History of Kenpo Karate- The untold story

  • Hört man Hawaii, denkt man vor allem an Sonne, Strände,
  • Meer und unberührte Natur. Hula und „Aloha“, der traditionelle
  • Gruß der „Liebe“ heißt. Weniger bekannt ist die Tatsache,
  • dass Hula der traditionelle Kriegstanz war und das Hawaii bis
  • in die 60er Jahre der soziale Brennpunkt der USA schlechthin war. 
  • Hawai war ein kultureller Schmelztiegel und jeder wollte ein Stück
  • vom Kuchen - USA. Lange bevor die asiatischen Kampfkünste
  • in Europa und Amerika Fuß fassen konnten, war Hawaii der
  • Prüfstein einheimischer, asiatischer und westlicher Kampfkünste.
  • Um zu verstehen wie die Entwicklung vor sich ging muss man
  • Einblick in die Geschichte Hawaiis nehmen. Die Missionare der
  • letzten 400 Jahre fielen auch in Hawaii nicht gerade durch
  • übertriebene Toleranz auf. Sie schafften es die Ausübung der
  • hawaiianischen Stammeskultur/-Religion zu unterbinden.
  • Dabei ähnelt die Stammeskultur/-Religion der christlichen Religion
  • in vielen Bereichen - eine sehr starke Konkurrenz die die Missionare
  • nicht gelten lassen dürften.


Den Kern bildete ein Gesetz gegen Huna, dem hawaiianischen Schamanismus. Die Schamanen oder besser gesagt die Priester der Hawaiianer waren Spezialisten für bestimmte Bereiche: Gesundheit, Spirituelles, Navigation….und vor allen Dingen in Lua, der traditionellen Kriegskunst. Der Spezialist für Lua war meistens auch der Spezialist für Gesundheit und das was wir heute „Mentalhygiene“ nennen würden.
Dies wundert kaum, denn ein Krieger musste stark sein. Mental wie körperlich. War er dann trotzdem verletzt worden im Kampf, so musste der Lua Meister genau wissen was zu tun ist um den Schützer seiner Werte und seiner Gesellschaft wieder gesund zu machen. Profilaxe und Heilung fielen zusammen.
Bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde all dies als Huna gesetzlich geahndet und sogar weiterhin geächtet bis weit in die 60er Jahre. Vorurteile leben länger als Vorschriften. Aber Lua, die alte Kampfkunst, wurde weiter im Untergrund geübt. Augrund der letztlich erschienen Bücher und Internet - Artikel wissen wir, dass der Einfluss des Lua auf das Kenpo sehr groß ist, vielleicht größer als der Einfluss aller anderen Systeme.


Mike Pick, einer der berühmtesten Kenpoists und Vietnam Veteran sagt auf seiner Website, dass das System, dass er heute US-Spezialeinheiten lehrt, eine Mischung aus Kenpo und dem Lua ist, dass Ed Parker ihm beigebracht hat.
Bezeichnenderweise waren es die Missionare, die Lua aus Angst vor Repressalien verbieten ließen, die eine andere ebenso „tödliche Gefahr“ ins Land holten. Die Missionare brachten chinesische Diener und deren Kampfkünste mit.

Nicht genug damit brachte man immer weiter Arbeiter ins Land – so z. B. Einwanderer von den Philippinen. Dazu kamen die westlichen Kampfkünste wie Boxen und Ringen, die im Rahmen des anglophonen Sportsgeistes immer weiter an Boden gewannen.

Zurzeit Mr. Parkers waren Straßenkämpfe alltäglich. Und kein Mensch war an Systeme gebunden. Boxer kämpften gegen Ringer gegen Escrimadores gegen Kung Fu –Leute usw usw… eine Bewährungsprobe der Gewalttätigkeiten und Kampssysteme.

Kenpo wurde erstmals am Anfang des 2. Weltkrieges in Hawaii von dem japanischstämmigen Amerikaner James Masayoshi Mitose eingeführt. Er hatte Kenpo noch von seiner Familie in Japan erlernt. 

Kenpo ist nicht die Kunst die Dinge durch Diskussionen zu klären. Der Weg ist direkt und sehr schnell. Die Kunst des Kenpo betont das Attackieren von lebenswichtigen Zonen durch Schlagen, Stoßen, Stechen aber auch Würfen und Haltegriffen.

Mitose legte sehr viel Wert darauf wie er die Grundlagen (basics) unterrichtete. Schlagen und Treten war für ihn nicht nur schneller als das Werfen, Würgen, Bodenkampf, es waren für ihn mit seiner Kriegserfahrung die besseren Methoden der Selbstverteidigung. Mitose warnte vor Würfen und dem „grappling“, da zum Zeitpunkt des Wurfes lebenswichtige Körperbereiche ungeschützt sind. Man kann der beste „Grappler“ der Welt sein, aber während man einen Gegner z.B. am Boden besiegt, stürmen seine Verbündeten auf einen ein. Der sportliche Aspekt im Kenpo wurde logischerweise nicht von Mitose befürwortet. Er war der Meinung, dass Kenpo nicht als Sport begriffen werden sollte. Kenpo, sagte er wiederholt, ist reine Kunst der Selbstverteidigung.

