Die Basis des „Kenpo Lebensstils“ beruht auf hawaiianischen Lehren, die man teilweise in der Huna-Lehre wieder findet, sicher aber Allgemeingut der Lebensweise der Polynesier war und ist. 

Einige der Hauptmaxime dieser Lebenskunst sind:

-         Energie folgt der Aufmerksamkeit

-         Die Welt entspricht Deinen Gedanken

-         Es gibt keine Grenze

-         Jetzt ist der Augenblick der Macht

-         Lieben heißt glücklich sein mit dem, was man tut

-         Alle Kraft kommt von innen

-         Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit (Reden ist billig).

Allerdings sieht der Kenpoist die Maxime erst als den theoretischen Überbau und den Anfang seiner Lehre an; es handelt sich zwar um Maxime, zu deren Umsetzung sogar aufgefordert wird (Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit), aber sich dennoch auf einen – zunächst - rein geistigen Überbau beziehen. Niemals kann der Mensch nach dieser Lehre komplett sein, wenn er nicht versteht, dass er eine Einheit ist, die aus Körper und Geist besteht.

Dieser Sachverhalt ist deshalb so enorm wichtig, weil es sich zwar einerseits um eine Einheit handelt, diese aber aus wiederum zwei sich beeinflussenden Größen besteht.

Es klingt wie ein Paradoxon und ist deshalb auch intellektuell schwer zu erfassen, es sei denn, man lässt sich darauf ein, die Dinge zu fühlen statt sie zuerst intellektuell zu „zerpflücken“.

Was für einen Sinn hätte aber, die gefühlsmäßige Erkennung der Wahrheit, wo doch unsere Welt förmlich darauf fußt, dass der Geist - geführt vom Intellekt - die Macht in unserer Gesellschaft übernommen hat?

Die Antwort fällt dem Kenpoisten leicht: Sie lernen in den Trainings über den Körper und den Geist gleichzeitig, und in der Kombination, in rasender Geschwindigkeit mit einer enormen Langzeitwirkung.

Ziehen Sie einen der Teile vor um den anderen zu vernachlässigen, verpassen Sie 50 % des Effekts, und das in einer immer leistungsorientierteren Zeit, in der das Spitzenfeld immer dichter zusammenrückt.

Weil dies so ist, fußt Kenpo auf Grundpfeilern, die an gesundem Praxisverständnis nichts zu wünschen übrig lassen:

  1. Sei gesund/halte dich gesund!
  2. Sei bereit, die Gesundheit zu verteidigen
  3. Sieh die Zusammenhänge und werde Dir ihrer bewusst
  4. Schaffe Dein eigenes System

Anhand eines praktischen Beispiels wird vielleicht klar, was der Autor damit meint: Vor einiger Zeit habe ich einem Manager ein Seminar gegeben zum Thema  „Motivationstraining“, das insgesamt zwei Stunden dauerte. Wie es im Kenpo üblich ist, gingen die körperlichen Übungen mit den geistigen einher und so hat der Teilnehmer zwei Stunden lang geschwitzt und sich konzentriert. Immer wieder folgten Intervalle von mentalem und körperlichem Stress, um sich dann mit gekonnter Technik bewusst vom Stress zu befreien.

Nach zwei Stunden war der Punkt der Aufnahmefähigkeit (körperlich und mental) erreicht und das Training wurde beendet. Der Teilnehmer bat mich, die vermittelten Inhalte noch einmal zu notieren und ihm zu übersenden.

