Thomas Herpens, Steuerberater und Diplom Betriebswirt, Baujahr 1962
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Im Sommer 2007 bin ich zur Kenpogruppe unter Robert Fuhr hinzugekommen. Vorher habe ich einige Jahre Selbstverteidigung im Postsportverein gemacht. Die Techniken der Selbstverteidigung waren dem Judo, der Shotokankarate und anderen Systemen entnommen. Es gab keinen inneren Zusammenhang. Durch wechselnde Trainer, flossen die eigenen Ausrichtungen der Kampfsysteme in das Training ein. Irgendwann stellte ich fest, dass ich mich nicht weiter entwickelte. Weder technisch, noch mental, noch körperlich.

Somit wusste ich, dass ich mir etwas anderes suchen musste. Die Frage war nur welche Richtung und wie man eine gute Schule findet. Shotokankarate fiel aus, da mir die Bewegungen zu eckig und nicht flüssig genug sind. Also recherchierte ich in Rubriken wie Wingtsun, Antiterrorkampf etc.. Dabei hatte ich immer Bedenken, dass man in eine Schule kommt in der man erst mal ein Prügelknabe für andere Schüler wird, die schon länger dabei sind und die meinen zeigen zu müssen, was sie schon alles drauf haben. Das war nicht mein Ansinnen. Meine Ziele waren körperliche Fitness und gleichzeitig die Verbesserung der eigenen Wehrhaftigkeit.

Zufällig las ich im Extra-Tipp einen Artikel über eine Gruppe in der Männer ab 45 Jahren aufwärts Kampfkunst erlernten, verlor aber die Kontaktadresse aus den Augen. Ein halbes Jahr später stieß ich bei meiner Suche im Internet auf die Kenposeite von Robert Fuhr. Nach der Lektüre des Artikels über die Gentlemen, zu deren Ausbildung in der Vergangenheit die Selbstverteidigung gehörte und über die gegründete Liga der Gentlemen beschloss ich mir die Sache anzusehen.

Ich ging unangemeldet zum Training und fragte, ob ich probeweise mit trainieren dürfte. Ich wurde sofort in das Training integriert. Alle, der Trainer und die Mitschüler nahmen mich von Beginn an herzlich auf. Es gab keinen der meinte, er müsse einem Neuen zeigen wo es lang geht. Es wurde das ganze Training über hoch motiviert und konzentriert geübt. Der Trainer überzeugte mich auf Anhieb durch die Art und Weise, wie er Techniken demonstrierte, Hintergründe und Funktionsweisen erläuterte und das gesamte Training strukturierte. Ich wusste nach dem ersten Training, hier bist du richtig. Die Entscheidung fürs Kenpo unter Robert Fuhr war bis heute goldrichtig. Meine Ziele die Selbstverteidigungsfähigkeit, körperliche Fitness und mentale Stärke als Unterstützung und Ausgleich für meinen sitzenden Beruf werden vollends erfüllt, obwohl ich nur einmal in der Woche Zeit fürs Training finde. Aus jedem Training gehe ich raus mit dem Gefühl mich weiterentwickelt und etwas Neues gelernt zu haben.

Hierzu trägt das gesamte Umfeld bei. Robert Fuhr als immer motivierter und motivierender Trainer und die Mitschüler deren Umgang untereinander geprägt ist, von gegenseitigem Respekt, Freundlichkeit und dem Bestreben sich gegenseitig weiter voranzubringen.

Jedem, der einen körperlichen Ausgleich und Fitness anstrebt kann ich nur empfehlen unter Robert Fuhr Kenpo zu erlernen.

Viersen, im November 2009