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Dietmar Feierabend     20 Mai 2014 08:59 |
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Prüfung Blaugurt,
noch hat mann es nicht so richtig realisiert aber es ist wahr . Es war wie immer eine tolle Prüfung uns wurde nicht`s geschenkt und zwischendurch dachte ich was mache ich hier :?
Mit der fast alten Truppe habe wir unser bestes gegeben und waren danach ganz schön fertig aber es hat sehr großen Spass gemacht . Nach Robert´s Aussage der halbe Schwarzgurt und ich freue mich das bisher erlernte zu festigen und zu verbessern und natürlich auf die neue Herausforderung .
Einen großen Dank an alle Trainer !!!
Vielen Dank an Moni die gute Seele des Cogito-Meum und natürlich Robert unseren Meister .
Leute wir sehen uns auf der Matte !
Euer Dietmar

K.-J. Ratz     12 Mai 2014 17:52 |
Hallo Braungurte, von mir Alles Gute zur bestandenen Prüfung,,ich kann euch sagen,jetzt geht es richtig los. Viel Spass und weiter so. Respekt Ratzi

Robert Fuhr     09 April 2014 13:39 |
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Liebe CM-Kenpoists!
Zwei Meilensteine liegen hinter uns:
Die Prüfung der Blue Belts, und der ersten Brown Belt-Lehrer, die als Schüler  bei mir angefangen haben und bei mir zum Brown Belt wurden.

Chronologisch wollen wir bei den Blue Belts anfangen.
Wie wollte ED PARKER es haben? Diese Frage stelle ich mir oft in der Prüfungsvorbereitung und während der Prüfung, denn neben der rein körperlichen Fähigkeit, muss eine geistige Reife und mentale Komponente hinzukommen, die ich Charakter nenne.
Hier kommt also auch ein Einblick für Euch in die Gedankenwelt des Coaches.

Blue Belt Pledge
I shall never let pride rule my passions and will defend, with all the skill I possess, the weak, the helpless, and the oppressed. I pledge an unswerving loyalty to my art, my fellow students, and my instructor. In addition, I pledge an unending effort to earn the self-same loyalty from those who look to me for training.

Blue Belt Pledge
Ich werde nie zulassen, dass Stolz meine Leidenschaften regiert und ich werde mit all den Fähigkeiten, die ich besitze, die Schwachen, Hilflosen und Unterdrückten verteidigen. Ich verspreche meine unerschütterliche Treue  gegenüber meiner Kunst, meinen Mitschülern, und meinen Lehrern. Darüber hinaus verpflichte ich mich, eine nicht enden wollende  Anstrengung auszuüben, die gleiche Loyalität von denen zu erwerben, die mich ins Training nehmen.

Wenn ich den Eindruck habe, dass ein Kenpoist diese Anforderung nicht erfüllt und dies schon auf der Matte zeigt, dann kann er technisch noch so versiert sein: Er bekommt nicht die Chance auf eine Prüfung von mir!
Ein Blue Belt ist das „Bergfest“, und wie ich immer sage, ist es ein „halber Schwarzgurt.“

Die physische Belastung ist enorm, denn wir verlangen mindestens alle Techniken, alle Formen und Basics, und wenn es sein muss auch noch alle Drills.
Da kommt man nicht unter 2 Stunden davon, die voller Anspannung und Schweiss verlaufen.
Obwohl Jeder 14 Tage vor der Prüfung Bescheid bekommt, ob er geeignet ist an der Prüfung teilzunehmen, kann man nie wissen, wie man in der Prüfung da steht; und Geschenke will keiner der Männer.
Die Männer der Liga kamen alle zu mir mit weit über 40 Jahren; manche trainiert, manche untrainiert, aber kaum einer der Erfahrung im Kampfsport hatte oder gar im Kenpo.