Im Kurzen handelt es sich um folgende Inhalte:

  • Atemtechnik
  • Konzentrationsbündelung
  • Wirbelsäulengymnastik
  • Zielerkennung
  • Bewusstseinserweiternde Meditation in der Bewegung
  • Stress- und Krisenmanagement
  • Motivationserkennung
  • Angsterkennung und Bewältigung
  • Mentalhygiene durch Ballasterkennung
  • Verlassen der Komfortzone, um die eigentliche Entwicklung einzuleiten.
  • Aufspüren und Erkennen der Motivationsblockaden:
        -Unlust
        -Machtlosigkeit

        -Verzettelung

        -Zögern

        -Falsche Schlussfolgerungen ziehen = Entscheidungskontrolle

Nebenbei erlernte er eine sehr effektive Methode zur Schmerzbekämpfung, einige Verteidigungstechniken, umfassende Fitnessübungen, die man täglich ausüben kann während man die Dinge des Alltags ausführt (Türen öffnen, Treppen steigen, aus dem Auto steigen, sich vom Stuhl bewegen), also Bewegungsökonomie u.v.a.m.

Nach sehr kurzer Zeit stellte ich fest, dass ich acht Seiten formuliert und das Schreiben wesentlich länger gedauert hatte, als die zwei Stunden Training. Mehr noch: Setzten sich die Inhalte im Kopf des Schülers weiter fort, und er kam zu neuen Erkenntnissen aus der Symbiose mit den Erlebnissen seines täglichen Lebens.

Dies alles in der Kürze der Zeit  zu vermitteln und zu implementieren, war nur möglich, weil er über die Psyche und Physis gleichzeitig gelernt hatte.

Der Schüler erkannte sogar, dass er mit dem Körper Lehren „gespeichert“ hatte, die erst später in sein Bewusstsein drangen; manchmal erst, wenn die entsprechende Situation im Leben auftauchte.

Auch hier soll ein Beispiel zur Verdeutlichung dienen:

Bei einer Vorstandssitzung des Seminarteilnehmers in seiner Firma, verlangte der Vorsitzende, die Übernahme neuer Aufgaben durch die Anwesenden. Der besagte Proband meldete sich als erster und bekam die für ihn beste Aufgabe, weil er die Lehre befolgte „Jetzt ist der Augenblick der Macht“.

Er sagte später, dass er die Themen intuitiv erfasst hätte und ohne zu überlegen, das Richtige ausgesucht hätte - quasi instinktiv. Genau darum geht es, wenn man Körper und Verstand zusammenbringt! Die sich daraus entwickelnde Intuition ist schneller als der Intellekt und hat uns deshalb durch ein paar Millionen Jahre Evolution in einer unwirtlichen Umgebung gebracht.

Später habe er mit einem Vorstandskollegen Streit wegen der Aufgabenverteilung gehabt, der sehr persönlich von der anderen Seite geführt wurde. In unserem Zwei-Stunden-Seminar wurde ihm auch eine sehr effektive Selbstverteidigungstechnik „scheinbar nur körperlich“ vermittelt. Die Lehre dazu hieß „die Distanz ist Dein bester Freund“ und er verstand sofort, dass er den verbalen Streit nur gewinnen könne, wenn er sich kontrolliert verhalten würde (Atemtechnik) und sich nicht auf die „persönliche Schiene“ ziehen lassen würde (Distanz wahren). Die Eskalation wurde vermieden.

Er gewann dadurch die Achtung der Umstehenden kampflos und souverän!

Weiter sagte er, dass er die ganze Zeit ein Gefühl der Sicherheit gehabt habe, das daraus entstanden wäre, dass er im Training extremere Situationen sogar mit „Spaß bewältigt“ hätte.

Ich hoffe klar gemacht zu haben um welches Potential es sich handelt, wenn man die Einheit des Menschen begreift und selbst erfährt. Selbst die traditionellen Wissenschaften beschäftigen sich immer weiter mit diesem so wichtigen Thema und fangen oftmals wieder bei „Adam und Eva“ an.

Da steigen Psychologen in den USA mit Ihren Patienten auf das Laufband, statt sie auf die Couch zu legen; da empfiehlt man älteren Menschen den physischen Kontakt zu Haustieren, um sich psychisch besser zu fühlen, und es wird oft als Sensation hingestellt. Dabei sollte es doch jedem von uns klar sein, denn, wer fühlt sich schon mental euphorisch mit einem gebrochenen Fuß, und wer ist körperlich in Hochform, wenn er gerade eine Depression verarbeitet?

