Wenn man im gesetzten Alter von 59 Jahren nach langer Sportpause noch mal mit einem neuen (und dazu etwas exotischen) sportlichen Training anfangen will, ist es nicht leicht, das Richtige zu finden.

Cogito Meum und Robert Fuhr haben es mir da sehr einfach gemacht:   Mein erster Besuch (ich wollte mir nur Prospekte holen und mir einen Eindruck von den Räumlichkeiten und vom „Publikum“ verschaffen) wischte alle Bedenken beiseite: meine anfängliche Neugier, ob Kenpo vielleicht trotz fortgeschrittenen Alters noch eine lohnenswerte Beschäftigung und Fitnessquelle sein kann, wurde so überzeugend, freundlich und sympatisch beantwortet, dass ich im Juli 2009 ein paar mal zur Probe an den Übungsstunden der „Liga“ (=Altersgruppe 50+) teilnahm. Seit August bin ich dann ernsthaft dabei und trainiere meist zweimal wöchentlich.


Was mir hier gefällt: Es macht Spaß, strengt an, ist ausserordentlich vielseitig. Trainiert werden (neben den Verteidigungstechniken) Fähigkeiten, die in jedem Alter sinnvoll sind: Kraft, Balance, verletzungsfreies Fallen, Koordination. Und: es herrscht ein kameradschaftlicher, hilfsbereiter und freundschaftlicher Umgang. Menschen wie Du und ich, keine Proleten oder Typen, mit denen man lieber nicht zu tun hat.

Ich würde mich freuen, weitere „Gleichgesinnte“ in der Liga zu treffen.

Dr. Joachim Steiner

Wegberg