Trotz der revolutionären Ideen des James Mitose, war es William K.S. Chow, der die Basis des amerikanischen Kenpo etablierte.

Geboren mit hawaiianischem und chinesischem Ursprung, wuchs Chow in den Straßen von Honolulu auf, wo Straßenkämpfe gewöhnlich waren. Chow erkannte den Wert aus den unterschiedlichen Kampf-Systemen seiner Herkunft und hatte auch keinerlei Zweifel bzgl. ihrer Überlegenheit, nachdem er sie modifiziert hatte. Ein Rohdiamant der darauf wartete, geschliffen zu werden.

 Ed Parker

Mr. Parkers erste Begegnung mit Kenpo fand bei einer Kirchenversammlung statt. Er war sechzehn Jahre alt, als ihm ein Mitglied der Kirche - Frank Chow - erzählte, wie er einen stadtbekannten Schläger besiegt hatte. Ed Parker kannte die Geschichten um diesen Schläger. Dieser Typ war groß, stark und hart wie Stahl!!! Weil Frank Chow von kleinerer Statur war, zweifelte der junge Ed Parker sehr an der Geschichte. Seine Ansicht änderte sich, als Mr Chow demonstrierte, wie er den scheinbar überlegenen Angreifer besiegte.

Ed Parker begann sich für diese Kampfkunst zu interessieren - er wurde regelrecht „kenposüchtig“, und Frank Chow erkannte seinen leidenschaftlichen Wunsch zu lernen.

Der junge Ed Parker freute sich auf jede Unterrichtsstunde, bis zu dem Tag, als Frank Chow ihm erzählte, dass er die Lehrstunden beenden müsste. Er erklärte Ed, dass er ihn soweit gebracht hatte, wie er ihn hätte bringen können. Er sei nicht qualifiziert, ihn jenseits der bisherige Lehren weiterzubringen Mr Chow wies ihn an, seine Kenpo Ausbildung bei seinem Bruder William Chow in Honolulu fortzusetzen.

William Chow leitete gerade eine Klasse an der Nuuanu Y.M.C.A. Chows Kenpo-Karate Gruppe war eine sehr auserwählter Kreis. Nur aufgrund der Empfehlung eines Anderen, wurde man als Schüler angenommen.

Es waren schließlich die Empfehlungen des Frank Chow die Mr Parker halfen bei dem Bruder William Chow aufgenommen zu werden.

Aus dieser - Ed Parkers neuer Gruppe - sind später viele Berühmtheiten hervorgegangen wie die Emperado Brüder und nicht zuletzt Ed Parker selber, aber keiner blieb bei Mr. Chow. Alle hatten sie großen Respekt vor Professor Chow, dem unglaublich guter Krieger - leider kein guter Führer.

1951 wurde Mr. Parker eingezogen und er diente zweieinhalb der drei Jahre bei der amerikanischen Küstenwache (1951-1954) auf Hawaii. Dies gab ihm die Gelegenheit, sein Studium mit Chow auf einer Vollzeitbasis fortzusetzen. Vom Praxisbezug des Kenpo war er vollständig überzeugt, als er aus verschiedenen Anlässen gezwungen war es anzuwenden um sein Leben und das Leben seiner Frau zu schützen.

Vorausschauend sprach er mit William Chow über die Möglichkeit Kenpo Karate Schulen auf dem Festland zu eröffnen. Chow stimmte zu und war auch davon überzeugt, dass der Plan durchführbar wäre.

Während er seine Ausbildung bei der B.Y.U. beendete, bildete er einen geschlossenen Klub für Studenten aus Hawaii. Er brauchte diese Lehrarbeit, um seine Kenpo Fähigkeiten und seine didaktischen Fähigkeiten zu entwickeln und andererseits um weitere innovative Vorstellungen zu erarbeiten. Er war überzeugt, dass dieser Lehrberuf ihm half sich zu perfektionieren. Obwohl er eine geschlossene Klasse führte, blieb es nicht aus, dass ihm und seiner Gruppe gelegentlich Gäste zusahen. Sein Ruf wuchs bald auf dem Campus und er wurde gebeten, eine Kenpo Karate Demonstration während der Halbzeit eines Basketballspieles zwischen B.Y.U. und U.C.L.A. (Anfang Dezember 1954) vorzuführen. Der Erfolg dieser Demonstration gab seinem Leben eine völlig neue Dimension.

Im Zeitraum von cirka einer Woche begann er kommerziell in einem Bodybuilding Studio im Stadtzentrum von Provo zu unterrichten. Dieses Studio wurde von Roy Woodward geleitet, der auch Manager eines Gesundheitsstudios in Pasadena war, das einem Bert Goodrich gehörte. Dieser wiederum bot Ed Parker an, dort zu unterrichten. Durch widrige Umstände wurde jedoch Bert Goodrich durch die American Health Studios übernommen und somit stand Mr. Parker plötzlich ohne Beschäftigung da. Aber dadurch wurde Mr. Parker ebenfalls gezwungen alles alleine aufzuziehen. Er suchte einen Standort und eröffnete im September 1956 seine erste Schule in Pasadena, Kalifornien.