Aber auch für Diejenigen die Erfahrung hatten, war und ist dies kein Garant weiter zu kommen, denn auch talentierte Kampfsportler aus anderen Stilrichtungen haben im Laufe der Jahre schon das „Handtuch geschmissen“
Aufgeben hat viele Gründe: Krankheit, Lustlosigkeit, Unzufriedenheit, Verdruss, Zeitmangel, Frustration.... aber Aufgeben war und ist eben für diese Herren der Liga keine Option gewesen, noch denke ich, dass sie es je sein wird.
Sicher werden bei blau die Reihen lichter, obwohl ich nie eine Gruppe habe begleiten dürfen, bei denen in den Jahren so wenig Leute ausschieden.
Mehr noch sind einige in den Startlöchern, die weniger trainieren konnten und deshalb eben die Prüfungen später machen; und auch da kann ich nur sagen, dass möglicherweise die Letzten, die Ersten sein werden.
Im Kenpo geht es eben nicht um Talent. Es geht um Disziplin, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit mit Frustrationen fertig zu werden.
Genau das haben diese Männer bewiesen.
Niemals konnten Gruppen, die ich in den letzten 35 Jahren gesehen habe mehr (ausser bei CM natürlich (-:). Die Männer wurden ausgebildet mit 15 von 46 CM - Trainingsmethoden, die ich speziell entwickelt habe für CM und genau das zahlt sich neben der harten Arbeit der Männer aus.
...und hart arbeiten, das mussten sie. Vor der Prüfung, in der Prüfung und jetzt wieder.

Stolz bin ich aber darauf, dass Niemand für den Gürtel gearbeitet hat, oder für die „Karriere“, sondern alle haben für sich und an sich gearbeitet.
Ob man wirklich weiter gekommen ist, darüber sagt kein Gürtel etwas aus.
Kenpo ist mehr als Sport, das haben sicher alle begriffen und das manifestiert sich auch genau so.....

Männer Ihr könnt stolz auf Euch sein, so stolz wie die Trainer und ich es sind. Ihr seid mir wirklich ans Herz gewachsen und seid Vorbild für nachfolgende Generationen.

Was für Euch gilt, muss erst recht für die Brown Belts gelten und noch sehr viel mehr.

3rd Degree Brown Belt Pledge
I pledge that as my skill as a teacher progresses I will never condemn, ridicule, embarass, or shame any student or fellow instructor in the presence of a class or group. All grievances or disputes shall be conducted in a private away from group observation.

3rd Degree Brown Pledge
Ich verspreche, dass ich  meine voranschreitenden Fähigkeiten als Lehrer nie dazu benutzen werde, die Trainierenden, die Waffenbrüder, den Instructor oder andere Co-Instructors im Beisein anderer oder der Gruppe, zu verurteilen, zu verspotten, in Verlegenheit zu bringen.
Alle Unstimmigkeiten oder Dispute sollen privat ohne die Gruppe ausgetragen werden.
Das ist unmissverständlich, aber es kommt noch etwas hinzu oder besser gesagt, muss der Brown Belt alles erfüllen, was vorher gesagt wurde und das neue pledge.

Was erwarte ich von einem Brown Belt, was hat der Meister erwartet, was verlangt das Kenpo.
Die Beherrschung der Techniken ist Grundvoraussetzung.
Das Erklären jeder einzelnen Bewegung einer Technik in ihrer Auswirkung auf den fremden und eigenen Körper mit allen What-ifs auf dem Niveau des 3rd degree brown belts.
Darüber hinaus muss ein angehender Schwarzgurt sehr hoch stressresistent sein und das muss ebenfalls getestet werden.

Wie sollte das in 3 Stunden möglich sein?
ANTWORT: Es ist nicht möglich!!!!
Die Prüfung dauerte 1 Woche unter sehr hohem nervlichen Druck, trainierten sie weiter, gaben weiter Unterricht und unterzogen sich schmerzlichen Einblicken ins Kenpo unter Serge und mir.
Immer vor der Grenze alles zu schmeissen und immer wissend, wenn es einer schmeißt, ist es für alle vorbei

Es ist die Verantwortung der höheren Gurte Solidarität gegenüber dem Club und den Menschen zu zeigen, die dort einen Teil ihrer Lebenszeit verbringen.
Jedes mal, wenn man den Raum betritt grüßt man an und beim verlassen tut man dies ebenfalls. Dafür gibt es viele Gründe, aber einer ist eben der, dass man sich darüber im Klaren sein muss, was man tut. Man gibt das Wertvollste, das man hat für diese Aufgabe: LEBENSZEIT.
...und genauso sollte man sich verhalten.

