Zitate Mai 2015


Erzähle niemanden deine Pläne, zeige ihnen nur deine Ergebnisse.


Rede nicht darüber wer du einst warst, sei wer du jetzt bist!


Wünsche dir nicht, dass es leichter wird. Wünsche dir lieber, dass du besser wirst!

Dalai Lama


Glaube an deine Kräfte. Wenn du an deine Stärke glaubst, wirst du täglich stärker.
Marie von Ebner-Eschenbach


Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.


Wer alle seine Ziele erreicht hat, hat sie wahrscheinlich zu niedrig gewählt

Herbert von Karajan


Unmöglich - sagt deine Angst, zu viel Risiko - deine Erfahrung, sinnlos - dein Zweifel, versuchs - flüstert dein Herz.

Dr. Wayne Dyer


Mein Ziel ist es nicht, besser zu sein als alle anderen, sondern besser zu sein, als ich es früher war.


Glaub an dein Ziel, sag niemals nie.


Wenn du nicht aufhören kannst daran zu denken, hör nicht auf dafür zu kämpfen.


Alles, was du brauchst, um erfolgreich zu sein, hast du bereits in dir.


Sei mutig dich zu verändern.






Zitate März 2015


Zeig mir wie man kämpft‚ dann zeige ich dir wie man siegt!

Wenn Du stehen bleibst, kannst Du keine Fehler machen. Aber wenn Du stehen bleibst, ist das ein Fehler.

Nur im Wörterbuch steht Erfolg vor Fleiss.

Wer überholen will, muss die Spur wechseln.

Es gibt keine Ausrede, es nicht zu versuchen.

Es ist keine Schande einen Schritt zurückzugehen, aber es ist eine Schande dann keinen Anlauf zu nehmen.

Nur wer Angst hat vor dem Fall, muss ein ganzes Leben kriechen.

Sei dankbar für das, was du hast, während du für das arbeitest, was du willst.

Tue heute etwas, worauf du morgen stolz sein kannst.

Ich träume nicht davon. Ich arbeite dafür.

Gewinne, wenn du kannst. Verliere, wenn du musst. Aber gib niemals auf!

Scheitern ist nicht das Gegenteil von Erfolg. Es ist ein Teil davon.

Aufwachen ist die beste Art, seine Träume wahr zu machen.

Wer weiß, was du morgen schon erreicht hättest, würdest du es heute versuchen.

Ich kann dir zeigen, wo der Zug abfährt. Aber einsteigen musst du selbst!

Aufgeben kannst Du bei der Post!








Zitate von Helmut Schmidt, einem Mann, der wollte, dass man über ihn sagt, dass er seine Pflicht getan habe.

"Natürlich hat Kernkraft ihre Risiken. Es gibt aber keine Energie und nichts auf der Welt ohne Risiken, nicht einmal die Liebe"

(mehr dazu bei vip.de)

"Ehrlichkeit verlangt nicht, dass man alles sagt, was man denkt. Ehrlichkeit verlangt nur, dass man nichts sagt, was man nicht auch denkt."


"Die Glaubwürdigkeit der Politiker war noch nie so gering wie heute. Das liegt nicht zuletzt an einer Gesellschaft, die in die Glotze guckt. Die Politiker reden nur oberflächliches Zeug in Talkshows, weil sie meinen, es sei die Hauptsache, man präge sich ihr Gesicht ein."

"Ich weiß, dass es uns Deutschen nicht dauerhaft gut gehen kann, wenn es anderen europäischen Nationen wesentlich schlechter geht."


"Memoiren sind eine Verleitung, die eigene Nase schöner zu malen, als sie ist."


„Politiker und Journalisten teilen sich das traurige Schicksal, daß sie oft heute schon über Dinge reden, die sie erst morgen ganz verstehen.“

„Von einem 93jährigen Optimismus zu erwarten, ist ein bisschen viel verlangt.“

"Was Wachstum schafft, darf sehr wohl mit Schulden finanziert werden."

„Wenn wir uns überall einmischen wollen, wo himmelschreiendes Unrecht geschieht, dann riskieren wir den Dritten Weltkrieg.“
„In der Krise beweist sich der Charakter.“

„Ich teile die Menschheit in drei Kategorien: Wir normale Menschen, die irgendwann in ihrer Jugend mal Äpfel geklaut haben, die zweite hat eine kleine kriminelle Ader, und die dritte besteht aus Investmentbankern.“

„Unternehmer wird man nicht in fünfzig oder fünfhundert Wochen. Um Unternehmer zu werden, braucht es eine Nacht, neun Monate und vierzig bis fünfzig Jahre Erfahrung.“

„Früher brauchten Unternehmer Wagemut und Augenmaß. Heute brauchen sie Marktforschung und Werbeagenturen.“

„Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden.“

„Märkte sind wie Fallschirme: sie funktionieren nur, wenn sie offen sind.“

„In aktuellen Nachrichten- oder Magazinsendungen gilt das bewährte Motto: lange Fragen und kurze Antworten.“
„Wenn man einen Fehler gemacht hat, muß man sich als erstes fragen, ob man ihn nicht sofort zugeben soll. Leider wird einem das als Schwäche angekreidet.“Zitate Oktober 2015


Pessimisten sind die wahren Lebenskünstler, sie erleben dauernd angenehme Überraschungen.


Marcel Proust

(1871 - 1922), franz. Feuilletonist und Romanautor



Nicht zu viel an Büchern kleben!

Selber, selber, selber erleben!


Heinrich Vierordt

(1855 - 1935), Karlsruher Schriftsteller und Heimatdichter




Unser Leben ist ein Erleben. Es ist so lang, als es Erlebnisse in sich schließt.


Carl Ludwig Schleich

(1859 - 1922), deutscher Arzt, Erfinder der Anästhesie und Schriftsteller




Den Meisten kann nur etwas passieren;

erleben können sie nichts.


Johann Jakob Mohr

(1824 - 1886), deutscher Epigrammatiker, Dramatiker, Aphoristiker, Erzähler und Pädagoge




Wer Schlechtes nicht ertragen kann, wird Gutes nie erleben.


Jüdisches Sprichwort




Kinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit.


Charles Dickens

(1812 - 1870), Pseudonym Boz, englischer Advokatenschreiber,




Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.


Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

(1830 - 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin




Reiche Herzen erleben viel in kurzer Zeit.


Friedrich Spielhagen

(1829 - 1911), deutscher Gymnasiallehrer, Redakteur und Schriftsteller der Gründerzeit




Gib dem Leben nicht mehr Jahre; gib den Jahren mehr Leben.


Unbekannt


Weine nicht vergangenen Stunden nach, sondern freue dich, daß du sie erleben durftest…


Unbekannt








Zitate von Ed Parker für Dezember 2014


The intelligent man is one who has successfully fulfilled many accomplishments, and is yet willing to learn more.”
„Intelligent ist ein Mann, der vieles vollbracht hat und trotzdem den Willen hat weiter zu lernen“

“Traditionalists often study what is taught, not what there is to create.”
Traditionalisten studieren oftmals das, was gelehrt wurde, nicht das, was es noch zu schaffen gibt.

“Although the belt color shows, it doesn’t mean you know.”
Obwohl die Gurtfarbe etwas zeigt, zeigt sie nicht wie viel man weiß.

“To hear is to doubt, to see is to be deceived, but to feel is to believe.”
Hören heisst zweifeln, sehen heisst getäuscht werden fühlen heisst glauben.

“There are no pure styles of karate. Purity comes only when pure knuckles meet pure flesh, no matter who delivers or receives.”
Es gibt keine „reinen Karate“ -Stile. Reinheit entsteht, wenn ungeschützte Fäuste auf ungeschützte Körper treffen, egal wer austeilt oder einsteckt!“

“Flow first, power later.”
Zuerst fliessen, dann Kraft ins Spiel bringen.

“One becomes great when he comes to the realization that what he knows is very little.”
Gross wird dann jemand, wenn er zu der Auffassung gelangt, dass er sehr wenig weiß.

“Condition and guts take over where knowledge and skill end.”
Konditionierung und Mut müssen da übernehmen, wo Wissen und Geschicklichkeit enden.

“Wasted inches are wasted time.”
Verschwendete Zentimeter, sind verschwendete Zeit.

To beat action, meet it.
Brich die Kraft, indem Du Ihr entgegenkommst!

Whatever the attitude, so is the response.
Wie auch immer die Einstellung sein mag, genauso wird die Antwort sein.

Big circles can lead to big trouble.
Grosse Kreise können zu grossen Schwierigkeiten führen!

The man who knows how will always be the student, but the man who knows why will continue to be the instructor.
Der Mann, der weiß wie es funktioniert, bleibt immer ein Student; der Mann der weiss, warum es funktioniert bleibt ein Lehrer.

Many look but few see.
Viele sehen zu, wenige verstehen.

Desire, perspire, acquire.
Begehre, schwitze, nehme es auf!