Als Ed Parker sein neues Studio renovierte, rief Roy Woodard an und lud ihn ins Hollywood Health Gym ein, um Terry Robinson, einen Kampf Trainer aus dem 2. Weltkrieg kennen zu lernen.

Terry war vom Kenpo so beeindruckt, dass er das Gefühl hatte, dass seine „Töte oder werde getötet-Kriegs-Kunst“ reiner Kinderkram war. Durch Terry Robinson bekam Mr. Parker den Kontakt zum Beverly Wilshire Health Club, und begann viel Prominente aus der Film- und Fernsehbranche zu trainieren.

Mit einer erfolgreichen Schule und einem bekannten Klientel, dachte Ed Parker, dass es nun an der Zeit war Mr. Chow aufs Festland zu holen. Er reiste nach Hawaii, um mit Mr. Chow den Plan weiter-zuverfolgen, eine Kette von Karateschulen in den USA zu gründen.

Zu Mr. Parkers Verwunderung lehnte Mr. Chow jedoch nunmehr ab. Weiterhin auf sich alleine gestellt, unterrichtete Ed Parker und konnte durch seine Kontakte zur Filmbranche, Kenpo in Film und Fernsehen bekannt machen. Kenpo wurde immer bekannter und die Anzahl der Schulen wuchs.

American Kenpo begann zwar mit Ed Parker, jedoch nicht direkt als einzelnes System. Mr. Parker ging durch verschiedene Verwandlungsprozesse, bis er zu dem gelangte, was heute als Ed Parker’s Kenpo Karate bekannt ist. Es ist sicherlich fair zu behaupten, dass dieses System vollkommen auf den Ideen von Mr. Parker beruht.

Das Studium aller bisher gelernten Systeme, seine Ausbildung, seine Lebenserfahrung ließen ihn wachsen, bis zu einem Zeitpunkt, an dem die Vergangenheit, die alten Lehren, die Entwicklung und den Aufbruch ins Neue einschränkten.

Ed Parker offenbarte sein neues System nicht sofort und nutzte solange noch den Begriff Chinese Kenpo, den er dann in Ed Parker’s Kenpo änderte. Er wusste, dass sein American Kenpo nicht auf seinen alten Schülern aufbaute, da diese ihre Verbindung zur Vergangenheit nicht brechen würden und teilweise schon andere Richtungen einschlugen. So studierten einige Kung Fu, erst unter James Wing Woo und dann unter Bruce Lee.

Seine Schüler suchten sich neue Wege um sich zu entwickeln. Was Ed Parker als sein Kenpo entwickelt hatte, war einerseits gleich und andererseits sehr ungleich der anderen Kenpo-Systeme. Es gab viele Kritiker dieses neuen Systems und viel Kritik war anfänglich auch gerechtfertigt, aber keiner konnte die Genialität dieses Systems, seiner Techniken, seiner spirituellen und philosophischen Ideen verleugnen.

Der Punkt war, dass er erkannte, das nicht zwei Individuen gleich sind und das sich das neue System dem Individuum anpassen sollte und nicht umgekehrt. So soll es letztendlich der Mensch selber sein, der sich durch die Standards in Ed Parkers Kenpo entwickelt.

Und nicht umgekehrt, dass eine 1,50 große, 45kg schwere Frau, Ed Parkers Art bei einer Größe von gut 1,90m und 110 Kilo nacheifern sollte. Ein Unding. Die Art wie sich Mr. Parker bewegte war für ihn in Ordnung und nach seiner Lehre sollten sich seine Schüler anders bewegen, da sie ja auch andere Menschen waren. Er lehrte sein System bei jedem Schüler anders, aber jede Art war für den einzelnen Schüler richtig.

Somit dienen die Techniken in Ed Parkers Kenpo nicht nur als Technik im herkömmlichen Sinne, sondern sind nur Werkzeug der Bewegungslehre.

In den letzten Jahren vor seinem frühzeitigen Tod unterrichtete Mr. Parker nicht mehr ganz so viel und suchte den Weg des Lehrens über das Schreiben.

Seit dem Tod von Mr. Parker am 15.12.1990 ist sein „Kenporeich“ angeschlagen. In der IKKA gab es politische Auseinandersetzungen. Mrs. Parker ahnte die Gefahr, die nach dem Tod ihres Ehemanns hereinbrechen würde. Sie versuchte das System zu wahren, sah sie doch, wie auch ihr Mann zuvor, dass es keinen fähigen Nachfolger gab. Ihre Angst und Vermutung waren eingetreten und die Entwicklung im Kenpo der letzten Jahre gab ihr Recht. Denn nach Mr. Parkers Tod sprossen die neuen Kenpo Systeme wie Pilze aus dem Boden. Die loyalen Schüler von Ed Parker hielten ihm die Treue indem sie neutral oder bei der IKKA blieben. So stabilisierte sich die IKKA wieder und fand eine tiefere Bedeutung, Verbindung und Aufgabe (siehe IKKA) bis sie dann – sicher auch durch die schlimme Erkrankung von Mrs. Parker – ganz in Bedeutungslosigkeit versank.