Wie steht es mit der Solidarität?
Es gibt 2 Arten von brown belts und black belts:
1.
Diejenigen, die Lehrer sind und einmal in der Woche so von mir ausgebildet werden, Gruppen übernehmen und sich so dem Club gegenüber solidarisch zeigen.
2.
Diejenigen, die diese Zeit nicht aufbringen können, aber dennoch gute Kenpoists sind. Von denen muss man verlangen, dass sie auch die eigenen Interessen einmal zurückstellen und vor Prüfungen mit Anfängern yellow und orange wiederholen und das zum x-ten mal.
Stirbt der Nachwuchs, stirbt Kenpo.
Alles zusammen bedeutet den Charakter eines Kenpoists!
All das kann ich von den 3 Prüflingen sagen, die sogar gegen starke gesundheitliche Probleme ankämpfen mussten, die man während des letzten Teils der Prüfung deutlich sah.
Ich bin stolz auf meine neuen Brown Belts und freue mich auf viele weitere Jahre, in denen wir zusammen das Wissen des Kenpo erforschen und auch zusammen zu neuen Erkenntnissen gelangen.
Ich danke den Trainern für Ihren unermüdlichen Einsatz und den Schülern für ihre Treue.

Ich seh`Euch auf der Matte.
TCB/S
Robert

Norbert Greggersen     08 April 2014 16:50 | Mönchengladbach
3rd Brown Belt Prüfung.

Wie verrückt muss man sein, an einer Prüfung teilzunehmen, die über 7 Stunden geht?
Total verrückt, wie ich!

Über Einzelheiten der Prüfung haben Moni und Stefan im Detail schon berichtet. Bei mir lief es in den ersten Prüfungseinheiten nicht so gut. Nach 1,5 Stunden habe ich gallig den Raum verlassen. Roberts Anforderungen glaubte ich nicht zu erfüllen. Am nächsten Morgen habe ich Robert eine E-Mail geschrieben. Ich teilte Moni und Robert mit, dass ich an den nächsten Einheiten nicht teilnehmen werde.
Die Antwort folgte prompt.
Er schrieb mir, dass auch Moni und Stefan die Prüfung verschieben werden, wenn ich nicht zu den Terminen erscheinen würde. Typisch Robert. Den beiden die Prüfung versauen? Niemals!!!
Die folgenden Einheiten waren nicht nur für mich körperlich anstrengend und schmerzhaft. Nach den letzten 3 Stunden am 29.03.14
war es geschafft. In einer feierlichen Zeremonie durften
wir unseren hart erkämpften Third Brown Belt nehmen und umbinden. Ich war zu fertig, um auf das erreichte stolz zu sein. Heute, etwas später, bin ich mächtig stolz und gleichzeitig hoch motiviert, dass erlernte weiter zu geben.
Danke Moni und Stefan für den Zusammenhalt.
Danke Serge. Wenigstens einer der während der Prüfung gelacht hat. (Ausgelacht)?
Und Robert? Ich könnte Ihn manchmal klatschen! Aber das geht ja leider nicht. Das Echo wäre grausam! ;)
Robert, Danke.....für alles!!!

TCB
Norbert

Monika K.     03 April 2014 20:56 |
3rd Brown Belt Prüfung ':upset'

Zu den Einzelheiten der Prüfungen brauche ich nichts mehr hinzuzufügen, da Stefan schon alles bis ins kleinste Detail berichtet hat; und diese vielen kleinen Details spüre ich heute noch!!!

Meine Führerscheinprüfung für`s Motorrad war - aus heutiger Sicht - ein Spaziergang, obwohl ich Baldrian genommen habe, weil ich einen harten Prüfer hatte;
die hätte ich im Nachhinein bei unserer Brown-Belt-Prüfung vielleicht auch nehmen sollen ... Meine Nervosität war unbeschreiblich.

Der Vorteil für mich bei dieser Vorbereitung war, dass ich innerhalb von 2 Wochen, alle theoretischen Details in meinen Kopf reinprügeln wollte.
Das Ergebnis: In der Prüfung habe ich mich ernsthaft gefragt, wie ging noch mal ein Inward-Block? War es jetzt eine Parry? Was ist ein Ball Kick? Handsword? He? Hatten wir das schon mal???

Nun ja, heute habe ich mich wieder beruhigt und die Erinnerung ist zurückgekommen!!!

