Kenpo – und wie ich dazu kam!

Mein Name ist Josef Herzig, bin 70 Jahre alt (jung) und Rentner im „Un"- Ruhestand. Nach 35 Jahren hartem Einsatz im eigenen Betrieb mit Anhängerbau war ich doch ziemlich ausgelaugt. In den ersten Jahren als Rentner konnte man es ruhig angehen lassen. Aber ich merkte sehr schnell wie die körperliche Fitness und die Beweglichkeit rapide nachließ.

Zu Kenpo bin ich vor gut einem Jahr durch den Extra-Tipp Bericht vom April 2008 gekommen. Nun war ich schon 2 Jahre auf der Suche nach einer sportlichen Tätigkeit die mir auch Spaß machen sollte. Zuvor hatte ich über andere Kampfsportschulen gelesen und mich auch dafür interessiert, aber irgendwie hatte ich das Gefühl mich da nicht ganz wohl zu fühlen. Bis dahin hatte ich aber noch nie etwas über Kenpo gehört.

Als ich den Bericht über Kenpo las und die Fotos sah, meldete ich mich sofort zum Probetraining an. Nach den ersten 2 Probetrainings wusste ich, dass Kenpo genau das Richtige für mich ist. Nun bin ich über ein Jahr dabei, was ich bis heute nicht bereue und ich bin froh dass ich dem Club beigetreten bin, obwohl ich zuerst Bedenken hatte mit meinen 69 Jahren da noch mitzumachen. Was ich da aber in einem Jahr erlernt und erfahren habe möchte ich nicht mehr missen, vor allem das sehr gute Fitness- und Gymnastikprogramm das in die Abwehrtechnik mit einfließt.

Mir ging es nicht darum eine Kampfkunst zu lernen, sondern meinen Körper, Geist und Seele wieder in Einklang zu bringen. Das ist mir dank Robert Fuhr und seinem ganz gezieltem Training schon ein gutes Stück gelungen. Hatte ich doch Jahre zuvor mit Gedenkproblemen zu kämpfen, hat sich das in einem Jahr wesentlich gebessert und meine Beweglichkeit und Fitness ist viel besser geworden. Auf geistiger Ebene kann ich Probleme jetzt viel klarer einschätzen und danach handeln. Auch habe ich nun nicht mehr die Angst, bei einem Angriff völlig hilflos dazustehen, sondern die erlernte Abwehrtechnik gezielt einzusetzen.

Die Aufnahme und der Aufenthalt im Club von Robert Fuhr ist etwas besonderes, die nette Kameradschaft und die familiäre Atmosphäre lassen einen wieder Mensch sein. Die Kenposchule mit ihren Räumen lassen einen schon in eine andere Welt eintauchen und man geht gestärkt in Körper und Geist nach Hause.
Mein Dank gilt Robert und Monika weil ich durch Ihre Hilfe wieder mehr Mut und Kraft aufbringe mein Leben für die Zukunft zu meistern.

Kenpo - das ist wirklich Lebenskunst.