Cogito MeumIn eigener Sache

Liebe Frauen,

die Situation in Deutschland ist derzeit kritisch. 
Bei unserem letzten SV-Kurs hat Hauptkommissar Marco Haack zwischen den Trainingseinheiten einen kurzen Vortag gehalten. Niemand hätte den Grad dessen, was derzeit passiert, kompetenter darstellen können, als der Mitarbeiter einer Einsatzzentrale in Mönchengladbach. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an ihn, der sich auch außerhalb seiner Dienstzeit einsetzt, um die Dinge in der Gesellschaft zu verändern.

Trotzdem ist die Bedrohung nicht erst seit Köln vor unseren Türen, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass nicht nur Ausländer die Täter sind, wie die Rechtspopulisten uns gerne klar machen wollen. Nein, der Täter ist vor allem im nächsten Umfeld zu suchen. Anders ausgedrückt: Ein Schwein ist ein Schwein, egal welche Religion er hat, egal welche Haut- oder Haarfarbe, egal woher er kommt.

Lasst euch nicht von denen beeinflussen, die die Täter immer so schnell ausgemacht haben oder den SV Trittbrettfahrern, die ich in der Presse und im TV sehe.
Einige wissen es nicht besser, wollen auch gut gemeint ihren Beitrag leisten und erfinden das Rad immer wieder neu; andere sind Gutmenschen, die einfach nicht verstehen wollen, dass ein betrunkener, enthemmter, Testosteron geladener Gewalttäter nicht mit guten Worten zu besänftigen ist. Wieder Andere sind einfach nur clevere Geschäftsleute, was noch zu ertragen ist, wenn sie denn ein gutes Produkt anbieten. Die Frauen werden entscheiden, was gut für sie ist.

Meinen ersten Frauen-SV-Kurs habe ich 1988 abgehalten. Der Unterschied zu heute ist, dass ich diese Kurse über die Jahre immer wieder sehr motiviert geführt habe. Trotz vieler Artikel in den regionalen Zeitungen war die Motivation der Frauen eher schwach. 
Ausreden wie Zeitmangel, Verletzungen, Entfernung zum Trainingsort, Unsportlichkeit, Aussagen wie „Mein Mann schützt mich schon.“ etc. waren an der Tagesordnung.

Nehmt Euch die Zeit! Ihr habt ein Recht dazu. Dann muss der Lebenspartner eben mal die Wäsche machen, auf das Kind aufpassen, den Haushalt machen oder kochen. (Das kann man lernen, Männer!)

In den letzten zwei Wochen habe ich ca. 600 Anrufe von Frauen erhalten und alle Frauen, ausnahmslos alle, waren top motiviert. Ich habe einen Riesenspaß mir alle Zeit der Welt zu nehmen um auf jede Frau einzugehen, auch wenn der Tag nur 24 Stunden hat.
Falls die Vorfälle der jüngsten Zeit irgendeinen positiven Aspekt haben, dann den, dass die Frauen Verantwortung für sich selbst übernehmen. 
Was bedeutet das für unsere Gesellschaft?
Ich bin in einem Frauenhaushalt groß geworden, immer näher an der „Brigitte“ und der „Journal für die Frau“, als am Playboy. Mein Vater, der ein wirklich guter Vater war, war ein erfolgreicher Unternehmer, der eher wenig zu Hause war.
Mein Weltbild mag deswegen etwas anders sein, als das vieler Männer, aber schwache Frauen haben mich nie interessiert; sie haben in mir eher Unverständnis hervorgerufen. Wieso sollte man auch auf mehr als 50% der Kapazität eines Volkes verzichten, weil man Frauen unterdrückt? Abstruse Vorstellung! Gesellschaftspolitisch total daneben.
Übrigens macht mich das ganz und gar nicht zum Frauenversteher, falls man mir das unterstellen will.

Die Frauen SV-Kurse bedeuten daher für mich wirkliche Emanzipation. Die Frauen haben verstanden, dass wir nicht 200 Jahre Frauenrechtsbewegung hinter uns haben, um uns das von ein paar Idioten nehmen zu lassen.
Es bedeutet auch zu erkennen, dass sich Frauen auch auf Männer selbstbewusst einlassen können, weil sie die „Notbremse im Gepäck“ haben; Nein sagen in jedem Stadium und es durchsetzen können. Nicht jeder Mann ist ein potentieller Täter. Das sollten wir uns immer vor Augen halten.

Die Frauen in meinen Kursen verstehen, dass die Pfeffersprayflasche oder sonstige technische Geräte oft nur eine trügerische Sicherheit bieten, denn eine Waffe zu benutzen mit der man nie trainiert, würde keinem geschulten Waffenkämpfer je einfallen. Der Industrie allerdings schon. Denkt euch euren Teil.