Zitate November 2012


Vier Menschen schauten das Paradies. Der eine sah es und starb. Der andere schaute und wurde irrsinnig. Der dritte schaute und wurde ein Verräter. Der vierte ging in Frieden und kam zum Frieden.
Talmud
»Lehre«, Sammlung der Gesetze und religiösen Überlieferungen des Judentums nach der Babylonischen Gefangenschaft
 
Unsere Zweifel sind Verräter und häufig die Ursache für den Verlust von Dingen, die wir gewinnen könnten, scheuten wir nicht den Versuch.
William Shakespeare
(1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter
 
Es ist ein Sprichwort fast aller Völker: Man kann das Verratene lieben, aber den Verräter haßt man.
Heinrich Daniel Zschokke
(1771 - 1848), Schweizer Erzähler und Herausgeber der Wochenschrift »Der Schweizerbote«
 
Wehe dem, dessen Verräter an seinem eigenen Tische sitzt.
Aus Irland
 
Verräter sind selbst denen, deren Sache sie dienen, verhaßt.
Publius Cornelius Tacitus
(um 55 - um 120 n. Chr.), römischer Geschichtsschreiber
Quelle: »Annalen« (Annales bzw. ab excessu divi Augusti) – Geschichte des römischen Reiches vom Tod des Augustus (14) bis Nero (68) (etwa zur Hälfte erhalten)

Der Treue hält stand, der Verräter verrät, der Spießer verzweifelt, der Held kämpft.
Julius Fučík
(1903 - 1943; in Plötzensee hingerichtet), tschechischer Journalist und Reporter
Quelle: »Reportage unter dem Strang geschrieben«
 
Den Verrat benutzt man wohl, aber den Verräter liebt man doch nicht.
Aesop
(um 550 v. Chr.), auch Aisopos, griechischer Sklave auf Samos und Fabeldichter

Vom Verräter frißt kein Rabe.
Alter Spruch
 
Der Verräter schläft nicht.
Alter Spruch
Quelle: nach Matthäus, Kapitel 26



Zitate Juni 2014


Respekt


Ansehen und Respekt müssen von selbst kommen; sie sind der Eindruck, den unsere Person auf andere macht.

Jeremias Gotthelf

(1797 - 1854), eigentlich Albert Bitzius, Schweizer Pfarrer und Erzähler


Gesunder Menschenverstand ist, wenn man den Experten mißtraut – mit großem Respekt und von ganzem Herzen.

Unbekannt


Man sollte nicht den Respekt vor dem Gesetz pflegen, sondern vor der Gerechtigkeit.

Henry David Thoreau

(1817 - 1862), US-amerikanischer Philosoph, Naturalist, Schriftsteller und Mystiker

Quelle: »Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat«, 1849


Gemeinsamer Haß bringt Menschen näher zueinander als Liebe, Freundschaft und Respekt.

Anton Pawlowitsch Tschechow

(1860 - 1904), russischer Meister der impressionistischen Erzählung und Dramatiker


Es ist keine Kunst, geistreich zu sein, wenn man vor nichts Respekt hat.

Johann Peter Eckermann

(1792 - 1854), deutscher Schriftsteller, Vertrauter und literarischer Sekretär Goethes; die von ihm herausgegebenen »Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens« entstanden aus seinem persönlichen Umgang mit ihm


Männer, die den Frauen den höchsten Respekt entgegenbringen, kommen ihnen kaum sehr nahe.

Joseph Addison

(1672 - 1719), englischer Diplomat, Gelehrter und Essayist


Es ist wertvoller, stets den Respekt der Menschen, als gelegentlich ihre Bewunderung zu haben.

Jean-Jacques Rousseau

(1712 - 1778), französisch-schweizerischer Moralphilosoph, Dichter und Musiker

Quelle: »Emile oder über die Erziehung«, 1762, pädagogisches Hauptwerk Jean-Jacques Rousseaus


Die heutige Jugend ist gräßlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren.

Oscar Wilde

(1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Respektspersonen sind die, die sich deinen Respekt
verdient haben.

Unbekannt


Als erstes im Bankwesen lernt man den Respekt vor Nullen.

Carl Fürstenberg

(1850 - 1933), deutscher Bankier, Inhaber der Berliner Handelsgesellschaft


Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler.

Ralph Waldo Emerson

(1803 - 1882), US-amerikanischer Geistlicher, Lehrer, Philosoph und Essayist


Gewalt endet dort, wo Respekt beginnt.

Unbekannt


Respekt zu bezeugen ist heutzutage fast ebenso schwer, wie Respekt zu verdienen.

Joseph Joubert

(1754 - 1824), französischer Moralist




Zitate Mai 2014


Hallo Kenpoists!

Sicher habt Ihr Euch schon einmal die Frage gestellt, was Kenpo von der japanischen Kultur hat oder was es mit Karate zu hat?
Ein grosser Meister dieser Kunst hat es formuliert wie kein Zweiter.
Viel Spaß beim lesen.
TCB/S
Robert

Frei nach Wikipedia:

Die 20 Regeln des Karate (frei nach Wikipedia)

In Japan werden die von Gichin Funakoshi aufgestellten 20 Regeln des für Karateka angemessenen Verhaltens als Shōtō Nijū Kun (jap. 松濤二十訓, wörtlich die 20 Regeln von Shōtō, wobei Shōtō der Künstlername Funakoshis war) oder als Karate Nijū Kajō (jap. 空手二十箇条, wörtlich die 20 Paragraphen des Karate) bezeichnet. Im deutschen Karate vermischt sich der Begriff häufig mit dem der Dōjōkun, die eigentlich nur fünf zentrale Regeln umfassen und lange vor Funakoshi und mit Bezug auf alle Kampfkünste vermutlich von buddhistischen Mönchen in Indien aufgestellt wurden.

1) Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.
     一、空手は礼に初まり礼に終ることを忘るな 。
     karate wa rei ni hajimari rei ni owaru koto o wasuru na

2) Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.
     二、空手に先手無し 。
     karate ni sente nashi

3) Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.
     三、空手は義の補け。
     karate wa gi no tasuke

4) Erkenne zuerst dich selbst, dann den anderen.
     四、先づ自己を知れ而して他を知れ。
     mazu jiko o shire shikoshite hoka o shire

5) Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik.
     五、技術より心術。
     gijutsu yori shinjutsu

6) Es geht einzig darum, den Geist zu befreien.
     六、心は放たん事を要す。
     kokoro wa hanatan koto o yōsu

7) Unglück geschieht immer durch Unachtsamkeit.
     七、禍は懈怠に生ず。
     wazawai wa ketai ni shōzu

8) Denke nicht, dass Karate nur im Dōjō stattfindet.
     八、道場のみの空手と思うな。
     dōjō nomi no karate to omou na

9) Karate üben heißt, es ein Leben lang zu tun.
     九、空手の修行は一生である。
     karate no shūgyō wa isshō dearu

10) Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, dann wirst du geistige Reife erlangen.
     十、凡ゆるものを空手化せ其処に妙味あり。
     arayuru mono o karate kase soko ni myōmi ari

11) Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig warm hältst.
     十一、空手は湯の如く絶えず熱を与えざれば元の水に返る。
     karate wa yu no gotoku taezu netsu o ataezareba moto no mizu ni kaeru

12) Denke nicht an das Gewinnen, doch denke darüber nach, wie man nicht verliert.
     十二、勝つ考えは持つな、負けぬ考えは必要。
     katsu kangae wa motsu na, makenu kangae wa hitsuyō

13) Wandle dich abhängig vom Gegner.
     十三、敵に因って転化せよ。
     teki ni yotte tenka seyo

14) Der Kampf hängt von der Handhabung des Treffens und des Nicht-Treffens ab.
     十四、戦は虚実の操縦如何にあり。
     ikusa wa kyojitsu no sōjū ikan ni ari

15) Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor.
     十五、人の手足を劔と思え。
     hito no teashi o ken to omoe

16) Sobald man vor die Tür tritt, findet man eine Vielzahl von Feinden vor.
     十六、男子門を出づれば百万の敵あり。
     danshi mon o izureba hyakuman no teki ari

17) Feste Stellungen gibt es für Anfänger, später bewegt man sich natürlich.
     十七、構えは初心者に、あとは自然体。
     kamae wa shoshinsha ni, ato wa shizentai

18) Die Kata darf nicht verändert werden, im Kampf jedoch gilt das Gegenteil.
     十八、型は正しく、実戦は別もの。
     kata wa tadashiku, jissen wa betsu mono

19) Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung.
     十九、力の強弱、体の伸縮、技の緩急を忘るな。
     chikara no kyōjaku, karada no shinshuku, waza no kankyū o wasuru na

20) Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem.
     二十、常に思念工夫せよ。
     tsune ni shinen kufū seyo




Zitate April 2014


Lernen tut weh.

Aristoteles

(384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph, Schüler Platos, Lehrer Alexanders des Großen von Makedonien

 


Besserwisser brauchen nichts zu lernen.

Unbekannt

 


Wir lernen viel und wissen wenig.

Carl Ludwig von Knebel

(1744 - 1834), deutscher Lyriker und Übersetzer


Wer dem Lernen ergeben, gewinnt täglich.

Laotse

(6. oder 4. - 3. Jh. v. Chr.), eigentlich Laozi, nur legendenhaft faßbarer chinesischer Philosoph, Begründer des Taoismus, Laotse bedeutet 'der Alte' und sein Sippenname war 'Li Erl'

Quelle: »Tao-te-King (Daudedsching)«

 


Erst lernen, dann selbständig denken.

Talmud

»Lehre«, Sammlung der Gesetze und religiösen Überlieferungen des Judentums nach der Babylonischen Gefangenschaft

 


Etwas vergessen lernen, ist ebenso wichtig, wie etwas
behalten lernen.