Sicherlich gehörte Mr. Parker auch zu den Menschen, die seiner Zeit weit voraus waren und der unter seinen Schülern nur wenige fand, die sich auf gleicher Ebene wir er bewegten und ihm somit folgen konnten. Denn betrachtet man Kenpo zunächst sieht man nur die effektive Selbstverteidigung, die sicherlich auch mit ein Teil ist, verborgen bleibt jedoch der tiefe Kern und die wahre Bedeutung. Diese zu erreichen und zu offenbaren erfordert viel geistige Arbeit, Zeit und Training, eröffnet einem Menschen aber ungeahnte Fähigkeiten.

Anfang letzten Jahrhunderts haben die Japaner eine Art der Selbstverteidigung populär gemacht, die von den Chinesen seit Jahrhunderten praktiziert und weiterentwickelt wurde.

Heute sind fast nur noch japanische Name, nämlich Karate (leere Hand), bekannt. Karate, das mit verschiedenen natürlichen Waffen zuschlägt, (Handkante, Ellbogen, Fuß, Ferse), sollte nicht mit Judo oder Jiu-Jitsu, die asiatischen Arten des Ringens, verwechselt werden. Es gab sie niemals, noch gibt es sie heute, die reine Kunst (Art / Linie) des Karate. Es ist schwer, wenn nicht sogar unmöglich, einen akkuraten Stammbaum für die unzähligen Selbstverteidigungsmethoden festzusetzen.

KENPO Karate versucht, die Schüler von massiver orientalischer Hirnwäsche freizuhalten. Viele unserer Bewegungen oder Techniken stammen von den Chinesen. Nicht, dass wir unbedingt wie die Chinesen kämpfen wollen, ihre Ideen sind nur sehr gut. Viele wertvolle Prinzipien kann man im ZEN (Buddhistische Meditationen) finden.

KENPO Karate verlangt, dass Kämpfen realistisch betrieben wird. Eine Tatsache, die in den meisten Verteidigungsarten vermisst wird. Die Bewegungsabläufe müssen gegen ein modernes Straßenkampfsystem abgestimmt sein. Einige Stilisten versuchen, als Selbstverteidigungstechniken Bewegungsabläufe zu lehren, die an sich nur zu Trainingszwecken oder -abläufen bestimmt sind oder waren. Meistens werden auch die psychologischen und körperlichen Unterschiede nicht beachtet - die Kampfart muss für den Schüler passend gemacht werden und nicht umgekehrt. Karate wird oft kritisiert, weil beim Freikampf kein körperlicher Kontakt erlaubt ist.

Sandsackarbeit ist da von großer Hilfe. Einige Systeme benutzen gepanzerte Schutzkleidung, aber die Angriffstechnik leidet darunter. Sie verliert an Schnelligkeit, da diese Panzer sehr schwer und unhandlich sind. Andere Systeme begnügen sich mit einer Art Schattenboxen. Wir können aber nicht einsehen, warum es nicht möglich sein sollte, dass beide Parteien sich vorher absprechen, mit wie viel Prozent Kraft bestimmte Köperstellen getroffen werden können. Denn wir erwarten doch, dass ein durchtrainierter Karateka einen dosierten Schlag einstecken kann. Eine große Streifrage existiert zwischen den Anhängern der verschiedenen Systeme, welches System nun in einer realen Krise dass bessere ist. Die Antwort ergibt sich von selbst, wenn man einigen Gegnern gegenübersteht. Es gibt z.B. wenig Chancen, 5 Gegner hintereinander zu strangulieren und auf dem Boden zu halten, bis sie um Gnade bitten. Oder 5 x 5 Runden zu boxen. Stattdessen sollte man versuchen einen Angreifer schnellstens außer Gefecht zu setzen, indem man zuschlägt und das Hauptaugenmerk auf kombinierte Geschwindigkeit und Kraft legt und äußerst akkurat den Punkt trifft, den man anvisiert hatte. Die eigentliche Antwort sollte lauten: " Es liegt nicht soviel an dem System hinter dem Mann, sondern an dem Mann hinter dem System".

Eine wichtige Frage ist, welches System gibt dem Mann von kleiner Statur eine Chance? Ein Schlagaustausch ist bestimmt nicht die Antwort. Auch wenn er die gleiche Kraft entwickelt, könnte doch der kleinere Körper nicht die gleiche Menge Schläge einstecken. Die Strategie in diesem Fall wäre, den möglichen Angriff vorauszusehen und zu stoppen, bevor es ernst wird. KENPO Karate legt großen Wert auf Flexibilität.

Um unnötige Kraftverschwendung zu vermeiden, sollte man weiche und harte Bewegungen kombinieren. Wenn man die Stärke, die Waffe und das Ziel variiert, ist man auch in der Lage, der Stärkegrad der Verletzung beim Gegner zu bestimmen. Dieses Alles sind nicht nur Theorien, sondern bewährte Praxis.