Hängen diese Prozesse jedoch zusammen und bedingen einander, dann muss man auch mit dem Willen und der Absicht, diese oben beschriebenen Prozesse umdrehen können. Alles greift ineinander wie das Räderwerk einer Mechanik, die man vor- oder zurückdrehen kann.

Von der (theoretischen) Forderung, Körper und Geist zu verbinden und dann noch eine willentliche Beeinflussung vorzunehmen, scheint den modernen Menschen vieles zu trennen, in erster Linie aber sein Intellekt, den er wie nichts anderes verehrt.

Die Lehre des Kenpo will den Intellekt aber auf keinen Fall gering schätzen, und wer uns kennt weiß, wie hoch wir Logik und Wissenschaft halten; nein vielmehr wollen wir den Intellekt fördern durch den gezielten Einsatz des Körpers.

Der Körper „begreift“ manche Sachverhalte früher als der Geist; und erst Stück für Stück und Situation um Situation dringt das Erlernte in unser Bewusstsein.

Darüber hinaus schaffen wir etwas, was wir „Intellekttiming“ nennen. Was ist schon wichtiger im Leben als das richtige Timing?

Das Beispiel: Sie hatten sicher viele gute und logische Gründe, das Autofahren zu erlernen. Die Fahrprüfung ist wieder von Logik und Intellekt geprägt, und selbst die praktische Prüfung fußt auf diesen Prinzipien. Allerdings bringt sie ausschließlich die Intuition und das, was der Körper gelernt hat aus den Schwierigkeiten, wenn ein Kind „ganz unlogisch“ hinter seinem Ball her springt und auf die Strasse vor ihr Auto rennt.

Sie reagieren spontan, plötzlich und nur durch den Instinkt gesteuert.

Wie viele Situationen es im Leben gibt, die dieser ähneln und die wir perfekt mit der spontanen Intuition, die wir gerne Reaktion nennen, besser lösen könnten, als mit der Langsamkeit des Intellekts, macht das Kenpo Training deutlich!

In jedem Training lösen Sie Dutzende dieser Situationen mit Leichtigkeit und Spaß bei der Sache, obwohl oder gerade, weil das Kenpo Sie aus der Komfortzone bewegt. Nur durch das Verlassen, oder besser durch die Erweiterung dieser Zone, können Sie sich weiter entwickeln.

Mehr noch brauchen wir ein Urvertrauen in eben diese neuen, alten Fähigkeiten in uns, die uns mit dem Intellekt einen neuen, unfassbaren Horizont eröffnen.

Deshalb tun Menschen in den Seminaren Dinge, die eigentlich unmöglich sind, oder zumindest so erscheinen. Diese sind wieder zunächst körperlich, wobei die Trennung im Laufe des Seminars immer weiter verschwindet, denn der Körper folgt den Befehlen des Geistes und wechselseitig.

Gelingt es uns die Grenzen zu durchbrechen, ist auch im täglichen Leben Anderes, scheinbar Unmögliches möglich.

Wieder lernt der Geist vom Körper, der es bereits vorgemacht hat. Was man wirklich zu leisten in der Lage ist, zeigt sich noch lange nach dem Seminar!

Es geht zuerst darum, die eigene Komfortzone zu verlassen, um diese dann zu erweitern. Daraus entsteht der eigentliche Fortschritt!

Die „unbequeme“ Wahrheit als Weg zu Freiheit und Glück:

Dies alles zu lernen bedeutet sich aus der Komfortzone zu bewegen, sich dessen bewusst zu werden, dass die „Vollkasko-Gesellschaft“ nur in den Köpfen einiger Menschen existiert.