Prentice Mulford

(1834 - 1891, auf einem Boot vor Long Island treibend), US-amerikanischer Journalist, Erzieher, Goldgräber und Warenhausbesitzer

 


Wollen läßt sich nicht lernen.

Lucius Annaeus Seneca

(ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr.), römischer Politiker, Rhetor, Philosoph und Schriftsteller

 


Das Lernen hat kein Narr erfunden.

Sprichwort


Lernen ist oft leichter als vergessen.

Unbekannt

Quelle: Aus den »Fliegenden Blättern«, humoristisch-satirische Zeitschrift, erschienen 1845-1928 bei Braun & Schneider, München – Originaltext –


Das Lernen ist ein Schleifstein der Persönlichkeit.

Zhu Xi

(1130 - 1200), auch Tschuhi oder Tschu Hi, chinesischer Philosoph, gilt heute als Begründer des Neokonfuzianismus

 


Lehren heißt: die Dinge zweimal lernen.

Joseph Joubert

(1754 - 1824), französischer Moralist

Quelle: »Gedanken, Versuche und Maximen« (übers. v. Franz Graf Pocci), München, 1851


Recht ist es, vom Feind zu lernen.

Ovid

(43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epike


Lernen muß man mit dem ganzen Körper.

Johann Friedrich Oberlin

(1740 - 1826), Pfarrer aus dem Elsaß

 




Zitate März 2014


Weder das Prestige deines Themas, noch die Macht deiner Instrumente, die Breite deiner Kenntnisse und die Sorgfalt deiner Planung werden jemals die Originalität deines Denkens und die Schärfe deiner Beobachtungen ersetzen.

Unbekannt

Quelle: Inschrift am Eingang des Instituts für Experimentelle Medizin und Chirurgie in Montreal, Canada

 


Dann der Ehrgeiz – er trachtet einzig nach Prestige und Ansehen, während doch Du, und zwar Du allein, es bist, dem Ehre gebührt und Ruhm in Ewigkeit.

Augustinus Aurelius

(354 - 430), Bischof von Hippo, Philosoph, Kirchenvater und Heiliger

Quelle: »Bekenntnisse«, Zweites Buch, »Über die Laster«

 



Prestige ist etwas furchtbar Lästiges, an dem man schwer zu tragen hat und das man leicht satt wird.

Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck

(1815 - 1898), preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

 



Nenn's Glück, Herz, Liebe, Gott! Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch.

Johann Wolfgang von Goethe

(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann

 



Titel sind Schall und Rauch, Kronen sind nichtige Dinge.

Daniel Defoe

(1660 - 1731), eigentlich Daniel De Foe, englischer Erzähler und Romanschriftsteller, griff mit zahlreichen Pamphleten in aktuell politische und religiöse Auseinandersetzungen ein



Zitate Februar  2014

 

UNMÖGLICH


Der Blick auf die kleinen Vorteile macht große Leistungen unmöglich.

Konfuzius

(551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph


Besäßen die Menschen Beharrlichkeit,
so wäre ihnen fast nichts unmöglich.

Ta-Yü mo

(1167 - 1230)


Man muß einzeln versuchen, was im
ganzen unmöglich werden möchte.

Johann Wolfgang von Goethe

(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann


Das Wort ›unmöglich‹ gibt es nur im Wörterbuch von Narren.

Napoleon I. Bonaparte

(1769 - 1821), französischer Feldherr und Politiker, Kaiser der Franzosen von 1804 - 1814/15


Unmöglich ist alles, bis es einer tut.

Unbekannt


Bei Gott ist kein Ding unmöglich.

Bibel

griechisch tà biblia »die Bücher«, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit

Quelle: Psalm 103.8

 


Zu glauben, daß etwas unmöglich ist, macht es unmöglich.

Aus Frankreich

Quelle: Altfranzösische Ansicht

 


Es ist eines der tiefsten Worte: Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Gott ist die Möglichkeit aller Möglichkeiten.

Christian Morgenstern

(1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

 


MÖGLICH


Du hast mehr Möglichkeiten als du denkst; ganz zu schweigen von den Möglichkeiten, die Gott mit dir hat.

Unbekannt

Quelle: Motto der Münster-Schwarzacher Mönche


Wir brauchen keine Menschen, die bei Möglichkeiten direkt Schwierigkeiten sehen, sondern Menschen, die bei Schwierigkeiten Möglichkeiten sehen.

Unbekannt


Fortwährend hinter angenehmen Erwartungen schleichen die unangenehmen Möglichkeiten.

Wilhelm Busch

(1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller


Plausible Unmöglichkeiten sollten unplausiblen Möglichkeiten vorgezogen werden.

Aristoteles

(384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph, Schüler Platos, Lehrer Alexanders des Großen von Makedonien


Unsere Sehnsüchte sind unsere Möglichkeiten.

Robert Browning

(1812 - 1889), englischer Dichter



 


Zitate Januar 2014


Vorsätze

Der gute Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt, aber selten geritten wird.
Aus Mexiko

Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.
Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker

Der morgige Tag ist der Friedhof der guten Vorsätze von heute.
Sprichwort

Gute Vorsätze müssen durchaus nicht von Ohnmacht abzustammen scheinen, wenn sie gute Früchte tragen sollen. Kraft muß sie empfangen und gebären, Kraft muß sie erziehen und begleiten.
Friedrich von Gentz (1764 - 1832), deutscher Publizist, k.u.k. Hofrat
Quelle: »Politische Schriften«

Gute Vorsätze sind nutzlose Versuche, in wissenschaftliche Gesetze einzugreifen. Ihr Ursprung ist pure Eitelkeit. Ihr Resultat gleich null.
Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Es ist eine fatale Geschichte um gute Vorsätze – sie werden immer zu spät gefaßt.
Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor
Quelle: »Weisheiten von Oscar Wilde«, übers. v. Dr. Paul Wertheimer, Wien und Leipzig, Wiener Verlag, 1920

Gute Vorsätze sind Schecks, auf eine Bank ausgestellt, bei der man kein Konto hat.
Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Pläne machen und Vorsätze fassen bringt viel gute Empfindungen mit sich.
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Gute Vorsätze sind grüne Früchte, die abfallen, ehe sie reif sind.
Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

Sinn und Zweck der meisten Gebete ist es, einen Vorschuß auf gute Vorsätze herauszuschinden.
Unbekannt

TUN

„Ich kann es tun" ist niemals so überzeugend wie „ich habe es getan"
Ed Parker

Es ist viel besser nichts zu tun, als Nichtiges zu tun.
Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1828 - 1910), russischer Erzähler und Romanautor

Der sicherste Weg, etwas zu tun,
ist das Versprechen, es nicht zu tun.
Mark Twain (1835 - 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker
Quelle: »Tom Sawyers Abenteuer«, 1876

Was sich zu tun lohnt, lohnt sich, gut zu tun.
Philip Dormer Stanhope Lord Chesterfield (1694 - 1773), englischer Staatsmann und Schriftsteller

Sagen und tun ist zweierlei.
Deutsches Sprichwort

Es gibt viel zu tun, tun wir's ihnen an.
Unbekannt

Tun, was man tun soll, heißt nicht,
tun, was Freude macht.
Honoré de Balzac (1799 - 1850), französischer Philosoph und Romanautor
Quelle: »Das Medium des Mesmeriseur«

Am Tun liegt alles.
John Ruskin (1819 - 1900), englischer Kunstkritiker, Sozialökonom und Sozialreformer
Quelle: »Breviere ausländischer Denker und Dichter. Band III: Worte Ruskins (Der Kranz von Olivenzweigen)«, hg. v. Carl Hagemann und Edgar Alfred Regener, Minden i. Westf.: J.C.C. Bruns' Verlag, o.J.




Zitate Oktober


Menschen wollen Krieg, der Krieg will Menschen.

Graffito


Jeder Krieg ist eine Niederlage. Denn Krieg vernichtet Leben.

Kurt Tucholsky

(1890 - 1935 (Freitod)), Pseudonyme Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel, deutscher Schriftsteller und Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift »Die Schaubühne«


Krieg ist ein Problem; nicht die Lösung.

Unbekannt


Schlimmer als der Krieg ist die Furcht vor dem Krieg.

Lucius Annaeus Seneca

(ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr.), römischer Politiker, Rhetor, Philosoph und Schriftsteller


Krieg ist leichter angefangen als beendet.

Napoleon I. Bonaparte

(1769 - 1821), französischer Feldherr und Politiker, Kaiser der Franzosen von 1804 - 1814/15


Die Rede des Narren führt zum Zank, und sein Mund ruft auf zur Schlägerei.

Bibel

griechisch tà biblia »die Bücher«, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit

Quelle: Sprüche Salomos 18.6



Nach einer alten Redensart beginnt eine Schlägerei erst mit dem zweiten Hieb.

Deutsches Sprichwort


Man verkürzt und erspart sich unzählige Auseinandersetzungen, wenn man von bestimmten Leuten annimmt, sie seien unfähig, vernünftig zu reden, und alles verwirft, was sie sagen, gesagt haben und sagen werden.