Kenpo in Europa - das Werk von Rainer Schulte Wer ist dieser Mann der wie kein zweiter das Kenpo in Deutschland und Europa prägte! Nun, Rainer Schulte ist ein Deutscher mit amerikanischem Pass - eine wichtige Feststellung, denn ein Teil seiner Mentalität verbirgt sich genau hinter dieser "doppelten Herkunft" Er ist sicherlich ein amerikanischer Patriot mit deutschen Organisationsgeist und einer Gründlichkeit, mit der er die meisten seiner Lehrer übertrifft. Genau mit diesen Talenten und mit seinem Talent für Kenpo - nicht zu vergessen- fing das an, was wir heute die Geschichte des europäischen Kenpos nennen.

Der junge Rainer Schulte war in seiner "wilden Gegend" groß geworden in Los Angeles in der Straßenschlägereien ein alltägliche Angelegenheit waren und als deutschstämmiger und nicht gerade von körpergewaltiger Statur musste er sich früh behaupten. Sicherlich war auch Ray`s - wie Ihn seine Freunde heute noch nennen - Sprachtalent sehr gut, aber er musste wie viele andere Jungen in seiner Gegend erfahren, dass rhetorisches Geschick nur dem hilft, der noch sprechen kann und nicht der KO ging.
Übrigens prüft Herr Schulte heute noch jede Technik auf den Gebrauchswert in der tatsächlichen Situation, zweifellos ein Relikt aus unsichereren Zeiten. Aber! Dieser Umstand ist es, der Herrn Schulte bei unzähligen Polizei-Sonderkommandos zum beliebten Referenten macht.
Sein erster Trainer im Kenpo war ein Mann namens Danny Inosanto, der wohl jedem Martial Artist bekannt sein dürfte, aber auch andere heutige Kampfkunstgrößen waren seine Begleiter und Trainingspartner im Studio und auf der Straße.
Besonders zu nennen sind hier Larry Hartsell, der sich später Bruce Lee und dann Danny Insosanto anschloss. Übrigens war Danny Inosanto ein 1st degree black belt unter Ed Parker und es war schließlich auch Ed Parker, er den jungen Danny zum Escrima und Arnis brachte. Der Rest ist Geschichte.
Auch Rainer Schulte trainierte ein halbes Jahr mit Bruce Lee und er ist bis zum heutigen Tage vom ihm sehr beeindruckt.

Seine weiteren Trainingspartner sind längst Legende als Prominente oder in der "martial arts Szene". Es waren Namen wie Elvis Presley, Joe Hyams, Elke Sommer, Sidney Portier um nur einige zu nennen. Die Liste ist in den EP Büchern nachzulesen.

Viele Lehrer waren wichtig für Rainer Schulte so z.B. Larry Tatum und Tom Kelly, aber der alles entscheidende Kontakt tat sich auf, als er zum ersten mal Ed Parker sah. Der erste Eindruck täuschte Ray genauso wie er die meisten Menschen täuschte, die Ed Parker zum ersten Mal sahen.
Es schien der freundliche, tapsige Riese zu sein, der gern lachte, aß und Witz erzählte. Genau das war Mr Parker auch - freundlich, aber eben nur zu einem Teil. Woraus der andere Teil bestand war umso unglaublicher, wenn er die Matte betrat. Es passierte die Metamorphose dieses Mannes, der sich so schnell bewegte, dass seine eigenen Haare die Geschwindigkeit nicht aufnehmen konnten; so kraftvoll, dass er gegnerische Körper nicht traf, sondern durch sie durch marschierte.

Unter den kritischen Augen von Ed Parker lernte Rainer nicht nur original authentisches Kenpo wie viele es heute sehen wollen, sondern er lernte, dass eine der wenigen Konstanten im Kenpo die Veränderung ist.
Die Anpassung der Kunst an die Umwelt und deren Gegebenheiten.
...und er lernte das Prinzip "keep it simple", kompliziere nichts...eine Weisheit die sich viele martial arts instructors, die die Kunst theoretisch explodieren lassen, einmal überdenken sollten. Eines der wichtigsten Prinzipien war aber auch den Geist für Neues oder Unbekanntes offen zu halten.

Wie funktioniert Kenpo?

