Im Dezember 2007 nach nahezu 30jähriger Sportabstinenz und ungefähr gleichlangem Hardcorezigarettendrehing las ich  in einem  hiesigen Wochenblättchen einen Artikel über eine „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“.

Neugierig und fasziniert durch die schon  allein beim Lesen zwischen den Zeilen zu erkennende Philosophie und Sachkompetenz über ein Gebiet, für das ich mich insgeheim schon sehr lange interessierte und immer mal wieder gelesen habe, aber es noch nie praktizierte, rief ich dann die unter dem Text stehende Telefonnummer an .

Ein kurzer Dialog zwischen Robert Fuhr und mir, in dem mir die Intention der Liga und die Ziele des Kenpo kurz umrissen wurden, ließen mich einen Termin zu einem Probetraining ausmachen.

In diesem ersten Termin schon, der in einer angemieteten öffentlichen Sporthalle im Haus Zoar statt fand, fühlte ich mich sofort aufgenommen und integriert und merkte, dass dieser Sport etwas für mich sein könnte.

Anfänglich mit einem Trainingstag pro Woche habe ich dann nach dem Eröffnen der neuen Schule auf der Mühlenstrasse steigerte ich mein Engagement dergestalt, dass ich nun zu allen Trainingstagen trainiere.

Ja, der Virus Kenpo hat mich erfasst.

Die Komplexität des Trainings, die unbeschreiblich hohe Sachkompetenz des Robert Fuhr, der Kenpo nicht nur lehrt, sondern 24 Std am Tag lebt, die Kompetenz der anderen Trainer, die Gemeinschaft und Freundlichkeit sowie die Hilfsbereitschaft auch außerhalb des Trainings der Kenpoisten untereinander, bestätigen mich immer wieder auf neue , die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Erkennbar dürfte das auch daran sein, dass sowohl meine beiden Jungs im Alter von 20 und 17 Jahren als auch meine beiden Töchter im Alter von fast 12 Jahren dem Kenpo-virus befallen sind und kaum einen Trainingstag versäumen.

Ich kann ruhigen Gewissens jedem nur empfehlen, einmal ein Probetraining zu machen und sich dort von der Effektivität und der leichten Erlernbarkeit einer von einem Genie namens Ed Parker herausgebrachten,  und nun – wie ich denke- von einem seiner besten Schüler weiterentwickelten hohen Schule der Kampfkunst – Robert Fuhr- dem CM-Kenpo selber zu überzeugen.

Ich bin stolz darauf, ein Schüler von Robert Fuhr sein zu dürfen.

U.Daguhn