Ein einziger Gewalttäter, der einen „Schnaps zuviel“ getrunken hat, kann darüber entscheiden, ob sie ihr Leben so weiterführen wie sie es geplant haben oder auch nicht. Diese unbequeme Wahrheit wollen viele Menschen nicht hören, denn sie scheint sie einzuschränken, wie es das Erkennen der Wahrheit und damit die Selbstverantwortung es  manchmal zu tun scheint.

Das Gegenteil ist jedoch der Fall:

Die Selbstverantwortung ist unsere Chance auf ein besseres, eigenverantwortliches und freies Leben.

Wir alle fühlen uns vom Staat durch die vielen Vorschriften gegängelt; man schränkt unsere Freiheit ein, aber beim ersten Vorfall, der unsere Eigenverantwortlichkeit - sprich Zivilcourage - gefordert hätte, rufen wir nach dem Staat.

Eigenverantwortung kann durch kein Gesetz der Welt ersetzt werden!

Sie ist die Macht die präventiv wirkt in allen Situationen des Lebens.

Mut ist die Vorraussetzung und sie kann man lernen, indem man seine Grenzen verschiebt und auf die Dinge achtet, die uns im Alltag entmachten, schleichend, aber immer gegenwärtig.

Da ist im Restaurant das Essen, das nicht schmeckt und wir übergehen es stillschweigend;

da ist der laute Nachbar, der uns stört und des lieben Friedens Willen schweigen wir…wir schweigen solange, bis es zur Gewohnheit wird oder es sich in einem förmlichen Ausbruch der Wut wegen einer vermeintlichen Nebensache zur Eskalation kommt.

Sicher haben wir die Wahl zu tun, was wir tun wollen: Wir haben auch die Wahl zu schweigen, aber wir dürfen uns dann nicht über die Resultate wundern…schleichende Machtlosigkeit mit deutlicher Tendenz zur Eskalation ist das, was unsere Gesellschaft uns täglich vor Augen führt.

Was hindert uns aber noch am Mut?

Der menschliche Geist ist eine erstaunliche Kraft: Er kann denken was war; er kann denken was ist; er kann denken was sein wird; er kann denken, was gewesen wäre und was gewesen sein könnte. Dummerweise verschieben wir in unseren Köpfen oftmals die Prioritäten und das, was ist, wird mit dem gleichgesetzt was sein könnte oder das was ist mit dem, was gewesen wäre.

Sie kennen doch sicher die Situation, dass sie beinahe einen schlimmen Unfall gehabt hätten. Viele Menschen freuen sich aber nicht etwa, dass sie diesem entgangen sind, sondern der Gedanke, was hätte passieren können, lähmt sie förmlich den ganzen Tag, schafft Ihnen ein schlechtes Gefühl. Ja, sie leiden sogar körperlich darunter.

Die Resultate sind: Herzrasen, Bluthochdruck, Magenbeschwerden u.v.a.m.

Ihre Ausstrahlung auf andere Menschen ist noch von „besonderer Qualität“!

Aber passiert ist in Wirklichkeit nur Positives, denn sie haben es unbeschadet überstanden.

Wenn Sie diesen „Fast-Unfall“ auch nur vorausgeahnt hätten, wären Sie nie diese Strecke gefahren (obwohl nichts passiert) obwohl sich ja nur Positives ereignet hat.

Genauso verhält es sich mit den Dingen, die wir in der Zukunft zu sehen glauben. Wir meiden Konflikte (oder Prüfungen etc.), die noch gar keine sind und sind sie unausweichlich und absehbar, leiden wir schon Tage oder Wochen zuvor und schädigen uns so. Manchmal so sehr, dass wir die kommende Situation in eine selbsterfüllende Prophezeiung verwandeln.

Das Kenpo lehrt sich auf den Konflikt vorzubereiten und dadurch sicher zu sein. In den meisten Fällen kommt es dadurch gar nicht erst zum Konflikt. Sollte es aber nicht anders gehen, so lernt der Kenpoist daraus und kann sich weiter verbessern.

