitlicher. Da ich das „offiziell“ so betone, muss es aber einen anderen, viel schwerwiegenderen Grund gegeben haben: mich selbst. Ich war die Mauer, die zwischen mir und dem Kenpo stand.

Auslöser, diese Mauer einzureißen, war ein hässliches Ereignis. Auf dem Weg nach Köln gab es in der Bahn an einem Sonntagmittag einen Zwischenfall. Ein Besoffener hat eine junge Studentin erst mit ekligen Geräuschen belästigt und sie dann irgendwann am Bein angefasst. Vorher hatte er mich schon angepöbelt, worauf ich aber nicht eingegangen bin. Nachdem er die Frau angefasst hat, habe ich ihm gesagt, dass das nicht sein müsse und er sich doch bitte wieder hinsetzen solle. Daraufhin ging eine Diskussion los, er bedrohte mich, ich belaberte ihn so lange, bis er dann irgendwann ausstieg (die anderen Fahrgäste hat es nicht geschert). Ich habe, glaube ich, das Richtige gemacht, aber ich hatte Angst und mich deshalb vor mir selbst geschämt.

Das ist der Grund, weshalb ich schließlich doch auf Robert mit der Bitte zugetreten bin, bei CM mit dem Training nach langem Ausweichen beginnen zu dürfen. Und selbst da habe ich mich noch vor mir selbst gewunden, ob das denn zeitlich alles passt bla bla bla. Doch ich wusste: Ich muss etwas tun, um in einer solchen Situation mich nicht noch einmal vor mir selbst schämen zu müssen.

Seit Mitte November trainiere ich montags und mittwochs. Die Trainer, von Robert und Serge über Norbert und Marco, sind erstklassig, jede Einheit ist für mich ein absoluter Erfolg, so dass ich, kaum von der Matte herunter, schon wieder freudig an das nächste Training denke. Ich lerne jedes Mal viel Neues, ich verstehe die Basics und Techniken immer mehr und ertappe mich immer wieder dabei, dass ich – bewusst oder unbewusst – typische Kenpo-Bewegungen im Alltag mache, mich anders und bewusster bewege, aufmerksamer und leistungsfähiger bin. Die Einheiten sind anstrengend, gewiss, aber sie ergeben Sinn, schärfen das körperliche und geistige Profil und machen – Spaß. Einen Spaß, wie ich ihn selten zuvor bei Kampfkunsttrainigs oder einen anderen sportlichen oder Freizeitbetätigung hatte.

Neben dem Training an sich genieße ich die Gesellschaft der anderen Schüler vor, während und nach den Einheiten. Dabei bin ich eigentlich ein Einzelgänger, der wenig redet und lange braucht, bis er auftaut. Aber nun bin ich froh, in dieser Gruppe trainieren zu dürfen.


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