Jean de La Bruyére

(1645 - 1696), bedeutender Vertreter der französischen Moralisten und Aphoristiker



Ärztin an den Türsteher:„Gewinnen Sie auch manchmal eine Schlägerei?“

Anwort:“Kann man denn eine Schlägerei gewinnen?“

Frei nach: Patrick Swayze In Roadhouse


Zitate September

Wir alle bewundern einen guten Verlierer – solange wir's nicht selber sind.
Unbekannt

Der Sieger hat immer einen Plan, der Verlierer immer eine Ausrede!
Unbekannt

In der Liebe gilt es wie im Krieg: Wehe dem Verlierer.
Napoleon I. Bonaparte
(1769 - 1821), französischer Feldherr und Politiker, Kaiser der Franzosen von 1804 - 1814/15

Niemand ist ein Verlierer, wenn er Freunde hat.
George Plantagenet, 1. Duke of Clarence (1449 - 1478), Prinz von England

Die Sieger sind Könige, und die Verlierer sind Banditen.
Aus China

Der Zweite ist der erste Verlierer.
Deutsches Sprichwort

Es ist keine Sünde, ein Dummkopf zu sein, aber die größten Sünden werden von Dummköpfen begangen.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, (1830 - 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Quelle: »Aphorismen«, 1911

Ein Dummkopf und sein Geld sind bald getrennt.
Aus England

Ein Kluger kann sich dummstellen, ein Dummkopf wirkt überzeugender.
Unbekannt

Besser Streit mit dem Klugen als Freundschaft mit dem Dummkopf.
Aus Malaysia

Ein Dummkopf hat mehr Einfälle, als ein Weiser vorhersehen kann.
Joseph Conrad, (1857 - 1924), eigentlich Theodor Jósef Konrad Korzeniowski, englischer Kapitän und Erzähler polnischer Herkunft

Es gibt keinen Rat für einen Dummkopf.
Denis Diderot, (1713 - 1784), französischer Philosoph der Aufklärung, Schriftsteller, Enzyklopädist, Literatur- und Kunsttheoretiker
Quelle: »Gespräche eines Vaters mit seinen Kindern«

Leicht hats ein Dummkopf unter Hasenfüßen.
Iwan Sergejewitsch Turgenjew, (1818 - 1883), russischer Erzähler und Dramatiker
Quelle: »Dummheit«

Erfolg oder Versagen ist viel eher die Folge unserer geistigen Einstellung als das Ergebnis unserer geistigen Fähigkeiten.
Sir Walter Scott, (1771 - 1832), schottischer Jurist, Historienromanschriftsteller und Balladensammler

Nicht der Sieg über den Gegner ist das höchste Ziel, sondern der Sieg über sich selbst.
Fernöstliche Weisheit

Nach dem Sieg hast du mehr Feinde.
Marcus Tullius Cicero, (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Es ist leicht zu siegen, doch schwer den Sieg zu bewahren.
Aus China

Der schwerste Sieg, aber auch der wichtigste, ist der Sieg über sich selber.
Altgriechisches Sprichwort

Den Sieg erringt sich überall der Kluge.
Sophokles, (496 - 405/6 v. Chr.), griechischer Flottenbefehlshaber, Tragödiendichter und Schauspieler, bekleidete zeitweise hohe Staatsämter

Für den Sieg gibt es keinen Ersatz!
Unbekannt

Der gefährlichste Augenblick kommt mit dem Sieg.
Napoleon I. Bonaparte, (1769 - 1821), französischer Feldherr und Politiker, Kaiser der Franzosen von 1804 - 1814/15

Wer den Sieg behält, der hat Recht.
Deutsches Sprichwort

Seid im Sieg nicht überheblich!
Plato, (427 - 348 od. 347 v. Chr.), lateinisch Platon, griechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie

Seid im Sieg nicht überheblich!
Plato, (427 - 348 od. 347 v. Chr.), lateinisch Platon, griechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie

Dem Sieg folgt Freude.
Aus Hawai


Zitate August

Kreativität: Vergnügen, das sich als Arbeit verkaufen läßt.
Kalenderspruch

Der Mensch wird schöpferisch in Verbindung mit Gott.
Paul Olaf Bodding
(1865 - 1938), norwegischer Missionar und Sprachwissenschaftler

Schöpferisch tätig sein heißt, etwas Ureigenes aus sich selbst herausgeben.
Jean Baptiste Henri Lacordaire
(1802 - 1861), im Orden: Dominique, französischer Kanzelredner, ursprünglich Advokat und zeitweise Politiker

Kreativität ist nicht nur Inspiration, sondern auch Transpiration.
Thomas Alva Edison
(1847 - 1931), US-amerikanischer Erfinder, Entdecker des glühelektrischen Effekts

Kreativität erwächst aus Widrigkeiten
Unbekannt

Prahle nie mit erborgtem Schimmer, Spott ist sonst dein Lohn.
Aesop
(um 550 v. Chr.), auch Aisopos, griechischer Sklave auf Samos und Fabeldichter

Böses Gewerbe bringt bösen Lohn.
Johann Christoph Friedrich von Schiller
(1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker
Quelle: »Wallensteins Lager«, 1798

Anerkennung ist der Lohn für Leistung.
Marcus Tullius Cicero
(106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann


Zitate Juli

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.
Marcus Aurelius

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carre

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.
Lucius Annaeus Seneca

Die Zeit verweilt lange genug für denjenigen, der sie nutzen will.
Leonardo da Vinci

Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.
Mark Twain

Alle wollen alt werden, aber keiner will es sein.
Gustav Knuth

Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.
Curt Goetz

Wenn man genug Erfahrungen gesammelt hat, ist man zu alt, sie auszunutzen.
William Somerset Maugham

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.
Konfuzius

Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben.
Konfuzius

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.
Molière

Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun.
Johann Wolfgang von Goethe


ZITATE JUNI

"Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es.
Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft. Beginne es jetzt."
Frei nach Johann Wolfgang von Goethe

Wer Mut zeigt, macht Mut.
Adolf Kolping(1813 - 1865), genannt Gesellenvater, deutscher katholischer Theologe (Kolpingwerk)

Männer mit Grundsätzen haben Mut.
Aus China

Die Gefahr erhöht den Mut.
William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter
Quelle: »König Johann«, übers. v. A.W. v. Schlegel und Ludwig Tieck, Berlin: G. Reimer, 1839

Selbstdenken ist der höchste Mut.
Bettina von Arnim (1785 - 1859), deutsche Schriftstellerin, eigentlich Anna Elisabeth von Arnim, Schwester des Philosophen Clemens Brentan

Der gesunde Menschenverstand ist der Menschheit Genie.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: »Maximen und Reflexionen«, nach den Handschriften des Goethe- und Schiller Archivs, Verlag der Goethe-Gesellschaft, Weimar, 1907

Ein Durchsetzer ist ein Genie.
Thomas Alva Edison (1847 - 1931), US-amerikanischer Erfinder, Entdecker des glühelektrischen Effekts

Talent ist Form, Genie Stoff.
Karl Ferdinand Gutzkow (1811 - 1878), deutscher Schriftsteller und Journalist, Pseudonym: El Bulwer
Quelle: Über Goethe

Vertrauen ist Magie.
Friedrich Rittelmeyer (1872 - 1938), deutscher evangelischer Theologe

Wer von den hochgelegenen sicheren Plätzen unserer Zivilisation herabblickt, hat es leicht, die Unvollkommenheit und Bedeutungslosigkeit der Magie zu belächeln.
Unbekannt

Magie ist keine Zauberei.
Marcus Vipsanius Agrippa
(63 v. Chr. - 12 n. Chr.), römischer Feldherr und Staatsmann, Freund und Schwiegersohn des Kaisers Augustus, siegte 31 v.Chr. mit der Flotte des Augustus bei Aktium, ließ Bauwerke in Rom (Wasserleitungen, Thermen, Pantheon) errichten. Die Ergebnisse seiner Reichsvermessungen wurden in einer Weltkarte verwertet. Quelle: 2003 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus


Zitat Ed Parker

"When I am gone, I hope that people won't try to traditionalise my Art. I want you to always remember that Kenpo will always be the Art of Perpetual Change. If you remember this, then the Art will never become obsolete because it will change with the times. While the ignorant refuse to study and the intelligent never stop, we should always be mindful of the fact that our reward in life is proportionate with the contributions we make. A true Martial Artist is not one who fears change, but one who causes it to happen. To live is to change, and to obtain perfection is to have changed often."
Quelle:http://www.kenpo.com.au/index_3.html


Zitate für Mai

Politik und dumme Sprüche
kommen aus derselben Küche.
Kalenderspruch


Gar mancher kommt trotz vielem Lesen
mit dem Verständnis in die Brüche;
wohl hat er die Sprüche der Weisheit gelesen,
doch nicht verstanden die Weisheit der Sprüche.
Friedrich Martin von Bodenstedt
(1819 - 1892), deutscher Philologe, Übersetzer und Intendant in Meiningen


Nicht vor des Toren
Verpichten Ohren
Sprich deine Sprüche;
Sie sind verloren!
Georg Friedrich Daumer
(1800 - 1875), deutscher Schriftsteller und Religionsphilosoph, zeitweise Erzieher Kaspar Hausers; heftiger Gegner des Christentums, zu dem er aber wieder zurückkehrte, schrieb Gedichte und übertrug formsicher orientalische Lyrik
Quelle: »Hafis«, 1845


Nur eine Weisheit führt zum Ziele,
Doch ihrer Sprüche gibt es viele.
Friedrich Martin von Bodenstedt
(1819 - 1892), deutscher Philologe, Übersetzer und Intendant in Meiningen