Die Glaubenssätze: "Misch Dich nicht in die Dinge anderer Leute ein“, „Schuster bleib bei deinen Leisten“ oder „fege vor Deiner eigenen Tür“ und und und…..

Glaubenssätze wie diese brennen sich so sehr in unseren Geist ein, bis wir überhaupt nicht mehr nachdenken, wo diese sinnvoll sind/waren und wo nicht. Wir benutzen sie sogar oft als Rechtfertigung für die eigene Handlungsunfähigkeit. Sie dienen als quasi „übergeordnete Autorität“ dazu, die Verantwortung an eine „höhere Instanz“ einfach abzugeben. Die falschen Glaubenssätze entmachten uns schleichend, weil sie uns den Handlungsspielraum nehmen und Ausreden liefern für den eigenen Handlungsunwillen.

Sind die Glaubenssätze erkannt, kann man sich immer noch entscheiden welchen Weg man geht, aber die Bewusstmachung dieser (der Glaubenssätze und der Entscheidungsfreiheit) führt zur inneren Freiheit.

Die ersten Schritte in diese Richtung zu wagen, ist auch die Erkennung des wahren Potentials.

Das wahre Potential: Am Anfang steht die Frage: Was kann ich wirklich tun?

Genau da sind die (kleinen Wunder), die in den Trainings geschehen. Wo zuerst der Körper und dann Köper und Geist Ihnen zeigen, dass Ihre Grenzen viel weiter gesteckt sind, als Sie es jemals vermutet hätten.

Die Trainings zeigen Ihnen aber auch, wo Sie sich Ihre Grenzen selbst setzen.

Der Lehrer versetzt die Kursteilnehmer in eine ungewohnte Situation, die wiederum Stress auslöst (jeder wie er kann, denn es geht nie um einen Wettkampf = wichtige Maxime) und lehrt dann wie sie ihren Stress kompensieren. Sofort und absolut 1:1 praxisnah.

Der Lehrer sieht aber auch, wie sich die Person körperlich verhält bei einer gewissen Aufgabenstellung und unter Stress.

Dann sieht er an der Körperhaltung, wo die mentalen Defizite liegen. Der Lehrer „spiegelt“  den Schüler und stellt ihm die entscheidenden Fragen für sein Leben „da draußen“.

Hat der Schüler die Fragen akzeptiert, wird er sie sich im Laufe des Kurses selbst beantworten (nicht sofort) und der Lehrer gibt ihm lediglich das Werkzeug zur Lösung an die Hand.

Niemals wird der Kenpo Lehrer das Problem lösen, denn eine Verantwortungsabgabe ist das schlechteste Ergebnis; vielmehr gibt er „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Kenpo will Menschen unabhängig machen und nicht das Gegenteil bewirken, denn sonst würde die gesamte Lehre ad absurdum gestellt.

Das Herausbringen aus der Komfortzone schafft die Herausforderung ohne die wir keine Fortschritte erzielen. Eine Abhängigkeit würde uns wieder die Selbstverantwortung nehmen, ohne die wir es nie wagen würden die Komfortzone zu verlassen.

Die Komfortzone soll nicht verteufelt werden, aber es spricht auch nichts dagegen, diese durch das Verlassen auszudehnen und zu erweitern. Ganz im Gegenteil ist das eines der großen Ziele, dass sich ihre Komfortzone mit Ihnen bewegt, wohin immer Sie wollen. Die Lebensqualitätserweiterung dadurch ist enorm.

Zusammenfassung des Seminars:

Teil 1: Die Gesundheitsvorsorge

Der Mensch war ein natürliches Wesen, das die Evolution mehr als 3 Mio. Jahre überstanden und/oder dominiert hat. Die Verhaltensweisen, die sich daraus ergeben haben, haben wir teilweise im modernen Prozess verlernt, sie sind aber bewusst oder unbewusst noch zu erkennen. Es geht darum, diese Teile auf körperlicher Ebene wieder bewusst zu machen und sogar so zu veredeln, dass eine gesamtheitliche Überlegenheit zustande kommt:

Beispiel: Wenn ein Kind unter vier Jahren zu Boden fällt, ist die Verletzungswahrscheinlichkeit sehr gering, bei einem Erwachsenen im Gegensatz dazu sehr viel höher. Woher kommt diese Wandlung?

