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Britt Heinze     15 Dezember 2013 19:47 |
... dann war es auf einmal so weit ...
Gestern stand unser kleines weißes Grüppchen pünktlich 18 Uhr auf der Matte, die erste Prüfung anzutreten. Wir waren gut vorbereitet, hatten viel trainiert und wollten es unbedingt, wir wollten zeigen, was wir gelernt hatten und wir wollten den Yellowbelt :)
Ich für mich war nicht nervös ... jedenfalls nicht bis kurz vor sechs. Aber dann im Kenpo-Anzug auf der Matte stehend, wurde auch mir leicht mulmig. Ob wir abrufen können, was wir trainiert haben? Ob wir es hier und jetzt zeigen können? Geht alles glatt oder blamieren wir uns? ... Aber egal was passiert, wir würden unser bestes geben, das war klar. Jeder von uns wollte bestehen und wir wollten als Gruppe bestehen.
So nahm die Prüfung ihren Lauf ... es war hart, es war fair, es war toll! Wir haben alle bestanden. Jetzt gehören wir auch zur Familie :) und ich für meinen Teil bin stolz drauf.

Wir bedanken uns bei Robert und Monika, Elke und allen Mitstreitern, die uns auf unserem Weg begleiten und von denen wir hier so viel lernen. Aber vor allem bedanken wir uns bei Serge; unserem Übungsleiter, der Black Mamba, dem einzig Schwarzen in Weiß, eben jenen, der .... na, ihr wisst schon. Danke, Serge! :)

Und nun auf ins Orangebeltprogramm!
Wir sehen uns auf der Matte.
cu
Britt

Guido Halbhuber     03 Dezember 2013 17:42 |
Wenn die Zeit reif ist, fällt die Frucht - oder auf Orange folgt Purple

Jemand sagte mir einmal, dass die Leistung eines Schülers in einer Prüfung „herabfallen“ müsse wie reifes Obst von einem Baum.
Am Freitag, dem 29.11.13, war es soweit. Nach nicht ganz einem Jahr nach der Orange-Belt- Prüfung stand ich hochmotiviert auf der Matte und durfte zeigen, was die Trainer des CM im letzten Jahr „gepflanzt, gehegt und gepflegt“ hatten mit einer aus meiner Sicht nahezu unerschöpflichen Geduld: die Techniken und die Form des Purple-Belt-Programmes.
Mehr der wohlwollenden Fürsorge vertrauend und der Einschätzung der Trainer folgend als der eigenen Einschätzung meiner Fähigkeiten, meldete ich mich zur Prüfung und schlug mich am Freitag mit meinen geschätzten Trainingspartnern durch das Prüfungsprogramm, welches einiges abverlangte. Obwohl doch „n u r“ das Erlernte gezeigt wurde, fühlten sich meine Arme am Tag danach etwas anders an. Eine Prüfung hat eben eine andere Qualität als ein Training!
Sich zur Prüfung anzumelden, impliziert den möglichen Erfolg des Vorhabens, dennoch zählt nicht unbedingt, was man vorher gezeigt hat, es zählt, was man i n der Situation zeigt, die durch die kritischen Blicke der Prüfer echter als echt wirkt. Diese Erkenntnis kann dann in der Prüfung schon ad hoc zu ein wenig Fracksausen führen - auch bei „gestandenen“ und prüfungserfahrenen Erwachsenen.
Als Metapher für das Leben ist diese Situation aus meiner Sicht sehr wertvoll, zeigt sie doch, dass es sinnvoll ist, sich ständig bewusst zu machen, dass es keine Generalproben im Leben gibt, keine Übungssituationen, sondern immer nur echte Aktionen, die eben gelingen oder nicht. Das „Erlangen“ des Gürtels ist für mich ein Paradoxon: ich habe etwas erreicht, was ich nicht h a b e, sondern ständig proben, leisten und verbessern muss - das wurde mir bei jeder Technik (und der Form!!) während der Prüfung erneut klar. Mit dem nun „Erreichten“ habe ich meine eigenen Erwartungen, die ich zum Beginn meiner „Kenpo-Karriere“ hatte, überholt, denn ich hätte nicht gedacht, dass ich in der Lage sein würde, mir diese Bewegungen zu merken, geschweige denn, sie auszuführen. Nun neue Ziele: mich noch komplexer und sicherer so im Raum zu bewegen, dass das System erkennbar ist.
Mit Vorfreude auf meinen weiteren Übungsweg mit neuen Techniken (und Formen - muss ja sein!!) und all seinen Paradoxa und möglicherweise weiteren herabfallenden Früchten danke ich meinen Mitstreitern und Trainingspartnern, denen ich nach wie vor vertrauensvoll in Fäuste und Tritte laufe. Vor allem danke ich dem geduldigen Trainer- und Prüfungsteam Robert und Serge für die sehr professionelle und abwechslungsreiche Vorbereitung und die Durchführung der Prüfung und dem Trainer Norbert für die geduldigen und humorvollen Trainingsstunden, die nach wie vor voller Abwechslung und Überraschungen sind. Ein größes Dankeschön an Moni für den feierlichen Rahmen, die Dokumentation der Prüfung und die Organisation des leckeren Nachprüfungsprogramms. Bis zum Training!