Nicht die Sprüche sind es, woran es fehlt; die Bücher sind voll davon. Woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden.
Epiktet
(um 50 n. Chr. - 138), griechisch: Epiktetos, griechischer Stoiker und Philosoph, Sklave, nach Neros Tod freigelassen; gründete in Nikopolis eine Philosophenschule der Stoa, seine Lehre war von großem Einfluß auf das frühe Christentum


Alle Sprüche und Wahrheiten sagen alles und sagen nichts, nehmen mit der einen Hand, was sie mit der anderen geben, und eben darum sind sie keine positiven Gesetze.
Matthias Claudius
(1740 - 1815), deutscher Dichter, Redakteur, Erzähler und Herausgeber des Wandsbecker Boten, Pseudonym Asmus


Nicht umzukehren ist des Schicksals Spruch.
William Shakespeare
(1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter



Zitate für März und April

Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Mißerfolg es jedem recht machen zu wollen.
Plato (427 - 348 od. 347 v. Chr.), lateinisch Platon, griechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie


Erfolg ist etwas für die Dummen. Nur durch Mißerfolge wächst man.
Unbekannt


Der Erfolg hat viele Väter. Der Mißerfolg ist ein Waisenkind.
Richard Cobden (1804 - 1865), englischer Nationalökonom


Der Erfolg ist das Kind des Wagemuts.
Unbekannt


Der Erfolg ist der Lehrer der Toren!
Titus Livius (59 v. Chr. - 17 n. Chr.), römischer Geschichtsschreiber
Quelle: »Römische Geschichte«, in drei Bänden, 1854-1856


Ein Kompromiß ist immer ein vorläufiger Erfolg.
Aus China


Es gibt Leistung ohne Erfolg, aber keinen Erfolg ohne Leistung.
François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 - 1680), französischer Offizier, Diplomat und Schriftsteller


Der Erfolg beurteilt die Tat.
Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker


Wer nicht ermüdet, hat Erfolg.
Aus Portugal


Der Erfolg macht selten Freunde.
Luc de Clapiers Vauvenargues (1715 - 1747), Marquis de, französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Quelle: »Betrachtungen und Maximen«, 1746


Erfolg ist eine ständige Baustelle.
Kalenderspruch


Nichts ist überzeugender als Erfolg.
Leopold von Ranke (1795 - 1886), Berliner Historiker


Am Mute hängt der Erfolg.
Theodor Fontane (1819 - 1898), deutscher Journalist, Erzähler und Theaterkritiker
Quelle: »Stine«, 1890


Erfolg verbindet, Mißerfolg trennt.
Alter Spruch


Ohne Charakter kein Erfolg.
Unbekannt


Erfolg erzeugt Erfolg, wie Geld das Geld.
Nicolas Chamfort (1741 - 1790), eigentlich Sébastien Roch Nicolas de Chamfort, französischer Dramatiker, Mitglied der Académie Française
Quelle: »Maximen und Gedanken (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes)«, 1795



Zitate Februar

Eine Auswahl indiansicher Sprichwörter

Wenn man schnell vorankommen will, muss man allein gehen. Wen man weit kommen will, muss man zusammen gehen…”
indianisches Sprichwort


—————————————————————-

Alles was du in deinem Leben und Dasein einmal an
Ungerechtigkeiten, Lügen, Betrug, Kälte und Unwissenheit anderen
Menschen zugefügt hast, kommt wieder zu dir zurück in sieben Jahren
Unbekannten Ursprungs

—————————————————————-

Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,
ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.

In einem guten Gedanken ist Gutes für alle Menschen

Nur der Mensch ist weise in dessen Herzen mehr Träume sind, als die Realität zerstören kann.
Cherokee Sprichwort

“Menschen die nur arbeiten, finden keine Zeit zum Träumen. Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit.”
Smohalla, Nez Percé,

Selbstverwirklichung

Kein Mensch beginnt zu sein, bevor er
seine Vision empfangen hat.
Spruch der Ojibway

Menschen die nur arbeiten, finden keine Zeit zum Träumen.
Nur wer träumt gelangt zur Weisheit.
(Smohalla, Nez Percé)

 Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems…
indianisches Sprichwort

” Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd”

“Ihr könnt genausogut erwarten, dass die Flüsse rückwärts fließen, als dass ein Mensch, der frei geboren wurde, damit zufrieden ist, eingepfercht zu leben, ohne Freiheit, zu gehen, wohin er beliebt!”
Chief Joseph (Nez Percé),

Wer etwas zu erreichen sucht, findet einen Weg.
Wer etwas nicht will, findet Ausreden.
Unbekannt

Zitate Januar

Späte Reu' macht Schaden neu.
Deutsches Sprichwort

Jeden Tag beginnt das Leben neu.
Unbekannt

Die Sonne scheint jeden Tag neu.
Heraklit von Ephesus (etwa 540 - 480 v. Chr.), auch Herakleitos, griechischer Philosoph, »Der weinende Philosoph« genannt

Lüge und Untreu ist jeden Morgen neu.
Sprichwort

Die Freiheit ist alt und der Despotismus ist neu.
Anne Louise Germaine de Staël (1766 - 1817), genannt Madame de Staël, französisch-schweizerische Autorin

Der Glaube ist beständig neu mit jedem neuen Gläubigen, wie die Natur beständig neu ist mit jedem, der sie neu sieht.
Paul Ernst (1866 - 1933), deutscher Essayist, Novellist, Dramaturg und Versepiker

Neu und freier wird das Herz durch besiegte Leiden.
Johann Gottfried von Herder (1744 - 1803), deutscher Kulturphilosoph, Theologe, Ästhetiker, Dichter und Übersetzer

Viele Menschen leben so vorsichtig, daß sie wie "neu" sterben.
Unbekannt

Die Natur ist immer neu, wenn das Auge frisch bleibt.
Max von Eyth (1836 - 1906); deutscher Ingenieur und Schriftsteller, gründete 1885 die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft in Berlin, neben technischen Untersuchungen verfaßte er autobiografische Berichte, volkstümliche Romane und lebendige Erzählungen aus der Welt der Technik

Siege oder Niederlagen,
immer gilt es neu zu wagen.
Richard Fedor Leopold Dehmel (1863 - 1920), deutscher Dichter, Lyriker, Dramatiker und Kinderbuchautor

Das Neue daran ist nicht gut, und das Gute daran ist nicht neu.
Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Am Ende wird alles gut; ist es nicht gut, ist es auch noch nicht das Ende!
Unbekannt

Zitate Dezember

Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
merkt ich und den Brauch,
und mit Geistesstärke
tu ich Wunder auch.

Walle! walle
Manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
bist schon lange Knecht gewesen:
nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
oben sei ein Kopf,
eile nun und gehe
mit dem Wassertopf!

Walle! walle
manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Seht, er läuft zum Ufer nieder,
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
und mit Blitzesschnelle wieder
ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
voll mit Wasser füllt!

Stehe! stehe!
denn wir haben
deiner Gaben
vollgemessen! -
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!

Ach, das Wort, worauf am Ende
er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
bringt er schnell herein,
Ach! und hundert Flüsse
stürzen auf mich ein.

Nein, nicht länger
kann ichs lassen;
will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Mine! welche Blicke!

O du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
steh doch wieder still!

Willst am Ende
gar nicht lassen?
Will dich fassen,
will dich halten
und das alte Holz behende
mit dem scharfen Beile spalten.

Seht da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
gleich, o Kobold, liegst du nieder;
krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich, brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
und ich atme frei!

Wehe! wehe!
Beide Teile
stehn in Eile
schon als Knechte
völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

Und sie laufen! Naß und nässer
wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! - 
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.

"In die Ecke,
Besen, Besen!
Seids gewesen.
Denn als Geister
ruft euch nur zu diesem Zwecke,
erst hervor der alte Meister."


Johann Wolfgang von Goethe



Zitate November

Tätigkeit vortäuschen ist anstrengender als es wirklich zu tun.
Unbekannt

Fleiß kann man vortäuschen, faul muß man schon selber sein...
Quelle : Spruch auf einer Beamtentasse

Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
Fernöstliche Weisheit

Alte Menschen favorisieren das Kurzeit-Gedächtnis gegenüber dem Langzeitgedächtnis. Es erleichtert eine positive Lebensbilanz.
Unbekannt

Wer in seiner Jugend ein starkes Gedächtnis hatte und in seinen späteren Jahren es verliert, der merke wohl auf, wie es mit seinem Herzen steht. Denn vielleicht hat nicht der Geist da nachgelassen, sondern nur eine Saite des Herzens. Je stolzer und von sich eingenommener man wird, desto mehr verliert sich jene Innigkeit der Seele, die aufmerkt und behält. Schwaches Gedächtnis kann auch armes Gemüt sein.
Karl Ferdinand Gutzkow, (1811 - 1878), deutscher Schriftsteller und Journalist, Pseudonym: El Bulwer
Quelle : »Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche«, Stuttgart: Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung, 1869

Der Glückliche verliert das Gedächtnis.
Deutsches Sprichwort

Das größte Denkmal ist das Gedächtnis.
Perikles, (um 500 - 429 v. Chr.), athenischer Politiker und Feldherr
Quelle : »Rede auf die Gefallenen«, 431/430 v. Chr.