Ein Kleinkind kann ca. 60 Sekunden an einer Stange sein eigenes Körpergewicht halten (viele Babys können es sehr viel länger). Probieren Sie es einmal aus!

Zu denken, dass die Natur es so eingerichtet hat und wir es „natürlich“ verlernen, ist zu einfach und wenig effektiv.

Ein Baby kann verhältnismäßig  Schocks auf den Körper sehr viel leichter absorbieren, als ein Erwachsener, weil es die richtige Atmung beherrscht. Wodurch verlieren wir diese Mechanismen und wie können wir sie neu beleben und zu unserer aktiven und passiven Gesundheitsvorsorge nutzen?

Es klingt wie ein Märchen aus uralten Zeiten, dass man fit und gesund sein kann, wenn man sich der täglichen Bewegungen nur bewusst wird, aber wir beweisen es und Sie erfahren es im Seminar.

Beschäftigen Sie sich eine Woche aktiv damit Ihren Körper bei alltäglichen Bewegungen zu kontrollieren, machen es unbewusst Ihr restliches Leben und wirken so positiv auf Ihre Gesundheit ein. Es entsteht ein neues gesundheitliches Potential, das wiederum Ihre Psyche positiv beeinflusst.

Ihre Ausstrahlung auf Ihre Umwelt verändert sich dadurch genauso wie Ihre Gesundheit. Wir wollen an dieser Stelle in Abrede stellen, dass viele der Teilnehmer durch dieses neue Körpergefühl „Lust auf mehr (Training)“ bekommen.

Teil 2: Der Selbstschutz

Uns allen wird sehr glaubhaft durch die Gesellschaft und deren Werbeträgern vermittelt, dass sich Risiken im Leben genau absichern lassen. Eine Tatsache, die von der Werbeindustrie gezielt genutzt wird, denn sie entsteht aus dem Urtrieb des Sicherheitsbedürfnisses.

Diese Annahme stimmt aber nur zu einem geringen Teil, und wenn wir die Risiken soweit wie möglich absichern, bedeutet das auch, dass der Gewinn aus dem Leben sicher wesentlich kleiner ausfällt. (Sprichwort: Kein Gewinn ohne Risiko! u.v.a.m.)

Der Schlag eines Betrunkenen in Ihr Gesicht, ein rassistischer Übergriff, ein dummes Versehen und die ganze Welt bricht auseinander. Die Verletzungen äußerlicher Art sind nur die Spitze des Eisberges; die mentalen Verletzungen, die man ein Leben lang davonträgt, sind oft gravierender. Das Opfer einer Straftat hat immer „lebenslänglich“.

CM bietet immer den konkreten Selbstschutz weit ab von dem, was man in Martial Arts Filmen und im örtlichen Selbstverteidigungs- -Club erlebt. Die Techniken sind schnell anwendbar und immer ein Maßanzug für die Person, was nur zum schnellen Erfolg führen kann. Nach diesem Verfahren agieren übrigens militärische Elitetruppen.

Wenn wir also nicht lernen unsere Gesundheit zu schützen - nach innen und für uns - (Teil 1) und nicht lernen, darauf acht zu geben (Teil 2), wird es zum dritten Teil nicht mehr kommen.

Teil 3: Der Transfer

Egal was man uns glauben machen will, so sind doch die Gesellschaft und deren Mitglieder einer Mentalität erwachsen, die sich im Überlebenskampf widerspiegelt.