Ich möchte mich an dieser Stelle insbesondere bei Norbert bedanken, der mit mir so einige schmerzhafte Trainingsstunden „durchgezogen“ hat, und an Stefan, der gerade auch während der Prüfung immer solidarisch war. Hier hat es sich wieder gezeigt: Einer für Alle, Alle für Einen.

Danke an Serge, der extra für uns nach Mönchengladbach gekommen ist, um uns für diese Prüfung vorzuquälen ...

Jede Prüfung ist eine Bereicherung. Danke Robert.

Wir sehen uns auf der Matte
Moni

Stefan     01 April 2014 14:14 | Mönchengladbach
BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung
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3rd Brown Belt Test am 29.03.14

Moni, Norbert und ich hatten nur so eine Ahnung, dass unsere Braungurtprüfung eigentlich schon seit längerem stattfand: Mal bestand das Training unter kritischen Augen immer wieder aus dem exakten Vorführen aller Formen von der Kurzen Eins bis zur Langen Drei, ein anderes Mal gab es den Härtetest, alle Techniken in High Speed von Gelb an mit viel Druck zu zeigen, bis der Gi so nass war als käme er gerade aus der Waschmaschine. Dann gab es Einzeltrainings mit Serge, in dem Techniken in ihre Bestandteile und Wirkprinzipien zerlegt werden mussten. Und am Samstag war es dann soweit: Offizieller Prüfungstermin!

Wir Drei Probanden waren schon sehr unruhig und aufgeregt, denn einen CM-Kenpobrownbelt von Robert Fuhr tragen zu dürfen ist schon etwas Besonderes, bedeutet Ehre und Verpflichtung gleichermassen. Jeder von uns war entsprechend nervös.

Dass wir jede Technik auf Anhieb exakt ausführen, mit korrekten Basics, Stances und genau gesetzten Treffern wurde auf diesem Niveau von unseren Prüfern Robert und Serge vorausgesetzt. Nach jedem Technikdurchlauf folgte zusätzlich die Prüfung des theoretischen Wissens dazu. Dazu reichte es nicht, die Techniken in ihre Basics zu zerlegen. Unsere Prüfer wollten nicht nur die präzise Ausführung einer Technik sehen, sondern legten großen Wert auf unsere anschließend geforderte verbale Darstellung der hinter den einzelnen Techniken stehenden Prinzipien der Kenpo-Bewegungslehre und den Wirkmechanismen von Strikes, Kicks und mentalen Blocks beim Gegner.

Das war nicht einfach und forderte uns alles ab! Und wie könnte es anders sein: noch in der Prüfung gab es bei uns so manches Aha (!) von Erkenntnissen, die uns unsere sehr engagierten Prüfer durch entsprechende Fragestellungen vermittelt haben.

Die übergeordnete Devise dieser Prüfung war nicht das Zeigen auswendig gelernter Bewegungsabläufe sondern die genaue Ausführung wissensbasierter Techniken. Denn unsere Prüfer machten deutlich, dass ein Kampf in den meisten Fällen ganz plötzlich kommen kann, wenn wir gerade krank, verletzt oder einfach nicht gut drauf sind. Dann bringt vertieftes Wissen den entscheidenden Vorteil jenseits körperlicher Fitness.

Nach fast drei Stunden anstrengender Prüfung war es dann geschafft. In der schönen und feierlichen Zeremonie duften wir unseren Third Brown Belt nehmen!

Wir Drei Probanden sind weiter hochmotiviert, denn das Lernen im Kenpo hört niemals auf. Und das Kenpo hat noch viele Antworten, gerade auch auf die Fragen, die das Älterwerden und die damit verbundenen Einschränkungen betreffen. Man mag an Kraft und Beweglichkeit verlieren aber vertieftes Wissen schafft ein Mehr als Ausgleich.

Ein Bonbon hatten unsere Prüfer noch für uns: jetzt als Brownbelts dürften wir in Kampfstellung die Hände offen lassen...

Unser Dank gilt Robert und Serge, die uns bis hier geführt haben und die uns auch in Zukunft an ihrem großartigen Wissen teilhaben lassen.

TCB an alle,

Stefan

Christoph Achternbosch     03 März 2014 20:14 |
http://www.titzkus.de
Blaugurtprüfung 28.2.2014

Bei meinem Marathonlauf durch und mit dem Kenpo auf dem Weg zu mir selbst habe ich Kilometer 21 erreicht.

