Das Training mit Kettlebells ist anspruchsvoll, macht Spaß und ist äußerst effektiv. Mit nur einem Gerät hat man praktisch ein komplettes Fitnessstudio dabei und benötigt nur wenig Platz. Jeder, der wenig Zeit in ein Ganzkörpertraining investieren kann oder will, profitiert von diesem umfassenden Rundumfitnesssystem.
Durch dieses nahezu unzerstörbare Trainingsgerät lässt sich mit lediglich ein bis zwei Stunden Training pro Woche oder 10 Minuten täglich eine kaum vergleichbare Rundumfitness erreichen. Man muss schon lange suchen, um ein einziges Trainingsgerät zu finden, das derartig viele Vorteile in sich vereint. Ein intensives Ganzkörperfitnesstraining lässt sich mit einer Kettlebell schon innerhalb von 10 Minuten absolvieren. Auch diejenigen, die viel mit dem Auto unterwegs sind, können überall und jederzeit ihre Fitness verbessern, wenn sie sich eine Kettlebell in den Kofferraum legen.
Alle Übungen, die man mit einer Kurzhantel machen kann, lassen sich mindestens so gut mit einer Kettlebell ausführen, meistens sogar besser. Hinzu kommt, dass bei einer Kettlebell der Massenschwerpunkt stets außerhalb der Hand liegt, was eine zusätzliche Arbeit für die wichtigen Stabilisationsmuskeln erfordert, um das Gewicht auszubalancieren.
Dies fördert wiederum Muskelgruppen, die durch das normale Krafttraining kaum oder nur wenig angesprochen werden. Dazu gehören wichtige Muskelgruppen der inneren Skelettmuskulatur und so genannte Steuermuskeln. Die Skelettmuskulatur ist besonders not-wendig,  um z.B. die Wirbelsäule optimal zu stärken.
Ferner wird durch den dickeren Griff im Vergleich zu Kurzhanteln bei den meisten Übungen die Griffkraft bzw. die Unterarmmuskulatur gut trainiert. Schließlich lässt die einzigartige Form viele ballistische (Schwung-) Übungen zu, die neben einem intensiven Herz-Kreislauftrainingseffekt hervorragend die Schnellkraft und die Explosivität, aber auch das im Sport so wichtige Abbremsen von Bewegungen trainiert.
Durch die Schulung der „Abbremsmuskulatur“ wird insbesondere das Verletzungsrisiko enorm verringert, denn Verletzungen werden sehr oft durch einen zu späten Stopp in der Bewegung hervorgerufen.

Das Einzigartige daran ist, das Kettlebells einem die Ergebnisse ermöglichen, die man sich wünscht.
Sei es nun, dass man Körperfett verlieren, beweglicher oder schlanker, fester ("straffer") und definierter werden möchte, spezifische Kraft für „seinen Sport“ gewinnen möchte, sein Verletzungsrisiko präventiv angehen möchte, den Alltagsstress abbauen, Verspannungen loswerden will und „last not least“ seine Gesundheit optimal aufbauen möchte, für den ist die Kettlebell das richtige Werkzeug dazu. Vom schnellen Kraftgewinn ganz zu schweigen.