Zuerst ging es um das Überleben bei der Jagd und um die Verteidigung der gesammelten oder erjagten Güter. Wer gut jagen, die Beute aber nicht verteidigen konnte, war genauso zum Untergang verurteilt wie der, der es nicht konnte, weil er krank war oder ihm die Fähigkeiten fehlten. (Beispiel: Wirtschaftsleben, Prestigedenken, Sport, gesellschaftliche Aktivitäten…)

Im Wandel der Zeiten wurde immer deutlicher, dass die reine Körperkraft nicht mehr ausreichte und es wurden auch diejenigen wertgeschätzt, die wertvolle Gedanken einbringen konnten oder sich anders intellektuell bewiesen (David und Goliath-Strategie).

Man darf aber nicht vergessen, dass sicher 2 Mio. Jahre vergingen oder mehr, bis diese Intellektualisierung vonstatten ging und unser Stammhirn mit all diesen wertvollen Informationen zwar überlagert, aber nicht etwa ausgeschaltet wird.

Denken Sie einen Moment über diese Zusammenhänge nach und verstehen Sie nach einer Reduktion auf das Wesentliche, dass die gesellschaftlichen Formen des Zusammenlebens nach Außen nur eine Metapher für den ursprünglichen Überlebenskampf sind.

Sicher arbeiten Sie Tag für Tag für die Gesellschaft, den Staat, die Rechtsordnung usw., aber vielmehr noch arbeiten Sie für sich, für Ihre Familie, die nur mit „der Beute“ (ihrem Erfolg) überleben können (Intaktes Familienleben, Einkommen, Geschäftsabschluss, Sozialstatus..). Erkennen Sie sich einmal selbst (cogito meum), wenn Ihnen ein Wettberber das Geschäft oder wenn andere Ihnen Ihren Verdienst oder die Anerkennung streitig machen und sie werden erkennen, dass archaische Mechanismen auftauchen, die Sie nur durch hohe moralische Werte in den Griff bekommen (haben Sie noch nie einen unfairen Wettbewerber förmlich körperlich attackieren wollen? Einen Menschen, der sich selbst erhöhen wollte indem er Ihre Schwächen öffentlich darstellte?

Waren Sie noch nie kurzfristig in einem mentalen Status, in dem Sie kaum noch klar denken konnten vor lauter Wut? ).

Aufgrund dieser unausgelebten Prozesse schüttet der Körper Adrenalin aus, das Sie ohne weiteres nicht wieder loswerden und es schädigt nachhaltig Ihre Gesundheit (Herzinfarkte sind an der Tagesordnung, wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen). Die mentalen Schäden spiegeln sich in Neurosen oder Perversionen wieder, die unsere Gesellschaft in diesen Zeiten nachhaltig prägen und im Internetzeitalter geht die Entwicklung rasend schnell voran.

Das Erkennen der Ziele, die daraus resultierende Motivationsschöpfung und dann die Stress- und Krisenbewältigung im Extremfall ist die Lösung der Zeit, und nur aus diesem Grund haben sich letztendlich die Kampfkünste entwickelt. Es geht darum, gesund zu sein und den hohen moralischen Anforderungen gerecht zu bleiben und trotzdem in der Lage zu sein, selbst unter extremen Stress handlungsfähig zu bleiben.

Dies gilt für jeden Lebensbereich: für die private Situation, für das gesellschaftliche Leben und für das Geschäftsleben im Besonderen, denn Ihr Unterbewusstsein wird nicht zu unterscheiden wissen zwischen dem Stress der Urzeit und dem „Überlebenskampf“ in der heutigen Gesellschaft. Besonders dann nicht, wenn Sie - egal welches Thema - einen hohen Stellenwert beimessen. Wie anders ist es erklärbar, dass sich einige Menschen bei Börsencrashs das Leben nehmen (was wäre die Konsequenz? Eintopf statt Hummer? Golf statt Porsche? Kann man damit nicht mehr weiterleben?), oder einen Liebhaber töten, weil man glaubt die Trennung nicht überleben zu können usw.