Ganz sicher aber ist, dass Pfefferspray keine Frau mental und körperlich topfit macht.
In einer Kenpo Gruppe erwartet einen Schüler eben weit mehr als die Sicherheit sich verteidigen zu können.
Man trifft sich mit Freunden, man macht ein funktionales Training, man stärkt seine Psyche, man hat Spaß mit Gleichgesinnten, man entwickelt Problemlösungstrategien für den Job, die Beziehung, das Leben … eben mehr als nur körperlicher Gewalt begegnen zu können. Man erkennt das eigene Potential und entwickelt es weiter als man je geglaubt hat.

Ich freue mich auf die Frauen aus den Kursen, die jetzt ins Kenpo wollen. Kenpo passt sich euch an, nicht ihr dem Kenpo. Wieder sehr demokratisch, oder?
Ein Dienst an der Gesellschaft. Ganz sicher.

Full Salute und TCB/S

Robert Fuhr





Anlässlich des dritten Jahrestages der Liga, der Eröffnung eines neuen Kampfsportzweiges in unserer Schule (Boxe Francaise Savate) ist es an der Zeit sich zu erinnern, Dank zu sagen, und in die Zukunft zu schauen.

Bild2

Erinnert Ihr Euch noch wie es war? Wo haben wir überall trainiert? Noch gar nicht lange her und doch so weit entfernt! Ich habe alle Hebel in Bewegung gesetzt vernünftige Hallen zu bekommen, aber von Anfang an war mit der Hallenvergabe der Stadt Mönchengladbach kein Geschäft zu machen. Man verweigerte sich von vorne herein. Besser war Düsseldorf, denn dort stellte ein sehr engagierter Mitarbeiter der Stadt sofort zwei Hallen zur Verfügung.

Auch der Aufruf in der Presse in MG brachte nicht den gewünschten Erfolg, und so musste ich mich an die wenigen „Privaten" wenden, die man auch per Internet finden konnte; Klinken putzen war also angesagt.

Bild3
Frühes Liga Training!

Das erste Tanzstudio, in dem wir uns ein Mal in der Woche trafen, war weder sauber, noch wurde die nötige Abgeschlossenheit und Ruhe groß geschrieben; von den sanitären Einrichtungen mal ganz zu schweigen.
Jegliche Korrespondenz mit dem Tanzstudio-Besitzer nützten nichts, denn davon wurden die Matten einfach nicht sauber; die Sauberkeit war eigentlich immer das Hauptproblem und egal wie bemüht auch die Verantwortlichen waren, es wurde nur zeitweise besser.

Schlimmer fand ich dann persönlich das Haus Zoar in dem wir ausschließlich kaltes Wasser hatten, die Halle grundsätzlich nicht pünktlich durch den Yoga-Kurs frei war, und dann auch noch richtig schmutzig übergeben wurde. Von draußen (Straßenseite) konnte man uns beobachten und da kamen nicht immer die besten Leute vorbei. Aus kaufmännischer Sicht, kann ich sagen, dass es echt eine überzahlte Halle war.


Bild4

Gerkerath war eine der schönsten Hallen, die Vermieter waren in Ordnung, die Lage wunderbar und Parkplätze waren vorhanden; aber egal was ausgemacht war, egal wie oft Plakate aufgehängt wurden und egal wie bemüht die Hallenleitung war: Die Hallenbenutzer vor uns hinterließen grundsätzlich eine schmutzige Halle.

Bild5
Oberkassel im Januar 2007: Das war die größte Gruppe bis zu diesem Zeitpunkt und wir waren mächtig stolz!

Das Studio „Ideal" half der zweiten Liga aus der Klemme und vermietete uns einen kleinen Raum mit ein paar Ventilatoren, der alles andere als schön oder ausreichend war; aber immerhin reichte es aus zur Überbrückung; mehr aber auch nicht!!

Düsseldorf, zumindest der Bereich Oberkassel, ist und bleibt die große Ausnahme.

Bild6

Haus Zoar 2008

Nette, arbeitsame Hausverwalter, saubere Flächen und Parkplätze, weswegen wir uns auch entschlossen haben, dass der Standort Düsseldorf bleibt.

Immer wieder wurde der verständliche Ruf nach einer eigenen Trainingsstätte laut, in der man sich auch nachher zusammensetzen könne und nicht extra in die Stadt fahren müsse.
Die regular class hatte an Freitagen Training in Mönchengladbach, und wer zwei mal trainieren wollte, musste nach Düsseldorf kommen. Man konnte also ZWEI MAL in der Woche trainieren, wenn man entsprechenden Aufwand betrieb. Es mussten einfach eigene Räumlichkeiten her!!!

Moni und ich waren zwei Jahre unterwegs, ein geeignetes Objekt zu finden; dabei haben wir neben unzähligen Besuchen in teilweise abstrusen Lokalitäten ca. KM 20.000 verfahren, und wer weiß schon wie viel Zeit gelassen.
Wenn uns unsere Fachberater nicht von mancher Dummheit abgehalten hätten, wer weiß wo wir heute wären.