Was gefällt, bleibt im Gedächtnis.
Friedrich II., der Große, (1712 - 1786), preußischer König, genannt »Der alte Fritz«
Quelle : »Lichtstrahlen aus Friedrichs des Großen Schriften«, 1886

Je schlechter das Gedächtnis, um so besser das Gewissen.
Unbekannt

Mein Gedächtnis ist das Ding, mit dem ich vergesse.
Stilblüte


Zitate September

Verleumdung

Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.
Giacomo Girolamo Casanova, (1725 - 1798), Chevalier de Seingalt, wie er sich selber adelte, italienischer Abenteurer und Schriftsteller
Quelle : »Casanovas Memoiren« (1850 - 1851)

Verleumdung ist die Erleichterung der Bösartigkeit.
Joseph Joubert, (1754 - 1824), französischer Moralist

Die Verleumdung ist schnell und die Wahrheit langsam.
Voltaire, (1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller
Quelle : An Chrétien-Guillaume de Lamoignon de Malesherbes am 24. Februar 1754

"Man sagt" ist meist der Beginn einer Verleumdung.
Aus den »Fliegenden Blättern«, humoristisch-satirische Zeitschrift, die von 1844 - 1944 in München erschien

Es gibt etwas, was noch schlimmer ist als die Verleumdung: die Wahrheit.
Charles Maurice de Talleyrand, (1754 - 1838), französischer Bischof, Staatsmann und Außenminister

Leichtfüßig eilt die Verleumdung;
die Anerkennung schleicht an Krücken.
Aus den »Fliegenden Blättern«, humoristisch-satirische Zeitschrift, die von 1844 - 1944 in München erschien

Feind

Ist der Feind gleichwertig, dann kämpfe;
ist der Feind zornig, dann ärgere ihn;
ist der Feind überlegen, dann weiche ihm aus.
Aus China

Die Ruhe ist Dein Feind, sie ist mein Feind, ist der Feind aller Menschen – ich meine die Ruhe der untätigen Behaglichkeit.
Christian Morgenstern, (1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Quelle : An Friedrich Kayßler, am 16. Dezember 1889

Es gibt dreierlei Feinde:
den Feind selbst,
den Freund des Feindes und
den Feind des Freundes
Aus Persien

Dein Feind? Der über dich Böses spricht,
Und glaubt es im Grunde selber nicht.
Dein Freund? Der hört es geduldig an
Und meint: "'s ist immerhin etwas dran."
Arthur Schnitzler, (1862 - 1931), österreichischer Dramatiker und Erzähler
Quelle : »Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente«, Wien: Phaidon-Verlag, 1927

Verschiedenes

Erfolglose Menschen kennen das Problem, erfolgreiche aber auch die Lösung.
Unbekannt

Was ist eigentlich alt? Was ist eigentlich jung? Jung, wo die Zukunft vorwaltet. Alt, wo die Vergangenheit die Übermacht hat.
Novalis, (1772 - 1801), eigentlich Georg Philipp Friedrich Leopold Freiherr von Hardenberg, deutscher Lyriker


Zitate August

Täter

Schuldiger scheint als der Täter mir das,
was ihn machte zum Täter.
Adam Trabert, (1822 - 1914), deutscher Schriftsteller und Jurist

Wer eine Sache durch einen anderen tun läßt, ist selbst der Täter.
Sanskrit, altindische Gelehrten- und Literatursprache, die von dem Grammatiker Panini festgelegt wurde

Jede Tat schlägt ihren Täter,
Und jeder Verrat trägt seinen Verräter.
Friedrich Rückert, (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer und chinesischer Dichtung

Unrecht, dem angetan, der schuldlos wie ein Kind,
Zum Täter kehrt's zurück, wie Staubwurf gegen Wind.
Dhammapada, »Pfad der Lehre«; das am häufigsten übersetzte buddhistische Buch, es enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts und ist Teil des 2. Korbes des Pâli-Kanon, der Heiligen Schrift der Buddhisten
Quelle : 125. Vers

Die Bedeutenden unter sich verständigen sich schon. Wären nur nicht die Zwischenträger, die Vermittler, die Mitläufer –!
Karl Ferdinand Gutzkow, (1811 - 1878), deutscher Schriftsteller und Journalist, Pseudonym: El Bulwer
Quelle : »Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche«, Stuttgart: Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung, 1869

Mitläufer

Es gibt Mitläufer, die sind so widerlich, dass sie sich sogar im Schatten der Täter sonnen.
Unbekannt

Sei nicht der dreizehnte Naivling in einem Dutzend blinder Mitläufer.
Eva Van der Linden

Auf lange Sicht konnten Mitläufer noch nie mithalten. Sie bleiben ganz sicher auf der „Strecke der Bedeutungslosigkeit."
unbekannt

Karriere

Karriere macht der allein, der jedes andern Teufel.
Jean de La Fontaine, (1621 - 1695), französischer Fabeldichter und Novellist
Quelle : »Der Löwe, der Wolf und der Fuchs«

Manche Karriere führt geradewegs in die Inkompetenz.
Unbekannt

Übrigens: Unfähigkeit ist kein Schutz gegen Karriere.
Unbekannt

Die Karriere zimmert man am besten aus Brettern, die andere vor dem Kopf haben.
Unbekannt

Am sichersten macht man Karriere, wenn man anderen den Eindruck vermittelt, es sei für sie von Nutzen, einem zu helfen.
Jean de La Bruyère, (1645 - 1696), französischer Moralist und Aphoristiker

Es gibt auf der Welt zwei Arten, Karriere zu machen: Entweder durch seine Strebsamkeit oder durch den Schwachsinn anderer.
Jean de La Bruyère, (1645 - 1696), französischer Moralist und Aphoristiker

Kain und Abel waren Brüdem aber nur Kain hat die wirklich Karriere gemacht.
Unbekannt

Schlangen

Anmaßung ist der Kopf der Schlange.
Martin Luther, (1483 - 1546), deutscher Theologe und Reformator

Schmeichelnd kitzelt die Schlange, wo sie sticht.
William Shakespeare, (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

... was für eine glatte, verführerische Schlange ist die Erzzauberin Eigenliebe!
Christoph Martin Wieland, (1733 - 1813), deutscher Schriftsteller, Erzieher des Prinzen Karl August
Quelle : »Geschichte der Abderiten«

Der Blinde ist nicht bange
vor einer Schlange.
Aus Japan

Die Schlange wechselt zwar öfter die Haut,
aber nie die nützlichen Giftzähne!
Jean Paul, (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge
Quelle : »Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch Almanach für Matrosen wie sie sein sollten«, erschienen 1912 im Insel-Verlag, Leipzig

Einem Fürsten dienen ist wie das Lecken an des Messers Schneide, das Umarmen eines Löwen, der Kuß auf den Mund der Schlange.
Aus Indien

FAZIT

Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.
Max Liebermann, (1847 - 1935), deutscher Maler und Grafiker


Zitate Juli

Das hast du getan! sagt mein Gedächtnis. Das kannst du nicht getan haben! sagt mein Stolz. Endlich gibt das Gedächtnis nach.
Friedrich Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Quelle : »Jenseits von Gut und Böse«

Das Gedächtnis gibt nach, wenn der Stolz hartnäckig genug ist.
Friedrich Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Keines Menschen Gedächtnis ist so gut, daß er ständig erfolgreich lügen könnte.
Abraham Lincoln, (1809 - 1865 (ermordet)), 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Die gute alte Zeit verdankt ihr Dasein unserem schlechten Gedächtnis.
Anatole France, (1844 - 1924), eigentlich Anatole François Thibault, französischer Erzähler, Lyriker, Kritiker und Historiker, Nobelpreis für Literatur 1921

Was gefällt, bleibt im Gedächtnis.
Friedrich II., der Große, (1712 - 1786), preußischer König, genannt »Der alte Fritz«
Quelle : »Lichtstrahlen aus Friedrichs des Großen Schriften«, 1886

Der Glückliche verliert das Gedächtnis.
Deutsches Sprichwort

Das Gedächtnis ist das Talent des Plagiators.
Aus den »Fliegenden Blättern«, humoristisch-satirische Zeitschrift, die von 1844 - 1944 in München erschien

Kommt der Ruhm, so schwindet das Gedächtnis.
Deutsches Sprichwort

Bösartigkeit hat ein gutes Gedächtnis.
Thomas Fuller, (1608 - 1661), englischer Prediger

Mein Gedächtnis ist das Ding, mit dem ich vergesse.
Stilblüte

Je schlechter das Gedächtnis, um so besser das Gewissen.
Unbekannt

Wehe dem Lügner, der ein schlechtes Gedächtnis hat.
Unbekannt

Die blasseste Tinte ist besser als das beste Gedächtnis.
Aus China

Viele Menschen halten ihre Phantasie für ihr Gedächtnis.
Josh Billings, (1818 - 1885), eigentlich Henry Wheeler Shaw, US-amerikanischer Humorist


Zitate Juni

Aus Sieg kommt Haß,
denn der Besiegte ist bedrückt;
wer friedsam auf den Sieg
verzichtet, lebt beglückt.
Dhammapada, »Pfad der Lehre«; das am häufigsten übersetzte buddhistische Buch, es enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts und ist Teil des 2. Korbes des Pâli-Kanon, der Heiligen Schrift der Buddhisten
Quelle : 201. Vers