Guido H.

Robert Fuhr     03 Dezember 2013 15:31 |
BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung
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Prüfung am Freitag, 29.11.2013
 
Hallo Kenpoists!
Am letzten Freitag hatten wir eine sehr denkwürdige Prüfung, die mich noch einige Zeit beschäftigen wird.

Formell ging es um den Sprung von orange auf purple und von purple auf blue.
Nominiert waren 19 Personen, an der Prüfung nahmen allerdings nur 9 Personen teil.
Wie kommt das? Hatten die anderen Angst vor der Prüfung?
Waren sie nicht gut genug vorbereitet? Hatten die Trainer versagt?
All ´ das traf in keiner Weise zu, denn die Leute hatten im Durchschnitt 2 bis 3 mal in der Woche trainiert; Prüfungen hatten sie alle schon überstanden und das Training kann nicht schlecht sein, wenn die Kenpoists so oft erschienen sind...
aber was war denn los?
 
Es war der Geist unserer Schule, in dem wahres Wissen und Bescheidenheit vor hemmungslosem Karrierismus steht; es ist die Erkenntnis unserer Kenpoists, dass der Gürtel nur die Bedeutung und den Wert hat, den man ihm selbst gibt.
Man muss in den Spiegel sehen und sich die Frage beantworten können, ob man es verdient hat.
 
So sagten mir einige Prüflinge, dass sie die Prüfung lieber später machen wollten, damit alle ihre Waffenbrüder in ihrer Klasse daran teilnehmen könnten.
Andere sagten, dass sie möglicherweise die Technik beherrschen würden, sich aber nicht reif genug fühlten die Prüfung zu machen.
Eine Trainerin sagte sogar, dass sie die Prüfung nicht einfach so bestehen wolle, nicht so gerade eben oder mit einem „befriedigend“, sondern als Vorbild für die Schüler mit Bravour.
Das alles hat mich sehr beeindruckt und sagt viel über uns aus (aber bitte nicht zuviel davon, sonst haben wir bald gar keine Prüfung mehr und ich unterrichte doch soooooo gerne neuen Stoff((-:)
 
Das stellte uns, vor allen Dingen Monika, organisatorisch jedoch vor Probleme; denn für den einzig verbliebenen angehenden blue belt, Frank B. hatten wir keinen Partner.
Wir sagten Frank er möchte bitte einen Kameraden auswählen und dieser war dann Uwe.
 
Die orange belts waren top motiviert, kämpften hart, und dank der Überraschung waren sie schon sehr bald an der Leistungsgrenze, über die sie hinaus mussten; und das taten sie alle ausnahmslos.
Sie kämpften, als ob es um ihr Leben ginge und das alles fair gegenüber ihren Partnern, die sie nicht verletzten; egal wie hart es zur Sache ging.
Niemand dachte auch nur daran sich selbst darzustellen, auf die Gefahr hin, den Partner zu verletzen.
 