Generell gesagt ist es recht schwer zu beschreiben was Kenpo ist, aber man kann beschrieben wie es funktioniert. Kenpo ist eine Kombination aus alten Kampftechniken und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Durch die wissenschaftlichen und medizinischen Komponenten entwickelt sich ein Spiel aus Aktion und Reaktion. Ein fließender Bewegungsablauf. Jede Bewegung löst eine bestimmte Reaktion bei dem Gegner aus, diese Reaktion löst die eigene nächste Bewegung aus. Es ist ein Zusammenspiel von zirkularen und linearen Bewegungen. So kann jede Abwehr ein Schlag und jeder Schlag eine Abwehr sein. Dazu hatte sich Mr. Parker als erster in den Kampfkünsten dem „Warum“ gewidmet und sich nicht nur auf das „Wie“ beschränkt. Er hat Kenpo zu einem System aufgebaut, das auf mathematisch, physikalischen und biologischen Berechnungen beruht. Er kreierte und baute Prinzipien ein um den Schülern auch das „Warum“ der Bewegung zu lehren. So basiert Kenpo auf einer Vielfalt von Prinzipien, die sich eigentlich nie ändern. Dieser Bereich macht den einen Teil des Kenpo aus, es ist die wohl effektivste Selbstverteidigung die es bis dato gegeben hat. Zu der Entwicklung der Selbstverteidigung setzte Mr. Parker jedoch noch ein höheres Ziel, die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit. So soll Kenpo auch den Menschen in seiner persönlichen Entwicklung formen, aufbauen, unterstützen und ihn auf eine höhere Eben transferieren. Dies war und ist das höchste Ziel im Kenpo. Erreicht man dies erreicht man gleichzeitig die hohe Stufe der Selbstverteidigung. Erreicht man jedoch die Stufe der hohen Selbstverteidigung hat man noch lange nicht die hohe Stufe des Seins erreicht (siehe auch Erinnerungen). Kurz vor seinem Tod vollendete Mr. Parker die Dreharbeiten zu dem Film „The Perfect Weapon“, in denen er unter anderem für die Regie und Choreographie der Kampfszenen verantwortlich war. Hier wurde zur Erklärung der hohen Stufe des Kenpo auch folgende Aussage gemacht. „Kenpo kann die tödlichste aller Kampfkünste sein. Um die Kraft von Kenpo zu beherrschen, musst Du zuerst Dich beherrschen. Trainiere Deinen Geist, so wie Du Deinen Körper trainierst, entwickle innere Kräfte, Gleichgewicht und Harmonie, wie Du gelernt hast. Ein Meister in Kenpo ist mehr als ein Experte in Karate, er ist ein Kampfkünstler, er ist der Meister über sich selbst.

  Kenpo in Deutschland heute

Als nach dem Tod des Meisters die Streitigkeiten und die Profilierungssucht weltweit auftraten, spalteten sich die Lager. Es ist bedauerlich, dass viele Kenpoists ein Geschäft witterten. Dieser Wettbewerb wiederum bedeutete, dass man sich abheben musste - oftmals ohne eine Qualitätsverbesserung. „Meistergrade“ wurden wahllos verlieh. Viele unbedeutende Schüler schmiedeten Intrigen, wandten sich von Ihren alten ehrenhaften Lehren ab und gingen zu denen, die dreist genug waren die Meistergrade zu verkaufen. Die Art und Wiese wie sich die Leute von Ihren alten Lehrern abwandten spottet jeder Beschreibung. Wenn es nichts mehr zu verkaufen gab, dann ließ man das Kenpo „weiter explodieren“, damit es eben wieder neues Material zum Verkauf gab. Noch mehr Formen, noch mehr Sets, noch mehr Techniken.

Die ehrlichen Schwarzgurte brauchten alle 8 bis 12 Jahre für Ihren Gürtel und trotzdem gab es einige die sich zuerst einen Kenpo-Gi anzogen und ihren eigenen Schwarzgut irgendeines Systems darüber hingen um den Kenpo Meister vorzutäuschen, um dann schon nach 4 Jahren sich einen Kenpo Gurt in den USA zu kaufen. Wenn also heute ein Schüler die Qualität eines Kenpo Lehrers an seinem Gürtel ablesen will ist er verraten und verkauft.

Die Gründung der EIKS: Was bedeutet EIKS?

Im Jahre 2005 gründeten Robert Fuhr und Thomas Kozitzky die European Integrated Kenpo Systems (EIKS), die unter der Schirmherrschaft der CKF läuft. Keine Kenpo Organisation unter vielen, sondern ein einzigartiges Lernsystem innerhalb des Kenpo.

Was bedeutet das für uns von der EIKS?

Dem Schüler muss die Möglichkeit gegeben werden mit einfachen Mitteln so schnell wie möglich selbstverteidigungsfähig zu werden, vollkommen unabhängig von der Farbe seines Gurtes, denn ein Angriff kann jederzeit und immer erfolgen. Dabei spielt die Gesundheit eine entscheidende Rolle, die unterstützt wird durch ein großes Augenmerk auf die Atmung, auf physiotherapeutische Übungen, auf Mentaltrainingstechniken und die Fitness.

Um das zu erreichen brauchen wir nicht neue Wege zu gehen, sondern müssen uns zuerst einmal umsehen, welche Möglichkeiten uns das Kenpo bietet und welche „versteckten Drills“ bereits vorhanden sind. Es geht darum diese Drills sichtbar zu machen und zu neuen „Trainingssystemen zusammenzufassen.  Sehr schnell wird man feststellen, dass sich Überschneidungen zum westlichen Boxen, zum Escrima und  Tai Chi ergeben. Die Übungen sind größtenteils bereits wissenschaftlich durch andere Martial Artists ausgearbeitet, so dass man das Rad nicht zum zweiten Mal erfinden muss, sondern die Dinge nur dem Zweck anpassen muss. Schließlich haben wir alle nur ein Leben und damit nur eine Zeitspanne, die wir optimal nutzen müssen.