Danke unseren Trainern für die gute Vorbereitung und Begleitung auf diesem Weg.

Danke meinen Mitstreitern und Ligakollegen für
die Wegbegleitung und den Zuspruch.

Danke für Monika und den anderen guten Geistern, welche immer für gute Verpflegung und Zurüstung sorgen.

Danke für meine Familie für den Glauben und die Hoffnung an mich.

Danke an mich, das ich durchgehalten habe und weiter durchhalten werde

Wir haben eine Ahnung davon wo das Ziel sein könnte, aber es ist noch ein langer Weg.

Wir sehen uns auf der Matte.

Christoph

Jürgen M.     02 März 2014 17:23 |
Zum Glück noch keine Halbzeit!

Unter der Kontrolle von gleich zwei Schwarzgurten, von denen einer auch noch Robert war, die Blaugurtprüfung zu absolvieren, war durchaus anspruchsvoll und anstrengend - aber auch sehr spannend, insbesondere da 4 Formen zu bewältigen waren.

Insbesondere Letzteres war es, was auch erstaunte Gesichter (ca. 15 von 15 Blaugurtaspiranten)hervorrief, nämlich als Serge uns nach dem ersten Durchgang der "langen Zwei" einmal zeigte, wie die eigentlich hätte aussehen sollen: Wir konnten kaum Übereinstimmungen mit der "sehr langen Zwei" feststellen, die wir zuvor dargeboten hatten. (Roberts Gesicht zeigte sowieso nur noch blankes Entsetzen, was unseren Eindruck einer nicht ganz gelungenen Darbietung durchaus noch verstärkte....)Danke Serge, das war wirklich großartig (frustrierend....)! Darum durften wir dann auch in kleinen Gruppen gleich noch einmal ran. Danke, Robert!

Die Techniken waren eindeutig mehr unsere Stärke, obwohl wir - trotz exzellenter Vorbereitung - alle den Eindruck hatten, in den letzten Trainingseinheiten deutlich besser gewesen zu sein, als in der Prüfung. Was aus Hektik an Feinschliff fehlte, wurde dann durch Ganzkörpereinsatz ersetzt. Anders ausgedrückt: Es war ein rasanter Durchlauf durch alle Techniken von gelb bis blau!

Wenn der Blaugurt auch die "Mitte" der Gurtfarben darstellen mag, bin ich doch froh, dass das nur von der Bewertung der Farben und nicht von den Inhalten her richtig ist: Der mit den Gurtfarben steigende Anspruch an den Inhalt der Techniken zeigt deutlich, dass der Blaugurt nicht die "Halbzeit" ist. Ich persönlich finde das begrüßenswert, da der Weg durch die Gurtklassen das Ziel ist und ich diesen Weg noch viele Jahre - mit denselben prügelwütigen Waffenbrüdern - genießen möchte.

Abschließend gilt mein besonderer Dank Norbert, der mir, während wir mit geschlossenen Augen auf die Gurtübergabe warteten, auf die Schulter klopfte und mir mitteilte, dass ich mich aufgrund der nicht bestandenen Prüfung "nach draussen" begeben sollte. Danke Norbert, das war wirklich großartig! Ich komme gelegentlich darauf zurück...

Danke aber auch an Robert, für die exzellente Vorbereitung und den dann doch noch überreichten Gurt! Danke an Serge, der sein Lächeln - trotz unserer "sehr langen Zwei" - nicht verlor und uns gezeigt hat, wie weit der Weg zum Schwarzgurt noch ist....!

Wir sehen uns auf der Matte.
Jürgen

Jochen     01 März 2014 16:13 |
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Aus vielen möglichen Terminen wurde er ausgewählt, der Tag nach Altweiber musste es sein. 28.02.2014 Blue Belt Prüfung für die ausgewöhnlichen Gentleman der Liga. Inkl. Purple Belt für Alex und Hartmut.
Kein bisschen nervös traf sich die Truppe gegen 19:00 Uhr :) ALLE waren gekommen, die Düsseldorfer, die Privaten und die DI und DO Training Teilnehmer, um heute zu zeigen und zu beweisen was sie drauf haben.
Und dann geschah es tatsächlich, schon so oft angedroht, wurde es diesmal wahr. Serge betrat „schlecht gelaunt“ den Raum ! Kein Problem für uns dachten wir, wir sind ja top vorbereitet.
Es ist nicht genau überliefert, ob Heiner in diesem Moment etwas Aufregung verspürte.