Auch Frank gab alles, und sein Dummy Uwe steigerte sich in einen „alt - hawaiianischen Blutrausch“ der Sonderklasse.
Für ihn ging es ja um nichts, ausser einem Abendessen.....
Serge wußte übrigens nichts von der Dummy-Geschichte, weil ich einfach vergessen hatte, es ihm zu sagen.
Ja, ja die letzten Wochen waren eben hart (-:
Als wir zur Beratung rausgingen, war ich bereits von beiden purple-belts so beeindruckt, dass mir eine Idee kam, die ich allerdings nicht mehr aussprechen konnte, weil Serge mir zuvor kam.
Er sagte, dass die burple belts den blue ja ganz sicher hätten - nach seiner Meinung.
Da erst rückte ich mit der Geschichte raus und ich hörte mich gleichzeitig Monika fragen, ob wir denn noch einen 2ten blauen Gürtel hätten.
Das konnte ich weder Frank noch Uwe verwehren.
 
Als es nach oben ging wollte Uwe schon in die Dusche....
 
Ihr könnt Euch die Überraschung vorstellen, als die Gürtel vor den Prüflingen lagen - vor allem bei Uwe.
Ich konnte das nur so spontan machen, weil ich weiß, dass es niemand Uwe neiden wird und weil es für uns alle eine Lektion enthält.

1.
Uwe ist für alle aus seiner Gruppe, die Anfang nächsten Jahres den Gürtel machen, Ansporn und der Beweis, dass Ihr es auch schaffen könnt.
2.
Uwe hat uneigennützig gehandelt in dem festen Glauben, keinerlei Profit aus der Situation zu ziehen und es hat ihm trotzdem einen Höllenspaß gemacht. Das sah man deutlich. Der Grund: Er konnte einem Waffenbruder helfen und es war eben Kenpo, das er machen konnte. Das reichte für ihn. Großes Kino!
 
3.
Kenpo ist immer für eine Überraschung gut.
 
 
Das ist eine schöne Metapher für alles im Leben. Was denkt Ihr?

Wir haben dann für das Foto mit Uwe die Blue Belt Urkunde von Frank genommen...tja, improvisieren können wir eben auch.(-:
 
Euch allen meine herzlichen Glückwünsche, und den anderen Prüflingen im Dezember viel Erfolg für die nächste Prüfung.
 
Ich seh´ Euch auf der Matte
 
TCB/s
 
Robert

Frank Baumeister     30 November 2013 13:00 | Mönchengladbach
B L A U Gurt Prüfung,
Freitag, 29. November 2013, 20:00h
Was für ein Abend! Den werde ich sicher nicht vergessen!
Die Prüfung begann jedoch nicht erst an diesem Freitagabend, sondern schon zwei Monate vorher mit der Einladung zur Prüfung. Sie kam im September und ich war gleichermaßen überrascht und erfreut. Durch berufliches Engagement hatte ich im Sommer nicht mehr so regelmäßig wie im Frühjahr trainieren können, trotzdem hielten Robert und das Trainerteam mich für fähig die Gurtprüfung zu bestehen.
Diese Einladung an zu nehmen war Ehrensache und mich packte natürlich der Ehrgeiz diese Prüfung –die ich in meinem ganz persönlichen Zeitplan erst in 2014 gesehen hatte- nicht einfach so, sondern wirklich gut zu bestehen. Also blieb mir nur, an jedem möglichen Tag zum Training zu gehen und jedes Mal konzentrierter und härter zu trainieren als bis dato.
Als einziger, der die blue-belt Prüfung ablegte, brauchte ich einen Prüfungspartner und Uwe erklärte sich sofort und mit Freude dazu bereit.
Irgendwann an dem gestrigen nasskalten, grauen Novembertag war es dann endlich Zeit zu COGITO-MEUM zu gehen und sich den kritischen Prüfern Robert (black-belt von Ed Parker) und Serge (black-belt von Robert Fuhr) zu stellen. Außer Uwe und mir waren noch 8 orange-belt Prüflinge, die die purple-belt-Prüfung ablegten, in gespannter Erwartung.
Alle yellow-, orange-, purple- Techniken und alle entsprechenden Formen wurden geprüft. Jede Technik, jede Form forderte von uns allen den vollen körperlichen Einsatz, höchste Konzentration. UND DANACH begann die Prüfung für mich erst richtig: wieder mit vollem Einsatz, Konzentration und Willen führten Uwe und ich alle blue-belt Techniken und anschließend die Form long-form-two vor. Als einzige Prüflinge zum blue-belt waren wir Beide jederzeit vollständig im Fokus der Prüfer. Eine Herausforderung die uns zu besonderer Anstrengung motivierte, aber auch ohne diese besondere Aufmerksamkeit war die Prüfung gestern Abend meine bisher härteste Gurtprüfung.
Und dann blieb am Ende aller Mühen der Schweiß, die Erschöpfung und besonders die Frage, ob wir alle wirklich gut genug waren, den nächsten Gürtel zu bekommen?
Das sahen wir am Ende der Zeremonie, die Monika, Robert und Serge in angemessener Form mit Respekt für jeden Einzelnen und Anerkennung der Leistung –wieder einmal- würdevoll gestalteten.
Den blue-belt bekam ich gestern Abend und ich freue mich riesig, dass auch Uwe –der ja eigentlich nur als Prüfungspartner für mich gekommen war „ohne selber geprüft zu werden“- den blue-belt nehmen durfte.
Uwe, Danke für Deine spontane Zusage und Deinen Einsatz.
Ein Dank sei auch Robert und Monika sowie unseren Trainern Serge und besonders Norbert gesagt für Ihr Engagement, für Ihre Geduld, Ihr „Fordern-und-Fördern“ und die Portion Humor, die jedes Training schöner macht.
Jetzt wünsche ich allen angehenden „blue-belts“ für die kommende Prüfung viel Glück und viel Spaß.
Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächste, die green-belt Prüfung – so in zwei, drei Jahren…
Frank Baumeister