So finden im Training sehr spezifische Kraftübungen Ihren festen Platz ebenso wie Übungen für das Timing und die Präzision. Weit ab vom herkömmlichen Boxtraining ist Sandsacktraining und Pratzentraining ein wichtiger Bestandteil um die Basics richtig einzuschleifen.

Die Techniken des Kenpo werden von der Basis an gelehrt, aber anders als oftmals vermittelt, mit einem besonderen „Tiefgang“, der Kontakt-Sport bedeutet.

Kenpo ist ein Kriegssystem, dass die Philosophie des James Mitose über Prof. Chow weitergeführt durch Ed Parker berücksichtigt und Schläge und Tritte als das geeignete Mittel ansieht einen Kampf schnell und mit so wenig Einsatz von Mitteln (Ökonomie) wie möglich zu beenden. Wir können aber nicht umhin zu sehen wie sich die Umwelt in den letzten 60 Jahren verändert hat und wie die Justiz weiter Einzug in unsere Selbstverteidigung hält, als eine künstliche Umweltkomponente. Nach wie vor lernen die unsere Schüler wie die Dinge schnell zu klären sind, wenn es denn keine andere Möglichkeit gibt, allerdings können wir nicht jeden Angriff durch eine möglicherweise schwere Körperverletzung oder Schlimmeres beantworten. Wenn wir uns die Kenpo Techniken näher ansehen verbirgt sich hinter jeder (Strike/Schlag -)Technik auch eine Grappling-Technik ohne den eigentlichen Inhalt/Prinzipien zu verändern. Diese „Grapplingtechniken“ bieten dem Schüler die Möglichkeit „zu dosieren“, den Bodenkampf Stück für Stück und auf natürlichem Wege zu erlernen und die besondere Chance einen fremden Körper so zu erfahren, dass die Funktionsweise der Biomechanik klar wird.

Was wäre wichtiger für ein Kind als ein solches Lernsystem, dass sich zuerst mit diesen Komponenten beschäftigt plus der Sozialisierung in einer Gruppe angereichert durch Spiel und Spaß. Daraus muss ein Selbstwertgefühl entstehen, das nicht auf Arroganz sondern auf gesundem Selbstbewusstsein beruht.

Die natürliche Bewegung steht im Vordergrund, in ihrer Einfachheit wie die Evolution sie uns geschenkt hat, und durch gezielte Übungen wieder geweckt wird. Die Evolution hat uns einige hundert tausende von Jahren durch diese Bewegungen überleben lassen und diese Programmierungen in unserem Stammhirn werden in einer extremen Situation immer als erste abgerufen, egal wie lange wir andere, scheinbar optimale Bewegungen geübt haben. Auf jeden Fall ist die Übung der natürlichen Reflexe das System, dass uns schneller zu unserem eigentlichen Ziel der Gesundherhaltung und der Selbstverteidigung führt.

Erst in der zweiten Stufe werden die Bewegungen veredelt durch Optimierung der natürlichen Reflexe/Bewegungen, was eine Schulung auf mentaler Ebene unabdingbar macht.

Die mentale Komponente fließt für den Schüler teilweise unsichtbar in das Training ein und sichtbar durch Übungen, die als erstes mit dem autogenen Training zu vergleichen wären. Eine der wichtigsten Komponenten ist hier, dem Schüler zu vermitteln, dass die enorme Geschwindigkeit des Kenpo kein Selbstzweck ist und das Timing nicht nur aus Geschwindigkeit besteht, sondern eher entsteht der „Kenpo Overkill“ oftmals aus der Unsicherheit des Schüler, die in der Panik vor Extermsituation wurzelt oder aus einer Selbstverliebtheit, die Technik möglichst schnell „vorführen“ zu können.

Auch hier bietet das Grappling –neben anderen Übungen wie Z.B. Hub Lubad oder Flow Drills - ein gutes Fundament, die Dinge im Timing zu verstehen ohne die letzte Antwort auf alle Fragen zu sein.

Damit der Schüler sein (Kenpo)System immer von verschiedenen Warten sieht (key ingrediences of logic) arbeitet das EIKS eng mit anderen Kampfkünsten zusammen wie z.B. den philippinischen, den europäischen  und anderen asiatischen.

Dem Schüler muss deutlich werden, dass alle Martial Arts nur „Partial Arts“ sind und das Kenpo ein System in der Entwicklung und Anpassung an die Umwelt ist und so wie sich die Umwelt ändert, ändert sich auch das Kenpo. Das ist die eigentliche Stärke und Tradition unserer Kunst.