Die Kampfkunst ist eine Veredelung dessen, was die Natur uns gelehrt hat; und nur darauf basiert Ihre Überlegenheit.

Teil 4: Transfer auf intellektueller Basis

Jeder körperliche Angriff kann übertragen werden auf einen verbalen Angriff und vice versa. Die Kampfkünste existieren seit ca. 5000 Jahren und jeder Angriff wurde viele Male durchgespielt, sowohl die von einzelnen Personen auf Personen, als auch die Kriegerischen, woraus sich Strategeme entwickelten, die praktisch auf jede Lebenssituation übertragen werden können. Das Fantastische ist, dass jedes Strategem sofort in die Tat umgesetzt werden kann und damit auch einer praktischen Überprüfung standhalten muss.

Taugt es nichts, wird es eliminiert. Mehr noch bietet es dem Ausübenden die Möglichkeit, einer westlichen Verwirrung entgegenzutreten, die (s.o.) gänzlich falsch ist und von der heutigen Wissenschaft (Medizin) mehr und mehr in Abrede gestellt wird: Die Trennung von Körper und Geist.

Sehr oft wird der Autor gefragt, weswegen die Erfolge der Kurse so unglaublich durchschlagend sind, ja oftmals viel durchschlagender, als jahrelange psychotherapeutische Behandlungen. Scherzhaft könnte man sagen, weil die Kampfkünste dieses Wissen seit mehreren tausend Jahren PRAKTISCH ausüben. Die Wahrheit liegt aber wesentlich tiefer. Während ein Mediziner den Körper therapiert und ein Psychotherapeut die Psyche, geht der Martial Arts Master beide Teile gleichzeitig an und gibt darüber hinaus „Hilfe zur Selbsthilfe“ im festen Glauben, dass jeder Mensch sich selbst am besten kennt und auch damit sein bester Lehrmeister/Therapeut ist. Die Martial Art ist damit ein mächtiges Werkzeug, um das nur wenige Ärzte/Therapeuten wissen (dürfen).

Der Autor kennt einige sehr alt erfahrene Alophaten, die dieses Thema aus ihrem großen Erfahrungsschatz beherrschen.

Die Vorteile auf einen Blick (es gibt nie „UND“ sondern nur „MIT“):

Sie erhalten sich gesund ohne den besonderen Aufwand eines Fitness-Studios

Zur gleichen Zeit (MIT) lernen Sie sich und Ihre Familie effektiv zu verteidigen unter extremen Stress kognitives Verhalten zu bewahren wertvolles Transferwissen als Strategeme anzuwenden. Dies alles entsteht aus Ihnen und mit Ihnen. Die Trainer geben Ihnen die Werkzeuge an die Hand.

Der Zusatznutzen:

Es entsteht für Sie ein Netzwerk, das seinesgleichen sucht. Sie erkennen in den vorgestellten Szenarien sich, und wachsen über sich hinaus. Sie erkennen aber auch denjenigen, der mit Ihnen lernt. Sie erkennen ihn so, dass Sie nach dem Seminar genau wissen, was Sie von dem Menschen zu erwarten haben und inwieweit er zu Ihnen passt in geschäftlicher oder privater Beziehung. Keine Überdeckung durch gesellschaftliche Rituale der Erwartung.

Die Bindungen, die der Autor vor Jahrzehnten eingegangen ist, bestehen noch heute, trotz oder gerade wegen vieler Krisen, die sie überstanden haben.

All diese Nutzen führen zu einem anderen, einem besseren Lebensstil, der seinesgleichen sucht. Man muss wirklich sehr lange schreiben um alles zu erklären, was man in einen Kurs erlebt und damit hätte man noch nicht einmal die persönlichen Erlebnisse der einzelnen Teilnehmer, und deren Reflektion auf die Anderen schildern können. Die Wahrheit sieht eben für jeden Menschen anders aus….aber da waren wir ja schon.

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