Britt Heinze     12 November 2013 21:20 |
Liebe Leute, das Seminar 'First Strike' ist wirklich zu empfehlen, auch für Weißgurte, auch für Frauen.

Kenpo schafft hervorragende Grundlagen, sich im wirklichen Leben durchsetzen zu können, und es hat mir einen Großteil meiner Angst genommen, allein draußen unterwegs zu sein (da freue ich mich doch sehr auf die Prüfung, sodass es danach im nächsten Level weitergehen kann ;)).

Durch das First Strike Seminar wird man deutlich schlagfertiger, der potentielle Angreifer steht ja nicht rum u wartet, bis man sich in Position gerückt hat. Der provoziert u ist auf Kampf aus. Im Seminar lernt man, auf was man sich gefasst machen muss u wie man schnell die Kontrolle übernimmt u aktiv wird. Sehr hilfreich u essentiell, falls mal der Fall der Fälle kommt.
Und, liebe Leute, das Seminar bringt richtig Spaß. Es ist cool die Initiative zu ergreifen u aktiv zu werden u zu entdecken, was so in einem steckt. Jeder kann das lernen u davon profitieren; Frauen: traut euch! ... die Männers sind ganz lieb u stecken ordentlich was weg ;)). Ich kann es nur jedem empfehlen.
Danke an unseren Martial Artist -- Applaus, Applaus!

Jürgen Schmitz     30 September 2013 07:12 | Grevenbroich-Kapellen
BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung
First Strike Level 3 - oder Spaß pur.

Gerade haben wir den letzten Lehrgangsteil zu First Strike Level 3 absolviert, und ich kann nur sagen: Spaß pur.
Super Kombinationen, mit oftmals verblüffenden Ergebnissen. Auch "Eingänge" zu den verschiedensten Gurttechniken. Alles leicht verständlich und aufeinander aufbauend dargebracht. Robert schafft es immer wieder, die Seminarteilnehmer mit überraschenden Abläufen und Ergebnissen zu verblüffen.
Kann man das jedem, der die Grundqualifikation hat, empfehlen.
Ich freu mich schon auf Level IV.
Gruß und Danke
Jürgen


:) :) :) :)

Robert Fuhr     08 Juli 2013 18:26 |
BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung
Yellow-, Orange- und Green-Belt-Prüfungen im Juni

„ I can is never as convincing as I did“
Ed Parker

Yellow-Orange:

Die erste Prüfung im Monat Juni fand für die Liga der 4ten Generation statt.
Ja, es ist wirklich wahr; 4 Generationen Liga und sie wird immer stärker, was die Leute angeht und den Fortschritt im Kenpo.
Ich erinnere mich an jeden Einzelnen, wie er angefangen hat, an das erste Telefongespräch, an das erste Thekengespräch, und wie sich die Reihen nach den ersten Trainings langsam lichteten.
Am Anfang stand - wie meistens - ein Presseartikel, aufgrund dessen mich fast 140 Leute angerufen haben. 26 davon habe ich eingeladen.
Schon bei den ersten Trainings wurde klar, wer nicht bleiben würde und da spreche ich am wenigsten von den körperlichen Vorraussetzungen, vielmehr von dem, was ich sehr gerne „Passen zur Gruppe und zum Kenpo“ nenne.
Bald waren nur noch 16 übrig, von denen 12 die Prüfung machten.
Vom ehemaligen Leistungssportler auf Europa Niveau angefangen, bis zum Hobbysportler taten alle das, was man von ihnen erwartete:
Ihr Maximales! Weniger darf es im CM Club nicht sein.
Das bedeutet nicht etwa an den anderen Waffenbrüdern gemessen zu werden, sondern nur an sich selbst und dem Standard des Clubs; jeder wird einzeln beurteilt.
Die erste Prüfung sollte etwas für sich selbst zeigen, etwas über sich aussagen, denn cogito meum bedeutet: „Ich erkenne mich“ und genau das steht in unseren Prüfungen ganz oben.
Wie oft hatten wir über die Bedeutung dessen diskutiert, wie oft beantwortete ich Fragen darüber? ...aber nun gab es keine Fragen mehr, denn „to feel it to believe“ und an den Gesichtern der Gruppe nach der Prüfung konnte man sehen, dass jeder etwas über sich erfahren hatte; ja ich denke, es sogar ausleben konnte.
Sie sind durch ein „Jammertal“ geführt worden aus Stress, Verunsicherung, Anstrengung und Zweifel, und so sieht man bei der Zeremonie in den Gesichtern nur noch den Menschen:
Kein falscher Stolz, keine Einbildung und keine Täuschung durch sich oder Andere. Man ist ganz bei sich und für sich.

Ich muss zugeben, dass ich es selbst immer kaum erwarten kann, wenn diese scheinbar negativen Gefühle sich in überschäumender Freude ausbrechen.
So ist eben Kenpo: „Drehe das Negative zum Positiven!“
Hier erlebt man es so stark, dass die Luft brennt!
Zu Recht hatten die Lehrer einmal mehr die Macht über den Gürtel verloren und die Schüler haben sich den Gürtel genommen: Keine Geschenke, kein Entgegenkommen, kein Verleihen. Jeder kann stolz sein auf sich.

Green-Belt

Zwei Wochen später kam die Blaugurtgruppe dran, die nur aus 4 Leuten bestand. Unterschiedlicher konnten 4 Leute kaum sein, was das Alter, das Gewicht und die Trainingsvorlieben angeht.
Trotzdem wollten alle den Green Belt; und wie sie das wollten, stellten sie eindrucksvoll unter Beweis.
Wollten sie wirklich den Gürtel oder war es ihnen wichtiger, in eine neue Zeit aufzubrechen? Ich denke, das zweite ist die richtige Einstellung für einen Kenpoisten.

Jeder auf seine Weise, jeder auf seine Art, aber alle als Gruppe; so kämpften sie sich fast 3 Stunden durch. Niemand wurde zurückgelassen, niemand sollte schlechter da stehen als der Andere. Sehr beeindruckend alles in allem, vor allen Dingen für die Prüfer und Lehrer.
Wir bringen die Leute bis zu einem gewissen Punkt, aber was wirklich daraus geworden ist, dass sehen wir mit Verwunderung in den Prüfungen.
Auch der theoretische Teil war beeindruckend; Serge suchte mehr oder weniger wahllos Techniken aus und stellte Fragen über diese; und auch ich hielt mich nicht zurück. Green Belt ist nicht mehr weit vom Black Belt entfernt, oder doch ?(-:
Teilweise waren die Jungs eine Enzyklopädie des CM Kenpo Wissens, was wohl nicht zuletzt auch auf den Manuals und DVDs beruht, die einmalig sind in unserer Schule.
Wohl verdient, was den Gürtel angeht und den Schampus danach ebenfalls.

Größer konnten die Kontraste nicht sein, oder ?
Green belts und Yellow-Orange- Belts in einem Monat.
...oder ist der Unterschied gar nicht so groß?