Das EIKS System ist europäisch, so wie das Kenpo amerikanisch ist, ohne auch nur ansatzweise zu verleugnen, wem wir die Kunst zu verdanken haben. Es sind Asiaten, die einen Großteil des „Rohmaterials“ geliefert haben, genauso wie die die Europäer (Boxen, Wrestling, Escrima hat ebenfalls viele europäische Züge)  und die Hawaiianer (LUA); allen voran Ed Parker. Ed Parker hat also diese Rohdiamanten zuerst für den europäischen Menschentypus verändert in der Physiologie und Psychologie. Als Zeichen für Europa hat das EIKS Emblem den lateinischen Spruch: Cogito meum (Ich erkenne mich), als oberste Maxime. Latein ist wohl die Sprache Europas, die wie keine andere unsere Kultur und unsere Wissenschaft geprägt hat. Die Bücke im Emblem allerdings zeigt uns den Brückenschlag zwischen den Kulturen, die jede Art von Chauvinismus ausschalten soll und uns offen macht für die Errungenschaften anderer Kulturen.

Das Patch                                       

Das Schwert ist das alte Symbol für die Verstandesschärfe, die wir über die Mystik stellen, denn es ist die Analyse, die unser System weiter voranbringt und wo immer wir die Farbe grau erkennen, deutet das auf die grauen Gehirnzellen hin; die Farbe weiß allerdings auf die Umschuld mit der wir neues Wissen aufnehmen, bevor wir zur Analyse schreiten. Es soll keine Vorverurteilung des Unbekannten/Unerkannten stattfinden. Dies ist der Garant für Kreativität.

Die Wellen bedeuten den Fluss in dem sich das System befindet und dem wir uns letztlich als Fuß des Lebens alle zu unterwerfen haben im guten und schlechten Zeiten. Die Lösung für die Problem wiederum liegt in der Analyse und dem offenen Geist wie eben beschrieben.

Der Drache ist nicht notwendigerweise ein asiatischer Drache, sondern geht zurück auf die Wiege unsere Kultur: Ägypten (Weg über Griechenland zu den Römern usw.). Es ist der Oroborous als das weltumspannende System der Gemeinschaft und der Verbundenheit der Dinge unter uns Menschen.

Der Drache lässt oben zum Himmel eine Lücke, die das Universum öffnet - wie wir alle es nennen können - oder die wir Christen Gott nennen. Von da bekommen wir unsere Inspiration in aller Offenheit und den Hinweis, dass es immer noch mehr gibt in unserem Universum, als wir gelernt haben. Es schütze uns vor der Arroganz und dem Hochmut und lasse uns die wahre Waffe erkennen um Wissen zu schaffen: Die Demut! Haben wir einmal die Reise des Wissens angetreten, endet sie nie.

Lernmaterial über Taktik und Strategie des Kampfes runden das EIKS ab, denn die Vermeidung eines Kampfes, ist sicher der beste Kampf. Wann auch immer ein Kampf stattfindet geht es nicht um glorreiche Siege, sondern um das Überleben: Nicht mehr und nicht weniger.

Das Programm der EIKS

Der Zusammenschluss des Autor mit Thomas Kozitzky ist offensichtlich und mehr als logisch. Darüber hinaus ist es uns gelungen Alfred Plath, einen der wohl weltweit bekannten und führenden Escriamdores für das Team zu gewinnen ebenso wie Kai Hoffman (3.Dan Judo, Jiu Jitsu) der intensiv an der Wiederbelebung des Kenpo Jiu Jitsu mit allen gearbeitet hat, dass wir vor allen Dingen für die Kindergruppen und in Spezialprogrammen z.B . für bestimmte Berufsgruppen einsetzen, die es sich nicht leisten können potentielle Angreifer schwer zu verletzen. Alle Teilsysteme habe Ihren gleichberechtigten Platz im EIKS

Die CKF oder wem man vertrauen kann

Wenn sich Leute Kenpo black belts nennen, die sich Gürtel gekauft haben, wenn andere im Turnus von drei Jahren einen Gürtel mehr bekommen haben, ohne Leistung zu erbringen, dann sind Ehren in einigen Organisationen billig geworden, zu billig für die CKF und die EIKS. Wir werden diese Dan -Inflation niemals mittragen. Es ist immer noch der Mensch und seine Fähigkeiten, der im Vordergrund steht und nicht ein roter Streifen auf dem Gürtel.

Das dies niemals im Sinne von Ed Parker wäre ist leicht zu verstehen, schwerer allerdings ist es zu erkennen, was man den überhaupt tun soll um die Ehre aufrecht zu erhalten.

Wir haben uns entschieden nur Ehrungen von den Leuten anzunehmen, die uns etwas bedeuten und zu denen wir aufschauen als Menschen und Kenpoists. Einen Großteil finden wir in der CKF und deren Freunden. Ferner haben sich die Trainer der EIKS –ohne vorherige Absprache – dazu entschlossen nur Black Belts zu tragen, ohne jede Dan Ausweisung. Nur bei besonderen Gelegenheiten tragen wir die Gürtel mit den degrees/dane um unsere Lehrer, die uns dies verliehen haben nicht zu beschämen.

 

  • Weitere Literaturangaben:
  • Ed Parker.Infinite Insides into kenpo Vol. 1-5
  • Ed Parker: The Zen of Kenpo
  • Ed Parker: Secrets of Chinese Karate
  • Serge Kahili King: Kahuna Healing
  • Kos/Selby: Die Huna Lehre
  • Earle Montague: Ecylopdedia of Dim Mak