Á propos... wo sind wir heute?

Heute kann man jeden Wochentag trainieren und das sieht im Einzelnen so aus:

Früher Heute
Liga : 1 x Traning pro Woche 2 x Training pro Woche bzw. bis zu 6 mal pro Woche, wenn man das Premium
Paket mit zählt!
Regular Class: 1 x Training pro Woche 4 x Training pro Woche
Liga und Regular Class Freies Training dienstags ab 20.00 h
Liga und Regular Class Geführtes Sandsacktraining
Zusätzliche Angebote für alle Klassen und Familienmitglieder: KEINE

Kettlebell-Training bei Moni in MG und Düsseldorf

Bild8

Bild9

Zusätzliche Angebote für alle Klassen und Familienmitglieder: KEINE!!! Kenbofit bei Kellys!
Zusätzliche Angebote für alle Klassen und Familienmitglieder: KEINE!!!

Ab 12.04.2010 Savate bei Sascha Wilhelm, Sascha Becker und Robert Fuhr

Bild7


Weitere zusätzliche Leistungen:

Großzügige Clubräume, Fitness- und Kettlebellgalerie, Sandsackpark, eine Terrasse und ein Garten!




Über die Sauberkeit der Matten und sanitären Einrichtungen braucht man wohl kaum ein Wort zu verlieren, denn alles wird täglich geputzt.

Die Qualität der Einrichtungen und Geräte lässt ebenfalls nichts zu wünschen übrig.

Wenn man es sich genau ansieht, kann ich es selbst kaum glauben: Die kostenlosen Leistungen haben sich für die Liga verdoppelt, ohne die Zusatzangebote (Sandsacktraining, regular classes und freies Training)!

Für die regular classes (früher ein mal Training in Mönchengladbach pro Woche, heute vier mal) haben wir eine Verfünffachung des Angebotes erreicht (Sandsack- und freies Training nicht einberechnet und die Kosten für zusätzliche Leistungen für Clubmitglieder sind immer Sonderpreise).

Bild10     Bild11
Die Terrasse beim Sommerfest

Es gibt aber noch einen zusätzlichen Qualitätsbonus, den ich nur schwer beschreiben kann.

Moni und ich belegen ständig Seminare um das „Angebot im Angebot" zu verbessern, um noch ausgefeiltere Trainingsmethoden zu entwickeln, um die Mitglieder noch schneller ans Ziel zu bringen.

All das haben wir geschafft,. trotz des erheblichen (finanziellen) Mehraufwandes, wie sich wohl jeder vorstellen kann, der sich nur die 800 qm Fläche ansieht, den Wegfall einiger Trainer und dem Instandhaltungs- und Renovierungsaufwand.


Bild12

Gerade geben wir Didaktik-Seminare für die Schüler, die Trainer für Kenpo, Kettlebells und Savate werden wollen, in unserer sehr knapp bemessen Freizeit; das Führen eines Studios erfordert leider weit mehr administrative Arbeit, als die Zeit auf der Matte.

All das haben wir geschafft ohne die Beiträge auch nur einen Cent zu erhöhen. Darauf sind wir stolz und wir danken Euch für Eure Treue und der Überzeugung, mit der Ihr immer wieder Schüler für unseren Club werbt.

Wir sind zusammen eine weite Strecke gegangen und wir haben noch viel vor. Ihr seid ein großer Teil der Projekte und die Trainer sind stolz und froh Euch begleiten zu dürfen.
Auch in Zukunft werden wird nicht locker lassen und unser Angebot immer auf dem Topstandard halten. Versprochen!

In diesem Sinne TCB/S und wir sehen Euch beim Training

Moni, das Trainer-Team und Robert

Normal 0 21 MicrosoftInternetExplorer4

Früher

Heute

Liga : 1 x Traning pro Woche

2 x Training pro Woche bzw. bis zu 6 mal pro Woche, wenn man das Premium Paket mit zählt!

Regular Class: 1 x Training pro Woche

4 x Training pro Woche

Liga und Regular Class

Freies Training dienstags ab 20.00 h

Liga und Regular Class

Geführtes Sandsacktraining

Zusätzliche Angebote für alle Klassen und Familienmitglieder: KEINE!

 

Kettlebell-Training bei Moni in MG und Düsseldorf

 



Zusätzliche Angebote für alle Klassen und Familienmitglieder: KEINE!!!

Kenbofit bei Kellys!

Zusätzliche Angebote für alle Klassen und Familienmitglieder: KEINE!!!

Ab 12.04.2010 Savate bei Sascha Wilhelm, Sascha Becker und Robert Fuhr



 

Weitere zusätzliche Leistungen:

 

Großzügige Clubräume, Fitness- und Kettlebellgalerie, Sandsackpark, eine Terrasse und ein Garten!