Was die Technik und das Wissen über Kenpo angeht, war es das sicher, aber was die Menschen angeht, ist der Unterschied klein.
Die Liga ist trotz der einzelnen, völlig unterschiedlichen Personen immer wie „aus einem Guss“, ob es 4 green belts sind oder 12 yellow belts.
Gegensätze ziehen sich an, sagt man? Ja und nein könnte man antworten und beide Antworten stimmen bei der Liga in perfekter Weise.

Ich danke den Trainern, und ermuntere die Trainer der dritten Generation im CM Club, es Ihnen gleich zu tun.
Mein Glückwunsch den Geprüften.
Ich seh´ Euch auf der Matte.

TCB
Robert

Christoph Achternbosch     08 Juli 2013 14:28 |
Hallo,
ich hatte am Samstag das Vergnügen :roll bei Moni und Robert ein Kettlebell-Seminar
zu besuchen.
Nachdem uns sonst nur Robert bzw. Norbert alleine quält ,durften wir unter Moni und Robert gemeinsam trainieren.
Um es kurz zu machen auch in
der Kettlebell-Pein ergänzen die beiden sich hervorragend.
Ein enorm anstrengendes und effektives Training, welches gerade auch für uns Kenpo-Freunde eine klasse Ergänzung ist.
Ich würde mich freuen wenn dies öfters oder sogar regelmäßig angeboten wird.
Danke für den tollen Samstag Nachmittag und für den ordentlichen Muskelkater.

Gruß Christoph

Uwe Stenger     08 Juli 2013 10:08 |
Seminar Kettlebell for Kenpoists...
...tolles Kettlebelltraining für Kenposchaffende und es bringt einen wirklich weiter! 8) Roberts Vortrag über einzelne Muskeln und Muskelgruppen (wir trainierten Muskelgruppen) ist heute anschaulicher den je. Ich hab´erheblichen (!!!)Muskelkater nicht nur im "vorederen" oder "hinteren" Muskeln, sondern auch in allen dazwischen!!! Gut, daß ich mein Pferd verkauft habe und nur noch Mopped fahre. Wenn Ihr wissen wollt wo Ihr überall noch so Muskeln (ob einzeln oder in Kette)habt: Das Seminar ist Klasse.!!!

Jochen Breuers     23 Juni 2013 09:50 |
Meine erste Prüfung!

Wie war ich gespannt - und vor allem nervös auf meine erste Kenpo-Prüfung. Vieles wurde mir im Vorfeld über dieses Ereignis berichtet. Je mehr Infos ich aufschnappte, um so nervöser wurde ich. Dann kam der Tag der Entscheidung; der 14.06.2013. Alles wurde plötzlich in Frage gestellt; die mühsamen Trainingsstunden mit Robert, Norbert, Serge und den anderen Trainern, die mit uns in die kleinsten Details gingen, damit wir eine gute Prüfung ablegten. Mit ihrem Witz und Charme nahmen uns die Trainer mit auf die Reise zu den Kenpo-Grundtechniken. Konnte ich es nun schaffen, das Gelernte richtig abzurufen? Hielt ich dem Prüfungsdruck stand? und vor allem: Konnte ich dem eisernen, abgeklärten Blick eines Robert Fuhr, der für alles steht, was ich mit Kampfkunst und Kenpo verbinde, trotzen? Schaffe ich es, ihn zu überzeugen? Gut vorbereitet waren wir alle! Nach anfänglichen Basics folgten die Techniken, die Norbert übernahm. Mit kontrollierten Blicken und klaren Ansagen an die Prüfer kontrollierte Robert das Geschehen. Zum Schluss übernahm er selbst das Zepter, mit der ein oder anderen Überraschung. Nach allen Aktivitäten wurde sich beratschlagt. Warten war angesagt! Endlich ging es hoch zur Abschlusszeremonie, zu der man nicht viel sagen kann oder darf, weil man sie selbst erleben muss. Bis zum letzten Moment war es spannend. Als wir ihn endlich in den Händen hielten - unseren Gelb-Gurt- und von den Prüfern persönlich den Ritterschlag erhielten, war plötzlich aller Schmerz vergessen. Eines wusste ich sofort: Diesen Tag werde ich so schnell nicht vergessen.

Danke allen Trainern und Gruß an meine Liga; Glückwunsch an die Orange-Gurte.

TCB/S Jochen

"Wer kämpft kann verlieren; wer nicht kämpft hat schon verloren!"


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