Kettlebelltraining bietet u.a. folgende Vorteile:
•    Es ist einfach.
•    Es spart Zeit.
•    Es erfordert kaum Platz und Material.
•    Es lässt sich nahezu überall ausführen.
•    Es ist ganzheitlich.
•    Es ist dynamisch.
•    Es hilft funktionelle Kraft im ganzen Körper zu entwickeln, d. h. Kraft, die man bei vielen Bewegungen im Alltag, Beruf und Sport benötigt und somit besser anwenden kann. Mit Bodybuilding hat das nichts zu tun, da es nicht um den Aufbau von Muskelmasse geht.
•    Es fördert neben der Kraft auch die Ausdauer, die Schnelligkeit, die Koordination, die Beweglichkeit, das Timing, die Konzen-tration und die Körperhaltung.
•    Es macht Spaß.
•    Es wird von führenden Sportwissenschaftlern und Rücken-experten empfohlen.
•    Es fördert deutlich den Abbau von Körperfett.
•    Es fördert die Konzentration und mentale Stärke, weil es anspruchsvoll ist und man sich auf jede einzelne Bewegung genau konzentrieren muss, um die Kugelhantel zu kontrollieren. Dies vergrößert übrigens auch den Trainingseffekt bezogen auf die Bewegungsqualität und den Kraftgewinn.
•    Es ist anders.
•    Es ist bekannt für den so genannten "What the hell-effect" ("Was zur Hölle-Effekt"). Das bedeutet, dass viele Menschen durch Kettlebelltraining bemerken, dass sie plötzlich auch in ganz anderen Bereichen leistungsfähiger werden, ohne diese speziell zu trainieren. So berichten Kraftsportler, dass sie durch das Training mit Kettlebells auf einmal mehr Gewicht heben können (z. B. beim Bankdrücken), obwohl sie längere Zeit gar keine anderen Gewichte mehr angehoben haben. Kampfsportler können plötzlich mehr Kraft bei Schlägen und Tritten entfalten und haben einen festeren Griff. Auch andere bemerken, dass ihnen manche Alltagsbewegungen plötzlich leichter fallen oder dass sie in ihrer Lieblings- oder Hauptsportart auf einmal spürbar besser werden (z. B. schneller, explosiver, wendiger, kraftvoller, beweglicher, ausdauernder).
•    Kurzum: Kettlebelltraining ist eine der effektivsten Rundumfitnessmethoden.

Ich habe Rücken-/Schulterschmerzen. Kann ich trotzdem mit Kettlebells trainieren? Ja, wenn Sie die Erlaubnis von Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten haben. Es gibt viele Gründe, warum besonders Kettlebelltraining bei Rückenschmerzen helfen kann. Dies ist u.a. auch ein Grund, warum es von führenden Sportwissenschaftlern empfohlen wird. Auch unter Schulterpatienten gibt es eine erstaunliche Anzahl derer, die durch Kettlebells schmerzfrei wurden oder eine deutliche Besserung erfahren haben. Vor allem Probleme mit der Rotatorenmanschette scheinen im Sinne einer Besserung gut auf das Training anzusprechen. Suchen Sie sich einen qualifizierten Kettlebelltrainer, der zusätzlich sehr erfahren im Bereich der orthopädischen (auf den Stütz- und Bewegungsapparat bezogenen) Rehabilitation ist.

Wie und wo kann ich das Training mit Kettlebells erlernen? Am besten durch einen zertifizierten und erfahrenen Trainer/Instruktor. kettlebellfitness.de bietet entsprechende Einweisungen an.
Meist genügen schon ein- bis zwei Einheiten oder ein Seminar mit Freunden/Kollegen/Mitsportlern, um im Anschluss selbständig und sicher das Training aufnehmen zu können.

Welches ist die richtige Kettlebellgröße für mich?
Die richtige Einstiegsgröße für den durchschnittlichen Mann beträgt 16 kg. Damit kann man schon jede Menge machen. Im Laufe der Zeit wird man auch auf 24 kg erhöhen können. Dies ist die Standardgröße beim Militär. Sehr kräftige Sportler trainieren auch mit 32 kg-Kettlebells oder schwerer.

Für die durchschnittliche Frau stellen 8 kg die geeignete Einstiegsgröße dar. Kräftige Frauen können sich auch auf 12 oder gar 16 kg hocharbeiten.

Ist Kettlebelltraining gefährlich? Wenn man es nicht von einem erfahrenen Trainer/Instruktor gezeigt bekommt, kann es gefährlich sein, da man neben dem Gewicht auch ständig die Gelenkstellungen des ganzen Körpers während der Übungen unter Kontrolle haben muss. Ohne eine qualifizierte Anleitung kann es zu Über-, Fehlbelastungen oder Verletzungen kommen. Ebenso können sich bestehende körperliche Beschwerden verschlimmern, anstatt verbessern.
Wir bieten aus diesem Grund Seminare an und nur die Übungen, die in den Seminaren ausreichend gezeigt wurden dürfen im „freien Training“ ausgeführt wurden unter Wahrung aller Sicherheitsvorschriften (siehe Hausordnung).