Erst gilt es, den Sieg zu erringen in den eigenen Mauern, dann folgt der Sieg draußen auf dem Schlachtfelde ganz von selbst.
Lü Bu We, (um 300 - 235 v. Chr. (Freitod im Kerker)), reicher chinesischer Kaufmann, später Reichskanzler

Ich schätze den als tapferer, der sein Verlangen überwindet, als jenen, der seine Feinde besiegt. Denn der schwerste Sieg ist der Sieg über sich selbst.
Aristoteles, (384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph, Schüler Platos, Lehrer Alexanders des Großen von Makedonien

Wer sich mit einem halben Sieg begnügt, handelt allzeit klug; denn immer verliert, wer einen Sieg bis zur Vernichtung des Gegners anstrebt.
Niccoló Machiavelli, (1469 - 1527), italienischer Staatsmann und Schriftsteller
Quelle : »Florentiner Geschichte« IV

Der Sieg liebt Mühe.
Matthias, (1557 - 1619), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, 1612 zum Römischen König und Kaiser gewählt, versuchte er vergebens, zwischen Protestanten und Katholiken zu vermitteln (Dreißigjähriger Krieg)

Es ist schädlich, nur Siege und keine Niederlage zu kennen.
Aus Japan

Manche Niederlage hat sich schon als Sieg erwiesen.
Aus Japan

Wenn ich mich selbst besiegt habe, ist es Sieg oder Niederlage?
Unbekannt

Loslassen: Etwas niederlegen können, ohne es als Niederlage betrachten zu müssen.
Henriette Wilhelmine Hanke, (1785 - 1862), deutsche Schriftstellerin der Spätromantik

Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist
durch Sieg und Niederlage entstanden.
Oswald Spengler, (1880 - 1936), deutscher Kultur- und Geschichtsphilosoph


Zitate Mai

Wenige wissen vieles, viele wissen weniges, aber einige wissen alles besser.
Unbekannt

Wenige wissen, wie viel man wissen muß,
um zu wissen, wie wenig man weiß.
Aus den »Fliegenden Blättern«, humoristisch-satirische Zeitschrift, die von 1844 - 1944 in München erschien

Wissen ist wissen, Nichtwissen ist nicht wissen. Das ist Wissen.
Konfuzius, (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

Um sein Nichtwissen wissen ist das höchste.
Um sein Wissen nicht wissen ist krankhaft.
Laotse, (6. oder 4. - 3. Jh. v. Chr.), eigentlich Laozi, nur legendenhaft faßbarer chinesischer Philosoph, Begründer des Taoismus, Laotse bedeutet 'der Alte' und sein Sippenname war 'Li Erl'

Die einen wissen, daß sie viel wissen und schweigen. Und die anderen wissen nicht, daß sie nicht viel wissen. Und reden. Und richten.
Unbekannt

Wissen um unser Wissen ist Philosophie; Ergebenheit und Voraussetzung, wo wir zu wissen aufhören, Religion.
Rahel Antonie Friederike Varnhagen von Ense, (1771 - 1833), Berliner Salondame des vorigen Jahrhunderts, auch Vorkämpferin für die Gleichberechtigung der Juden und der Frauen
Quelle : »Briefe«



Zitate April

Hauptsache Ignoranz gesichert.
Graffito

Alles, was man im Leben braucht, sind Ignoranz und Selbstvertrauen.
Mark Twain, (1835 - 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker

Es ist die tiefgreifende Ignoranz, die den Ton der Dogmatik angibt.
Jean de La Bruyère, (1645 - 1696), französischer Moralist und Aphoristiker
Quelle : »Die Charaktere«, 1688

Ignoranz ist die Kunst mit offenen Augen nicht sehen zu wollen.
K. Weber

Ich glaube nicht an die Evolution. Denn wenn sie funktionieren würde, dürfte es nicht so viel Ignoranz auf der Welt geben.
Jürgen Beuerle, (*1962)

Wissenschaft ist nur der Austausch unserer Unwissenheit gegen Unwissenheit neuer Art.
Lord George Gordon Noel Byron, (1788 - 1824), englischer Dichter der Romantik
Quelle : »Manfred«, 1817

Nichts ist so dunkel wie die Unwissenheit.
Aus Ägypten

Die größte Verwundbarkeit ist die Unwissenheit.
Sunzi, (um 500 v. Chr.), alternative Schreibweisen: Meister Sun, Sun Tzu, Sun Tse, Ssun-ds, chinesischer General und Militärstratege, »Die Kunst des Krieges«

Unwissenheit ist die Amme des Vorurteils.
Josh Billings, (1818 - 1885), eigentlich Henry Wheeler Shaw, US-amerikanischer Humorist

Unwissenheit ist freiwilliges Unglück.
Aus England

Dummheit ist unbewußte Unwissenheit.
Josh Billings, (1818 - 1885), eigentlich Henry Wheeler Shaw, US-amerikanischer Humorist

Halbe Bildung ist verderblicher als Unwissenheit.
Karl Emil Franzos, (1848 - 1904), österreichischer Schriftsteller, schrieb aus liberaler Sicht Kulturbilder und Erzählungen aus der Welt des osteuropäischen Judentums

 

Zitate März

Ein Lügner mäht mehr als ein Schwert.
Deutsches Sprichwort

 

Zitate Februar

Alles, was man im Leben braucht, sind Ignoranz und Selbstvertrauen.
Mark Twain, (1835 - 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker

Es ist die tiefgreifende Ignoranz, die den Ton der Dogmatik angibt.
Jean de La Bruyère, (1645 - 1696), französischer Moralist und Aphoristiker
Quelle : »Die Charaktere«, 1688

Ignoranz ist die Kunst mit offenen Augen nicht sehen zu wollen.
K. Weber

Ich glaube nicht an die Evolution. Denn wenn sie funktionieren würde, dürfte es nicht so viel Ignoranz auf der Welt geben.
Jürgen Beuerle, (*1962)

Rechthaberei, die nahe an Eigensinn grenzt, legt auf Kleinigkeiten ungebührliches Gewicht und entspringt deshalb bloßer Eitelkeit.
Adolph Freiherr von Knigge, (1752 - 1796), deutscher Jurist, Beamter und Satiriker

Beschränktheit des Geistes erzeugt Rechthaberei und nicht leicht reicht unser Glaube weiter als unser Auge.
François VI. Duc de La Rochefoucauld, (1613 - 1680), französischer Offizier, Diplomat und Schriftsteller

Deine schlimmsten Feinde sind keineswegs die Leute, die anderer Ansicht, sondern die der gleichen sind wie du, aber aus verschiedenen Gründen, aus Vorsicht, Rechthaberei, Feigheit, verhindert sind, sich zu dieser Ansicht zu bekennen.
Arthur Schnitzler, (1862 - 1931), österreichischer Dramatiker und Erzähler

Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt, desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.
Unbekannt


Zitate Januar

Die Geschichte der Welt ist die Geschichte weniger Menschen, die den Glauben an sich selbst besessen haben.
Swami Vivekânanda, (1863 - 1902), eigentlich Narendaranath Datta, indischer Anhänger und Urheber der Ramakrishna-Bewegung, aber auch Verfechter der Einhei

Bosheit ist eine Art Delirium und verwirrt den Verstand.
Friedrich II., der Große, (1712 - 1786), preußischer König, genannt »Der alte Fritz«

Im Kopf liegt ein wundersames Organ:
- es verwirrt sich selbst und lacht dabei.
Max P. Baumann

Einen Fehler machen ist bitter; bitterer noch ist aber die Erkenntnis, wie unwichtig wir sind, wenn es niemanden aufgefallen ist.
Unbekannt

Wenn man das, was man wünscht, unwichtig nimmt, was man haßt, wichtig nimmt, woher soll dann das, was man wünscht, kommen?
Lü Bu We, (um 300 - 235 v. Chr. (Freitod im Kerker)), reicher chinesischer Kaufmann, später Reichskanzler
Quelle : »Frühling und Herbst des Lü Bu We«

Im letzten Monat hat die UNO eine weltweite Umfrage durchgeführt. Die Frage war: "Teilen Sie uns bitte ihre ehrliche Meinung zur Lösung der Nahrungs-Knappheit im Rest der Welt mit." Die Umfrage stellte sich, nicht unerwartet, als Riesenflop heraus. In Afrika wußten die Teilnehmer nicht was "Nahrung" ist. Osteuropa wußte nicht, was "ehrlich" heißt. Westeuropa kannte das Wort "Knappheit" nicht. Die Chinesen wußten nicht, was "Meinung" ist. Der Nahe Osten fragte nach, was denn "Lösung" bedeute. Südamerika kannte die Bedeutung von "bitte" nicht. Und in den USA wußte niemand, was "der Rest der Welt" ist.
Unbekannt


Zitate Dezember

Wahrheit:

Ich stehe für die Wahrheit. Die Wahrheit wird sich nie mit Falschheit mischen. Und wenn auch die ganze Welt gegen mich ist, muss schließlich die Wahrheit siegen.
Aus Indien

Es ist ein Verbrechen, den Frieden zu stören, wo die Wahrheit regiert. Es ist ein Verbrechen im Frieden zu bleiben, wenn man die Wahrheit zerstört. Die Wahrheit ist demnach die este Richtschnur und das letzte Ziel der Dinge.
Blaise Pascal, (1623 - 1662), französischer Religionsphilosoph und Naturwissenschaftler, Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung Quelle : »Gedanken über die Religion und andere Themen (Pensées sur la religion et sur quelques autres sujets)«, 1656-1662. 1670 von Freunden aus dem Nachlaß erstmals herausgegeben. Edition définitive des oeuvres complètes, éd. F. Strowski, Paris, Libraire Ollendorff, 1923-1931