Moni stellte die „süße“ Kamera auf und es konnte los gehen.
Die Prüfung war hart, was auch daran lag, dass alle innerhalb von Sekunden auf Drehzahl waren, um den strengen Blicken der Prüfer stand zu halten. Es gab einige sehr individuelle Interpretationen von Techniken und Formen, was aber bei Blue Belts durchaus schon gewünscht ist. Ebenfalls konnten wir unterschiedliche Varianten im Bereich Cross Cover Out (auch ohne vorherige Technik) aufzeigen.
Wir haben alles gegeben und an dem Tag alles erreicht. Meine persönliche Erkenntnis der Prüfung ist, das ist erst der Anfang. Es gibt unendlich viel zu verbessern und zu lernen.

Vielen Dank allen Waffenbrüdern, trotz aller Härte gab es keine Verletzten. Serge vielen Dank für Deine Unterstützung und die Erinnerung auf meiner Wade. Man kann tatsächlich überall hintreten :) Würde mich freuen, wenn in Zukunft auch mal Zeit für die Liga hättest.

Dank an die Trainer! Robert hat uns die letzten Wochen schon mehrfach geprüft, Norbert und Stefan begleiten uns seit Jahren erfolgreich, mit persönlichem Engagement und viel Spaß an der Sache. :) Dank an Moni als Gastgeberin und an Klaus Nießen und seine Söhne, die uns jedes Mal mit sehr leckerem Essen überraschen.

Allen nochmals Glückwunsch zum neuen Gürtel, auf geht's zu Green!

Wir sehn uns auf der Matte
Jochen

Beate Esser     19 Januar 2014 16:36 | Mönchengladbach
Wie die Zeit vergeht... jetzt bin ich schon seit einem Jahr Mitglied bei Euch und das Kettlebell-Training macht noch immer Spaß und wird nie langweilig. Meine Hauptmotivation bestand darin, Muskeln auf- und Fett abzubauen, was tatsächlich klappt. Aber der allerbeste "Nebeneffekt" ist, dass meine Rückenschmerzen so gut wie verschwunden sind. Die Hoffnung darauf hatte ich längst aufgegeben. Im Jahr 2001 fing es beim Snowboardfahren an. Ich hatte extreme Schmerzen im Lendenwirbelbereich, konnte mich kaum noch bewegen. Es fühlte sich teilweise an, wie Messerstiche. Ich konnte nicht lange stehen, nach jeder Staubsaug- und Putzaktion konnte ich mich kaum noch bewegen und wenn ich in ein Loch trat oder einen hohen Bordstein unaufmerksam herunter ging, schlug es mir sogar die Beine weg, so dass ich mich einmal an einer Tankstelle auf die Nase gelegt habe. Peinlich und schmerzhaft. Die diversen Ärzte und Fachleute meinten, da hilft nur Sport (was ich seit frühester Jugend bereits tat, von Aerobic über Reiten und Ski fahren war fast alles dabei).
Ich habe alles ausprobiert: Akupunktur, Physiotherapie, Osteopathie, Neurochirurgie (Nervenenden-Vereisung), spezielles Rückentraining, Cycling, Joggen, Schwimmen... nichts half auf Dauer. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass Harald sich Ende 2012 zum Kenpo anmeldete und meinte, dass Kettlebell genau der richtige Sport für mich sei. Und genauso ist es auch. Diese Stiche im unteren Rücken habe ich nur noch ganz, ganz selten. Das bringt natürlich ein enormes Stück Lebensqualität zurück. Ich hätte es selber nie für möglich gehalten, aber scheinbar werden durch die unendliche Vielfalt der Kettlebell-Übungen alle noch so tief liegenden Muskeln angesprochen und aufgebaut, einfach genial.
Danke vor allem Dir, liebe Moni, aber auch Dir, Silvia und Ulrike (hoffentlich sehen wir Dich bald wieder beim Training)!!
Bis bald, liebe Grüße, Eure Beate


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