Der Mensch kann die Wahrheit verherrlichen, nie aber verherrlicht die Wahrheit den Menschen.
Konfuzius, (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

Und ihr werdet die Wahrheit erkennen,
und die Wahrheit wird euch frei machen.
Bibel, griechisch tà biblia »die Bücher«, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit Quelle : Johannes 8.32

Jeder Wahrheit sollte man hinzufügen, daß man sich auch der entgegengesetzten Wahrheit entsinne.
Blaise Pascal, (1623 - 1662), französischer Religionsphilosoph und Naturwissenschaftler, Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung

Der Mensch besteht in der Wahrheit. Gibt er die Wahrheit preis, so gibt er sich selbst preis. Wer die Wahrheit verrät, verrät sich selbst. Es ist hier nicht die Rede vom Lügen – sondern vom Handeln gegen Überzeugung.
Novalis, (1772 - 1801), eigentlich Georg Philipp Friedrich Leopold Freiherr von Hardenberg, deutscher Lyriker Quelle : »Blüthenstaub«, in ›Athenaeum. Eine Zeitschrift von August Wilhelm und Friedrich Schlegel‹, 1. Bd., 1798

Findet die Wahrheit, denn die Wahrheit macht euch frei!
Albertus Magnus, Albert der Große, (wahrscheinlich 1193 - 1280), deutscher katholischer Theologe, Naturforscher und Übersetzer der Schriften des Aristoteles, die er in den Theologieunterricht übernahm
 

Lüge:

Man öffne die Türe der Wahrheit und der Lüge;
die Lüge wird zuerst eintreten.
Aus den »Fliegenden Blättern«, humoristisch-satirische Zeitschrift, die von 1844 - 1944 in München erschien

Nichts bricht Herz, Mut und Kraft geschwinder als die Lüge; die Lüge ist das teuflichste, weil das feigste Laster.
Ernst Moritz Arndt, (1769 - 1860), deutscher Professor für Theologie und Verleger, der wegen seiner antinapoleonischen Flugschrift »Geist der Zeit« nach Stockholm fliehen mußte

Der entschlossene Verzicht auf die Lüge verschafft uns ein wirksame Waffe gegen alle Verzweigungen des Bösen, weil die Lüge der Bosheit unentbehrlich ist.
Adolf Schlatter, (1852 - 1938), deutscher evangelischer Theologe, ab 1888 Prof. für NT in Greifswald, ab 1893 in Berlin, seit 1898 in Tübingen

Lüge mag siegen, aber die Triumphe der Lüge sind bloß die Triumphe des Tages.
Lord Thomas Babington Macaulay, (1800 - 1859), englischer liberaler Politiker und Historiker Quelle : »Political Speeches«
 

Wahrheit und Lüge für alle „American Kenpoists" und „Real Kenpoists":

Im Buch „Großmeister des amerikanischen Kenpo" (Budo International Publ.Co.) wird einer der wirklichen Großmeister des Kenpo, Richard „Huk" Planas, von C. Jodar befragt, warum Mr. Parker sein System als „American Kenpo" bezeichnet habe. Mr. Planas Antwort kann eindeutiger nicht sein: Er sagt, er habe Ed Parker niemals „Amercian Kenpo" sagen hören, sondern nur „Hawaiian Kenpo" oder "Polynesian Kenpo", weil es eben aus Hawaii käme. Nachdem die Inseln von den USA annektiert worden sind, hätten eben einige Leute es "American Kenpo" genannt, aus welchen Motiven auch immer; aber eben nicht Ed Parker.

Mr. Planas fügt mit einem Schmunzeln hinzu, wie ich vermute, dass man Kung Fu wohl auch als amerikanisch bezeichnen würde, wenn China morgen eine Provinz der USA wäre.


Zitate November

 Ich bin lieber unhöflich als banal.
Jules Renard, (1864 - 1910), französischer Roman- und Tagebuchautor

Ein Lehrer sollte kein Knecht sein, sonst macht er aus dem Schüler einen zweiten Knecht.
Jean-Jacques Rousseau, (1712 - 1778), französisch-schweizerischer Moralphilosoph, Dichter und Musiker

Wie der Herr, so der Knecht.
Petronius Gajus Arbiter, (10 - 66 (Freitod)), römischer realistisch-satirischer Dichter auch derb-erotischer Prosa, Günstling Neros Quelle : »Satiren«, um 100

Nur der Feige ist ein geborener Knecht.
Johann Gottfried von Herder, (1744 - 1803), deutscher Kulturphilosoph, Theologe, Ästhetiker, Dichter und Übersetzer

Sei du der Dinge Herr, nicht Knecht.
Horaz, (65 - 8 v.Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus, römischer Satiriker und Dichter Quelle : »Epistulae«

Wer sich verdungen hat als Knecht,
Dem sei auch Knechtes Arbeit recht.
Jüdisches Sprichwort

Es gibt 3 Arten von Trainern:

1. Die Einen bestehen vehement auf Basics, weil sie nichts anderes können. Die können dann meistens die Basics auch noch schlecht.

2. Die andere Sorte besteht auf Basics, weil sie nicht einmal in der Lage sind das zu überdenken und weil dem Ersten nachplappern leichter ist und schneller Gürtel bringt.

3. Und dann gibt es noch die, die den Schülern Basics auf duzen-facheweise und nie langweilig rüberbringen.

Fazit: Banalitäten werden doch nicht zu Wahrheiten oder Grundweisheiten werden doch nicht verbessert, durch ständiges wiederholen.

Robert Fuhr, Kenpo-Trainer



Zitate Oktober

Es ist Betrug, auf reichliche Belohnung zu hoffen bei geringen Verdiensten. Es ist Hinterlist, nach Ruhm und Reichtum zu streben ohne Verdienste. Den Weg des Betruges und der Hinterlist geht ein anständiger Mensch nicht.
Lü Bu We, (um 300 - 235 v. Chr. (Freitod im Kerker)), reicher chinesischer Kaufmann, später Reichskanzler

Die Falschheit herrscht, die Hinterlist
Bei dem feigen Menschengeschlechte.
Johann Christoph Friedrich von Schiller, (1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker

Kein Feigling, der nicht hofft in eitler Hinterlist,
daß er mal einen trifft, der noch viel feiger ist.
Jean de La Fontaine, (1621 - 1695), französischer Fabeldichter und Novellist

Vermeide die Mißgunst der Menschen hervorzurufen und schütze dich vor der Hinterlist derer, die dich hassen.
Kleobulos von Lindos, (6. Jh. v. Chr.), Tyrann von Lindos, galt aber anders als spätere Tyrannen nicht als Gewaltherrscher, man zählte ihn sogar zu den sieben Weisen

Falschheit heilet Falschheit, wie das Feuer in den versengten Adern Feuer kühlt.
William Shakespeare, (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter Quelle : »König Johann«, übers. v. A.W. v. Schlegel und Ludwig Tieck, Berlin: G. Reimer, 1839

O, wie der Falschheit Außenseite glänzt!
William Shakespeare, (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter Quelle : »Der Kaufmann von Venedig«, um 1594-1596

Überheblichkeit ist der sicherste Weg zum Scheitern.
William Butler Yeats, (1865 - 1939), irischer Dramatiker, Lyriker, Essayist und Autobiograph, erhielt 1923 den Nobelpreis für Literatur

Gewalttätiger Eifer für die Wahrheit ist entweder Unbeherrschtheit, Ehrgeiz oder Überheblichkeit.
Jonathan Swift, (1667 - 1745), anglo-irischer Erzähler, Moralkritiker und Theologe

Es ist ganz verkehrt, vom »schwachen Geschlecht« zu reden. Dieses Wort ist nur ein Beweis der Beschränktheit, Überheblichkeit und Einbildung des Mannes.
Johannes von Müller, (1752 - 1809), Schweizer Historiker, preußischer Historiograph, als Anhänger Napoleons I. Generaldirektor des Unterrichtswesens im Königreich Westfalen; Verfasser der »Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft«


Zitate August

 Liebe Kenpoists!  

Hätte es damals Kenpo gegeben, wäre Wyatt Earp einer unserer Besten gewesen. Davon bin ich überzeugt!  

TCB Robert    

“Fast is fine but accuracy is final. You must learn to be slow in a hurry.”
[http://www.quotesdaddy.com/quote/1390599/wyatt-earp/fast-is-fine-but-accuracy-is-final-you-must-learn] Wyatt Earp[http://www.quotesdaddy.com/author/Wyatt+Earp]
 

Never use complicated neuro-muscular motion in actuall combat.
Wyatt Earp[http://www.quotesdaddy.com/author/Wyatt+Earp]
 

Fast is fine, but accuracy is everything.
Wyatt Earp[http://www.brainyquote.com/quotes/authors/w/wyatt_earp.html]
 

Get your gun out of the holster just as fast as you can, and then take your sweet time aiming.
Wyatt Earp[http://www.brainyquote.com/quotes/authors/w/wyatt_earp.html]
  

Eile ist nicht Geschwindigkeit.
Sprichwort